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Kaiser Wilhelm Denkmal Traditional Cache

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ApproV: Leider wurde auf die Reviewer-Notiz bislang nicht geantwortet. Deshalb erfolgte heute die Archivierung dieses Caches, d.h. er wird nicht länger auf den Listen auffindbarer Geocaches geführt. Sollten sich neue Aspekte ergeben nimm bitte Verbindung mit mir auf, die Archivierung lässt sich jederzeit wieder rückgängig machen.
Mit freundlichen Grüßen,
ApproV (geocaching.com - Volunteer reviewer for Germany) [green]Hinweis: Benutze bitte nicht die "Antworten" Funktion deines Mailprogrammes, um auf diese Nachricht zu reagieren! Gehe auf deine Cache-Seite und sende eine Mail an ApproV aus dem Log dort. Bitte gib immer die URL oder den Wegpunkt (GCxxxx) deines Caches an![/green]

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Hidden : 3/25/2007
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Micro Cash bitte Stift mitbringen. Kleinigkeiten zum tauschen sind vorhanden, aber eben Micro :-)

Kaiser Wilhelm-Denkmal
-
Zustand um 1930 (StadtA Hagen)Das sich auf der Hohensyburg befindliche Kaiser Wilhelm-Denkmal wurde am 30. Juni 1902 eingeweiht. Hintergrund des Denkmalbaus war der Tod des "Reichseinigers" von 1871, Kaiser Wilhelm I., der im März 1888 verstarb. Bereits im April 1888 legte die Dortmunder Stadtverordneten-Versammlung einen ersten Plan zur Errichtung eines Kaiser Wilhelm-Denkmals für die gesamte Provinz Westfalen vor. Daraufhin bildete sich auch in Hohensyburg ein Lokalkomitee, das sich für den dortigen Standort einsetzte. Doch auch andere Örtlichkeiten in Westfalen beanspruchten dieses Denkmalprojekt für sich. So entbrannte ein langwieriger und heisser Kampf um die Standortfrage, der auch in den lokalen und regionalen Medien dieser Zeit seinen Niederschlag fand. Folgende Gemeinden beanspruchten das Vorrecht für sich: Arnsberg, Hattingen, Herdecke, Hohensyburg, Minden (Porta Westfalica), Tecklenburg und Unna. Zahlreiche Denkschriften, private Beifallsäusserungen und Planungsstäbe waren 1888 und 1889 mit diesem Vorhaben beschäftigt. Das Hohensyburger Lokalkomitee wurde von Honoratioren aus Dortmund, Hagen und Iserlohn unterstützt. Doch am 15. März 1889 fiel im Westfälischen Provinziallandtag die Entscheidung für den Bau des Westfälischen Kaiser Wilhelm-Denkmals auf der Porta Westfalica bei Minden. Für das Hohensyburger Komitee war dieser politische Entschluss eine herbe Niederlage, die allerdings das Engagement nicht schmälern konnte.
Zustand des Denkmalbaues, 1896 (StadtA Dortmund)Es bildete sich sogleich ein neues Regionalkomitee zur Errichtung eines zweiten Denkmals auf der Hohensyburg für den Raum Südwestfalen und die vormalige Grafschaft Mark. Die Komiteemitglieder begründeten ihren Entschluss unter anderem damit, dass sie mit dem Denkmal vornehmlich der ansässigen Arbeiterschaft einen zentralen Erholungsort und ein Ausflugsziel anzubieten planten. Aber auch die patriotischen Empfindungen der an sich vom Bürgertum weitgehend als "vaterlandslose Gesellen" betrachteten Arbeiterschaft sollten durch das Monument gestärkt werden. Der Grundstein zum Denkmal wurde am 18. Mai 1893 gelegt. Entwurf und Planung des Denkmals stammten vom Architekten Hubert Stier aus Hannover. Die Standbilder von Kaiser Wilhelm I. (Reiterstandbild), Fürst Otto von Bismarck, Graf Helmuth von Moltke, Kronprinz Friedrich Wilhelm und Prinz Friedrich Karl wurden von den beiden Bildhauern Adolf Donndorf und seinem Sohn Karl entworfen und ausgeführt.

