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Russhuette Freudenstadt Traditional Cache

This cache has been archived.

Araschnia Levana: Das macht momentan leider keinen Sinn mehr.
Als ich den Cache heute wieder enablen wollte, stand ich fast in der Sch....
Daher geht es jetzt ab ins Archiv--------------------------------

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Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein fast Drive-In-Cache

Rußhütten gab es im Nordschwarzwald bis zum 19. Jahrhundert sehr viele. Erhalten sind nur noch zwei: Enzklösterle (restauriert) und Freudenstadt. Dass von den anderen - besonders viele lagen im Raum Baiersbronn - nichts mehr übrig geblieben ist, liegt daran, dass sie vorwiegend Holzbauten waren, die ohnehin fast regelmäßgig abgebrannt sind. Aus diesem Grund befanden sich Rußhütten immer in größerem Abstand von geschlossenen Ortschaften. So war auch die Freudenstädter Rußhütte damals vor den Toren der Stadt, draußen im Grünen. Diese Lage bewahrte sie im April 1945 vor der Zerstörung. Ruß sollte durch Verschwelen von Reisig, harzhaltigem Holz und Harzgrieben, die bei der Harzverarbeitung anfielen, in diesem Gebäude produziert werden. Der Grobruß, der sich am Beginn des Gewölbes niederschlug, diente zur Herstellung von Ofen- und Lederpflegemitteln (Stiefelwichse), der feinere für Ölfarbe und Druckerschwärze. Der feinste Ruß wurde in einem Tuchfilter zurückgehalten, welches über dem Abzugloch am Ende des Rußgewölbes hing. Dieser Feinruß wurde zum Beispiel für Zeichentusche verwendet. Die Rußhütte in Freudenstadt unterscheidet sich von der Hütte in Enzklösterle durch ihre Größe. In Freudenstadt sollten mit frühindustriellen Methoden Grundstoffe für chemische Produkte hergestellt werden, freilich aus den klassischen Ausgangsmaterialien des Waldes. In eben dieser Zeit begannen Steinkohlenverschwelung und Koksproduktion Teer abzuwerfen und die industrielle Holzverschwelung wurde zu aufwendig. Daher war der Freudenstädter Rußhütte nur eine kurze Betriebszeit beschieden, denn an sie wurden höhere Renditeanforderungen gestellt als an die ältere einfachere Anlage in Enzklösterle. Daher wurde das Gebäude aufgegeben und schließlich zum Wohnhaus umgebaut. Selbst dann wurde dem Haus Achtung entgegengebracht. Denn auch die neuen Fenster und Türen, die keine Rücksicht auf den ursprünglichen Entwurf nahmen, wohl auch nicht nehmen konnten und dessen Rhythmus zerstörten, wurden mit gediegener Steinmetzarbeit dem zwar zweckentfremdeten, aber neu genutzten Gebäude eingepasst. Erhalten blieb auch, als Keller benutzt, das große Rußgewölbe. Diese Infos stammen von der Seite der Bürgeraktion Freudenstadt http://home.arcor.de/ulrich.classen/ba/startseite/russhuette.html Zusatz: Nachdem sich doch einige über das eventuelle Lager benachteiligter Zeitgenossen hinter der Russhuette (irgendwo müssen die ja auch bleiben) beschwert haben, und ich auch nicht will, dass da ständig bei denen wer durchs Wohnzimmer schlappt, hier noch folgender Hint: Nicht auf der Rückseite der Russhuette! Und bitte keine TB und Coins ablegen, da die Dose relativ unsicher ist!

Jetzt auch gelistet auf: Opencaching.de (OC7264)
 

Additional Hints (No hints available.)