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Motte - Gripekoven Traditional Cache

This cache has been archived.

eigengott: Der Cache befindet sich im Naturschutzgebiet "Schwalmbruch", abseits vom Weg. Dort gilt allerdings ein Wegegebot, d.h. die Wege dürfen zu keinem Zeitpunkt verlassen werden. Groundspeak wurde von der Kreisverwaltung Heinsberg auf das Problem aufmerksam gemacht.

Aus den Richtlinien: "Mit dem Einreichen eines Cache-Listings versicherst du uns, dass du befugt bist, den Cache an der gewählten Stelle zu verstecken. ... Wir setzen auch voraus, dass dein ausgelegter Cache nicht gegen geltendes Recht verstößt. Wenn es ein erkennbares rechtliches Problem gibt oder wir über ein solches informiert werden, kann dein Listing sofort archiviert werden." Quelle: http://www.die-reviewer.info/guidelines.htm#offlimit

Daher archiviere ich das Listing. Sollten sich innerhalb der nächsten drei Monate neue Umstände ergeben, kontaktiere mich bitte per E-Mail. Sofern der Cache den Richtlinien entspricht kann ich das Listing dann auch wieder aus dem Archiv holen.

Am besten wendest Du dich direkt an die Kreisverwaltung, vielleicht kann man Dir dort helfen ein geeignetes Versteck zu finden.

Viele Grüße aus Köln,
Roland (eigengott)
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

Tipps & Tricks gibt es auf den Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.die-reviewer.info/

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Hidden : 2/1/2007
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Motte - Gripekoven
Burchtheuvel - Gripekoven



Mittelpunkt des niederrheinischen Raubrittertums

Parken könnt ihr bei den Koordinaten N 51° 08.553 E 006° 19.623.

Die Raubritter von Gripekoven

Zwischen 1300 und 1350 entwickelte sich Gripekoven zum gefürchtetsten Raubritternest am Niederrhein. Sogar zum Kaiser Karl IV. in Prag drang die Kunde von den Untaten der Gripekovener Raubritter und von der Unsicherheit des hiesigen Landes.

Gerade im Erkelenzer Land, welches von der Handelsstraße Köln-Antwerpen durchschnitten wurde, häuften sich um 1350 die Überfälle und Gewalttaten. Wie aus alten Quellen hervorgeht, stand es „übel im Lande und viel Unfug und Gewalt geschieht und wird täglich verübt auf den Straßen und im Lande dem Kaufmanne, den Pilgern, Priestern und Rittern und anderen Leuten, einheimischen und fremden durch Gefangennahme, durch Raub und Mord und durch heimlichen und öffentlichen Brand und dieser Unfug und diese Gewalttaten mehren sich und vermindern sich nicht von Tag zu Tag“. Es waren Goswin und Arnold von Cevel, ihr Knappe Johann von Dryele und weitere vierundvierzig Räuber, welche es sich nach einem gelungenen Raubzug auf Burg Gripekoven wohl ergehen ließen und Spottreden über den Kaiser und seine Bemühungen um Landfrieden verbreiteten. Sie fühlten sich auf ihrer Wasserburg sicher.

Doch plötzlich änderte sich die Lage der Raubritter auf Burg Gripekoven. Der Kaiser beauftragte den Herzog von Jülich und den Grafen Dietrich von Loon, sich dem Landfriedensbund anzuschließen und die gesamte Macht des Bundes einzusetzen um dem Raubrittertum ein Ende zu bereiten. So kam es, dass ein Aufgebot des Erzbischofs von Köln, des Herzogs von Brabant, des Herzogs von Jülich, des Grafen von Cleve sowie der Städte Köln und Aachen unter der Leitung von Dietrich von Loon sich zur Belagerung Gripekovens aufmachte. Es wurden 300 bewaffnete Ritter und Knechte sowie 1000 Mann mit Schüppen und Spaten entsandt, um dem wilden Treiben der Raubritter ein Ende zu bereiten. Am 5. Mai 1353 begann die Belagerung der Burg. Nach sieben Wochen ergaben sich die Verteidiger der Festung um nicht am Hungertod zu sterben. Die Einnahme der Burg Gripekoven durch den Landfrieden bewegte die Gemüter der Menschen damals so sehr, dass dieses Ereignis sogar noch in der Chronik von Münstereifel (1354) erwähnt wird.

Die Anführer Arnold und Goswin Cevel mussten eine relativ geringe Summe als Schadensersatz zahlen und erhielten mit ihrer gesamten Bande freies Geleit. Die Burg Gripekoven wurde jedoch völlig zerstört und weil die Stadt Erkelenz besonders unter den Raubrittern leiden musste, „darumb worden der Stadt die steine van demselben nederworpen slott gegeven und geschenkt, darmit der Torm der Brügporten, inwendig der Stadt gelegen, gemacht und opgebauet is“(vgl. Gerhard Evertz: Die Raubritter von Gripekoven, 1957; In: Heimat Kalender Erkelenzer Lande, 1957, S. 104-106).

Es gibt einen guten Trampelpfad zur Motte. Besonders interessant ist es, einmal auf dem Wall zwischen den beiden Gräben entlang um die Motte zu laufen. Erst dann gewinnt man einen Eindruck über die damalige Größe der Anlage. Es bietet sich an diesen Cache in Kombination mit dem Cache Sümpfen (GCRP75) von Nulf zu machen. Der Cache ist nicht für Rollstühle oder Kinderwagen geeignet. Festes wasserdichtes Schuhwerk ist zu empfehlen.

Seit dem 18.09.2007 werden die Besucher dieser Cachebeschreibung gezählt.

Additional Hints (Decrypt)

Trqvpug: Teramfgrva Rva Onhz rva Fghzcs ivry Fhzcs.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)