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Dickkopf: Reload vom Reload vom Reload macht irgendwann keinen Sinn mehr.
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Bleisetzer

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Hidden : 11/23/2007
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:

15.5.2012: moved due to concerns of a hunter - bitte beachten
23.1.2008: this cache changed from short cache at night to TRADITIONAL!!!
English version on demand: send me an email!


Der Bleisetzer
Der Setzer oder auch Schriftsetzer war ein Ausbildungsberuf im Druckhandwerk und in der papierverarbeitenden Industrie zur Her- und/oder Zusammenstellung bzw. Weiterverarbeitung von druckfähigem Material für den Buchdruck. Geläufig waren auch die Bezeichnungen „Handsetzer“ und als Gegensatz der an Maschinen arbeitende „Maschinensetzer“, wobei beide umgangssprachlich auch „Bleisetzer“ genannt wurden. Die älteste Technik des Setzens war der Handsatz. Der Schriftsetzer setzte aus Blei gegossene Schriften und den Wortzwischenraum in einen so genannten Winkelhaken, den er in der linken Hand hielt, während mit den Fingern der rechten Hand die einzelnen Buchstaben/Zeichen aus dem Setzkasten gegriffen wurden. Vor dem Setzen wurde die Breite des Winkelhakens mit den Quadraten eingestellt. mit dem so genannten „Frosch“ wurde er dann gespannt. Darauf wurde dann die Setzlinie gelegt. In der Regel konnte man pro Stunde auf diese Weise 1500 Zeichen setzen, was aber von der Schriftgröße abhing (eine 6-Punkt-Schrift war nicht so rasch zu setzen wie eine 10-Punkt-Schrift). Da die Lettern aus Blei bestanden, musste sehr auf Reinlichkeit geachtet werden, denn die Gefahr einer Bleivergiftung, die tödlich sein kann, war sehr groß. Bevor diese Gefahr erkannt wurde, litten viele Schriftsetzer an der „Bleikrankheit“. Der Schwerpunkt des Schriftsetzerberufes galt jedoch der Gestaltung: der Typografie. Zusätzlich war das Herstellen, vor allem aber das Einbringen von Bildelementen in den Satz Teil der Ausbildung. Dazu gehörte der Umgang mit Klischees, also Druckstöcken zur Wiedergabe von Bildern und grafischen Elementen, die im Ätzverfahren aus Zink- oder Auswaschverfahren aus Kunststoffplatten (Nyloprint), seltener als Gravur erzeugt wurden, oder als Linol- oder Bleischnitt. Schriftsetzer erlernten außerdem die Kunst des Schriftmalens, mit der sie eine Schrift exakt nachzeichnen konnten, um sie zum Beispiel mit Farbe oder Gold auf Leder oder Pergament aufzutragen, um Urkunden anzufertigen oder Kunden Vorschläge in Form von „Reinzeichnungen“ vorzulegen. In größeren Druckereibetrieben wurden die dort arbeitenden Schriftsetzer spezialisiert als Metteure (für den Zeitungsumbruch) oder Akzidenzsetzer, nach innerbetrieblicher Fortbildung auch als Maschinensetzer oder Korrektoren eingesetzt.

Schwarze Kunst und Schriftsatz
Verloren hat der Buchdruck aber seine Besonderheiten: Jahrhunderte waren die „Ritter der schwarzen Zunft“ stolz auf ihren Beruf und ihre bemerkenswerten Leistungen. Ein hochdifferenziertes Regelwerk galt es zu befolgen.
Der Schriftsatz in heutiger Zeit kann diesem aufgrund der Zeitvorgaben nicht mehr folgen. Zwar gibt es in heutiger Zeit auch Software, mit denen Ligaturen gesetzt werden können, jedoch geht das Wissen um die Schwarze Kunst mehr und mehr verloren.
Die Zeit von Gutenberg bis etwa 1985 (Computersatz) wird auch gerne als „Bleizeit“ bezeichnet. Noch gibt es einige Künstler, die den Buchdruck ausüben wie Gutenberg vor 500 Jahren – und bei Treffen, beispielsweise in Mainz bei der Minipressen-Messe, wird noch die Sprache der Schwarzen Kunst gepflegt. Dort geben Fachbegriffe den Ton an, zum Beispiel:
* Alphabet: eine Folge von 23 Druckbogen
* Fliegenkopf: eine kopfüber gesetzte Letter, der ein schwarzes Kästchen erzeugt
* Hochzeit: ein doppelt gesetztes Wort oder eine doppelt gesetzte Zeile
* Hurenkind: ein Seiten- oder Spaltenumbruch unmittelbar vor der letzten Zeile eines Absatzes
* Leiche: ein fehlender Buchstabe oder ein fehlendes Wort
* Schusterjunge: ein Seiten- oder Spaltenumbruch unmittelbar nach der ersten Zeile eines neuen Absatzes
* Zwiebelfisch: ein im Text erscheinender Buchstabe einer falschen Schriftart

Nun aber zum Cache...
23.1.2008: Aufgrund groesserer Baumfaellarbeiten ist der Nachtcache der Saege zum Opfer gefallen. Vorruebergehend ist dieser Mini-Multi zum Tradi mutiert. Wie lange? Wir werden sehen...

19.3.2009: NC-Mini-Multi --> Tradi


Die Idee zu diesem Keimling kam mir aufgrund einer Cache-Tour im fernen Baden Gruesse! Ichel hat mir freundlicherweise die Erlaubnis gegeben das Logbuch von seinem GC13QAC zu kopieren... Herzlichen Dank dafuer!


Viel Spass!

Additional Hints (Decrypt)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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