Story: Auf der Höhe zwischen Darscheid und Schönbach liegt der Thommener Wald. Mitten im Wald erhebt sich aus dem Tonschieferboden ein 16 m hoher Vulkankegel, ein markanter, sagenumrankter Hügel. Es ist das Thommener Käppchen, wo das »Thummer Männche spokt«.
Lehrer Fassbinder, der von 1880 bis 1883 in Darscheid amtierte, begann die Schulchronik zu schreiben; dabei berichtete er auch über die Sagen vom »Thummer Männche«, und zwar so, wie das Dorf sie ihm erzählt hat.
Der Weg von Darscheid nach Schönbach führt über den Semersberg in den Thommener Wald. Dort befindet sich eine kleine Kuppe, das Thommener Käppchen. Hier treibt das Thommener Männchen seinen Spuk. Dieses Männchen soll ein »Hofmann von Steinigen« gewesen sein, der als Schiedsrichter in einer Grenzstreitigkeit Unrecht geübt hat und deshalb umherwandeln muss. Dem sei, wie es wolle. Nach anderer Meinung hat an dieser Stelle ein Galgen gestanden und der hier häufig verübte Spuk soll von den Geistern der Erhängten verübt werden.
Ein gewisser Leonard Weber aus Darscheid, der etwa vor 140 Jahren starb, äußerte kurz vor seinem Ableben, dass er auf Thommen seinen Tod gefunden habe. Als er nämlich des Nachts, von Cochem zurückkehrend, über Thommen gekommen sei, habe sich ihm daselbst ein Männchen in den Weg gestellt. Nach den vergeblichen Versuchen dem Männchen auszuweichen, wollte er es fassen und beiseite schieben. Allein in dem Augenblick habe das Männchen ihn gefasst und so in die Seiten gedrückt, dass er davon sterben müsse.
Im Frühjahr 1939 begannen Männer des Reichsarbeitsdienstes im Thommener Wald eine Flakstellung zu bauen. Am 16. August trugen sie die Spitze des Thommener Käppchens um 1,20 m ab. Sie stießen auf eine »Setzung« von ortsfremden Steinen in Faust- und Kopfgröße, die vielleicht einen starken Pfahl zu halten hatten, und fanden untief im Boden einen Totenschädel, der an der Luft in handgroße Stücke zerbrach. Vermutlich handelte es sich hierbei um Funde der Reste der Gerichtsstätte Thommen. Die Fundstücke des Totenschädels wurden durch das Rheinische Landesmuseum abgeholt. Der Schule in Darscheid wurde versprochen, ein Foto des zusammengesetzten Schädels zu schicken. Leider ist es nie dazu gekommen, da die Knochenstücke bei einem Bombenangriff verloren gingen.
Quellenangaben: Hans Mülhaus: Darscheid, ein Heimatbuch (Auszug, kompletter Text unter: http://www.darscheid.de/thommenermaennchen.html)
Auf der Suche nach dem Cache »Thommener Männchen« kann es durchaus vorkommen, das dir Gebeine am Galgen gestorbener Menschen in die Hände fallen. Erschrick nicht, sie sind nicht Teil des Cache und wenn du auf dem rechten Weg bleibst und an der rechten Stelle den Cache suchst, kann (fast) gar nichts passieren.
Beschreibung:
WP 1 (Start/Ziel): Am Punkt N 50° 12,885’ E 6° 53,878’ kannst Du Dein Auto parken.
WP 2 (Micro): Laufe vom Auto aus entlang eines kurzen Stücks des »Pfades der Artenvielfalt« zum Wegpunkt N 50° 12,603’ E 6° 53,801’. Du findest eine Bank ganz in der Nähe eines kleinen Baches. Hier kannst Du Deine erste Rast einlegen und den ersten Microcache finden. (Der Micro liegt wenige Meter von der Bank entfernt.) Er enthält die Koordinaten Deines nächsten Wegpunktes und die Werte für A, B und C. A = ___ B = ___ C = ___
WP 3 (Aufgabe): N50° _ _ , _ _ _’ E 6° _ _ , _ _ _’ Schaue nach NNW (ca. 330°) Richtung Ort. Du siehst einen großen Nadelbaum und rechts daneben das schwarze Dach eines weißen Hauses. Aus wie vielen Dachfenstern könnte man Dich jetzt gerade wohl beobachten? Die Anzahl der Dachfenster sei D = ___ . Gehe nun zum Wegpunkt 4.
WP 4 (Micro): N 50° 12,(A-1)(B+C)(A-B)’ E 6°54,(B-C)B(B+1)’ Finde den zweiten Micro. Öffne ihn und schreibe die Jahreszahl der Reihenfolge nach auf. E = ___ F = ___ G = ___ H = ___
WP 5 (Aufgabe): N 50° 12,(H+1)DE’ E 6° 54,B(E+H)(H-1)’ Hier findest Du ein spitzohriges Tier. Wieviele Ohren hat es? X = __.
Bevor Du zum eigentlichen Cache gehst, kannst du noch einen besonderen Ort aufsuchen. Du findest ihn bei N 50° 12,(4*X)(3*E)X’ E 6° 54,E(X+1)C’. Laufe querfeldein, oder nimm einen kleinen Umweg in Kauf und folge den angelegten Wegen.
Früher lag der Cache ganz hier in der Nähe, aber das alte Versteck hat stark gelitten, und es gibt nicht viele andere gute Verstecke. Daher findest du den Cache heute bei N 50° 12,(D*X)(H+E-1)B’ E 6° 54,E(H+X)(2*C)’.
Um zum Auto zurückzugelangen, folge dem Weg und danach der Teerstrasse weiter bergab.