Ein kleiner Rundweg (ca. 2 km) um die Becher Gare. Die Strecke ist
- wenn auch teilweise anstrengend - grundsätzlich für
(Berg-)Fahrräder und Kinderwagen geeignet.
Am 24. September 2011 fand die offizielle Einweihung der
renovierten und erweiterten Gebäude des Cafés am ehemaligen Bahnhof
in Bech statt. Pünktlich zu diesem
Festakt wurde auch der Cache reaktiviert. Neben dem Cache könnt Ihr
von diesem Punkt auch zu Wanderungen auf dem Mullerthal Trail oder
dem ersten Kinderwanderweg in Luxemburg starten, bzw. euch mit dem
Fahrrad auf den nationalen Fahrradweg Echternach-Luxemburg oder die
Mountainbike / Minibike Strecke
begeben. Auch ein Maislabyrinth stand im Sommer 2011 zum ersten Mal
gratis den Besuchern der Becher Gare zur Verfügung. Künftig wird es
dann hier auch eine Einkehrmöglichkeit geben, bzw. sollt Ihr dann
einem Künstler in seinem Atelier über die Schulter schauen
können.
Nun zu eurer Aufgabe:
Wir schreiben das Jahr 1904, am 20. April. Die Schmalspurbahn
Charly soll heute zum ersten Mal die knapp 46 km lange Fahrt von
Luxemburg nach Echternach absolvieren. Sie steht am Anfang einer 50
jährigen Geschichte.
Zeitgleich mit der Abfahrt des Zuges in Luxemburg Stadt, erhält
Schaffner Jos aus der Becher Gare ein Schreiben des Chefingenieurs
der Strecke, ein gewisser Herr Kuddel.
Herr Kuddel war der
Hauptverantwortliche für Planung und Ausführung der Strecke. In dem
Schreiben teilt Herr Kuddel mit, dass
das Ministerium seiner geforderten Lohnaufbesserung nicht
nachgekommen ist und er deshalb einen Boykottversuch geplant hat.
So hat er an mehreren Stellen der Strecke um die Becher Gare die
Verschraubung der Schienen mit den Eisenbahnschwellen
entfernt.
Nachdem Herr Kuddel sich jedoch ins
Ausland abgesetzt hat, überkamen ihn die Skrupel über seine Tat,
sodass er versucht mit diesem Schreiben die Katastrophe noch zu
verhindern.
Hierfür hat er eine Kiste in der Umgebung der Becher Gare
versteckt, welche einen Plan enthalten soll, der angibt an welchen
Stellen die Verschraubungen zwischen Schiene und Schwelle fehlen,
sowie eine Aufbauanleitung wie die Verschraubungen durchzuführen
sind.
Das Ministerium hat nachdem es vom Zwischenfall erfahren hat, klare
Anweisungen gegeben, dass der Charly auf seiner Jungfernfahrt nicht
aufgehalten werden und nichts von
alledem an die Öffentlichkeit durchsickern darf. Der Schaden für
das Renommee der Strecke wäre zu groß. Schaffner Jos soll alles
daran setzen eine Katastrophe zu verhindern.
Er überreicht euch ganz aufgeregt das Schriftstück, welches die
Anweisungen zum Finden der Kiste enthält und betont noch mal, dass
alle Hoffnungen auf euch beruhen.
Idee hinter diesem Cache
Die Idee hinter dem Cache war erstens mit dem Ganzen eine Serie zum
Thema Schmalspurbahnen in Luxemburg zu starten und zweitens die
einzelnen Caches in einer Erzählgeschichte, die während der Zeit
der Schmalspurbahnen (Ende 19tes Jh. bis Mitte 20tes Jh.) spielt,
mit einander zu verbinden.
Die Idee war auch dass die Caches nicht nur von uns gelegt werden,
sondern auch von anderen Geocachern aus
und um Luxemburg. Bedingung wäre halt in dem Fall, das ganze mit dem Thema Schmalspurbahn (geographisch,
also von der Lage her oder inhaltlich) zu verbinden und in eine
Erzählgeschichte zu stecken, die am Besten natürlich zusammenhängend ist (wobei jetzt
die Geschichte für die zweite Cache nicht direkt an die erste
anknüpfen müsste, eine zusammenhängende Geschichte wäre
längerfristig zu sehen)
Wie das Ganze in der Praxis umsetzbar ist, können wir schwer
abschätzen, insbesondere hinsichtlich der Erzählung. Vielleicht
bleibt es bei der einen Cache, vielleicht kommen noch ein paar dazu
die wir selbst legen, oder vielleicht hat es den versprochenen
Erfolg und die Serie wird unter Beteiligung anderer Geocacher fortgesetzt. Wir wollten es mal als
Experiment versuchen.
Viele der Schmalspurstrecken werden ja heute als Radwege genutzt,
bzw. sind über das Radwegenetz miteinander verbunden, was ein
gewisses Potenzial bietet, das ganze
auch mit dem Fahrrad zu absolvieren.