Versammlung auf der Hohensyburg, um 1899 (StadtA Hagen)In der Region bewirkte der Denkmalbau eine rege Spendefreudigkeit, die sich durch alle gesellschaftlichen Schichten zog. Den Grossteil der finanziellen Zuwendungen erbrachten jedoch vornehmlich regionale Industrielle, Honoratioren und weitere Mitglieder des Bürgertums. In gewissen Zeitabständen wurden auf der Baustelle "patriotische" Feiern und Versammlungen von Spendern abgehalten. Das aus örtlich gewonnenem Ruhrsandstein gefertigte Denkmal wurde im neugotischen Stil errichtet. Der Hauptturm hatte eine Breite von 9 m, eine Tiefe von 6 m und eine Gesamthöhe von 34 m. Um die Gesamtwirkung zu vergrössern, wurde das Denkmal auf ein künstlich geschaffenes Podest gesetzt, so dass die Fernwirkung wesentlich erhöht werden konnte. Dem trug dann auch die projektierte Position als zentraler Ausflugsort der Region Rechnung: vom Denkmal aus kann man noch heute einen vorzüglichen und weiten Blick in das Ruhrtal und das Sauerland geniessen.
Besuch des Kaiserpaares, 10.8.1909 (StadtA Hagen)Am 30. Juni 1902 wurde das für die Region so bedeutsame Monument mit den umgebenen grossflächigen Parkanlagen eingeweiht. Kaiser Wilhelm II. wohnte dieser Einweihung allerdings nicht bei, da er auf der Kieler Woche weilte. Ganz im Gegensatz zu seinen "Untertanen aus der Grafschaft Mark", von denen die Einweihung frenetisch gefeiert wurde, besass der Hohensyburger Denkmalbau zum Leidwesen der örtlichen Honoratioren für den Kaiser offenbar keine grosse Bedeutung. Allerdings war Kronprinz Wilhelm bei den Feierlichkeiten als "Ersatz" für seinen kaiserlichen Vater zugegen, um den öffentlichen Affront von offizieller Seite abzuschwächen. Einige Jahre später hingegen konnte die Hohensyburg doch noch den "hohen" Gast empfangen. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 300jährigen Jubiläum der Vereinigung der Grafschaften Mark und Ravensburg mit Brandenburg-Preussen weilte Kaiser Wilhelm II. nebst Gattin und Kindern am 10. August 1909 auf dem Denkmalsberg.
Denkmal, 1936 (StadtA Hagen)Das Hohensyburg-Denkmal überstand zahlreiche Veränderungen. Durch den Bau des Hengsteysees im Bereich der Ruhr-Lenne-Mündung unterhalb des Bergplateaus sowie des grossen Verschiebebahnhofes Hagen-Hengstey wurde in den 1920er Jahren die umgebende Landschaft neu gestaltet. Einschneidend waren hingegen auch die umfangreichen Umbauten am Denkmal selber, die aufgrund vorgeblicher Substanzschäden in der Zeit von Januar 1935 bis Januar 1936 durchgeführt wurden. Das gesamte Erscheinungsbild des Denkmals, das der Region zu Beginn des 20. Jahrhunderts erhebliche Finanzmittel gekostet hatte, änderte sich zugunsten einer an die NS-Architektur angelehnten Gestaltung, die einem Modell des Dortmunder Bildhauers Friedrich Bagdons folgte. Auch verschwanden die Standbilder des Kronprinzen Friedrich Wilhelm und des Prinzen Friedrich Karl. Die Standbilder des Fürsten Otto von Bismarck und des Grafen Helmuth von Moltke wurden dem Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. am Hauptturm direkt beigeordnet. Eine Weihetafel am Denkmalfuss verkündete den Neubau des Denkmals im dritten Jahr der Regierung von Adolf Hitler. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft wurde diese Tafel stillschweigend entfernt. Geblieben ist das Monument in der nationalsozialistischen Interpretation und Rezeption. Geblieben ist aber auch die Position der Hohensyburg als eines der zentralen Ausflugsziele der südwestfälischen Region. Nach einigen Jahren der Verwahrlosung der Gesamtanlage erfolgt seit den 1990er Jahren eine regelmässige Pflege und Restaurierung des Denkmals und der umliegenden Bereiche.

Additional Hints (Decrypt)

oüpxra uvysg avpug jvexyvpu qra pnpur mh svaqra ;-)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)