Der Weg den Ihr gehen müsst um den Cache zu erreichen gehört
offiziell zum Betriebsgelände der Staustufe. Allerdings ist
Fussgängern (Fahrräder schieben) die Benutzung des Weges auf eigene
Gefahr gestattet. Im Winter findet hier keine Schneeräumung und
Salzstreuung statt!
Um den Cache zu erreichen müsst Ihr die erlaubten Bereiche/Wege
nicht verlassen. Ihr müsst nicht über Geländer klettern oder
sonstige verbotenen Bereiche der Staustufe /Schleuse betreten!
Achtet zu Eurer eigenen Sicherheit bitte darauf.
Kinderwagen und Rollstühle (mit Schiebehilfe) können den Cache
ausschließlich vom südlichen Mainufer her erreichen. Auf der
Nordseite gibt es keine zweispurige Rampe an der Treppe!
Bitte versteckt den Cache wieder genau da wo Ihr ihn gefunden
habt.
Geschichte: Die Staustufe Offenbach bei
Mainkilometer 38,51 ist eine Staustufe mit Schleuse. Sie liegt auf
der Stadtgrenze zwischen Offenbach-Kaiserlei und Frankfurt-Ostend
in Höhe des Frankfurter Osthafens.
Der Unterlauf des Mains zwischen der Mündung und Frankfurt wurde
1882 bis 1885 kanalisiert, um den flachen Main für die immer größer
werdenden Rheinschiffe befahrbar zu machen. In Mainz-Kostheim,
Flörsheim am Main, Okriftel, Höchst und Niederrad entstanden fünf
Nadelwehre mit einfachen Schleusenkammern, um die mittlere
Fahrwassertiefe auf 2,20 Meter anzuheben. Gleichzeitig wurde der
Frankfurter Westhafen mit einem für die Rheinschiffe geeigneten
Hafenbecken angelegt.
Ab 1927 wurden die Nadelwehre durch drei leistungsfähigere
Walzenwehre in Kostheim, Eddersheim und Griesheim mit größeren
Schleusenanlagen ersetzt, um das gestiegene Verkehrsaufkommen auf
dem Main zu bewältigen.
Um die Kanalisierung des Mains bis Offenbach am Main
voranzutreiben, wurde die Staustufe Offenbach in den Jahren 1898
bis 1900 als Nadelwehr erbaut. Sie hatte ein Schleusenbecken und
eine Floßrutsche. Pläne der Reichswasserstraßenverwaltung aus dem
Jahr 1930, das Nadelwehr ebenfalls durch ein Walzenwehr und neue
Schleusenkammern zu ersetzen, wurden 1938 aus finanziellen
Erwägungen zurückgestellt. Erst in den Jahren 1949 bis 1953 wurde
die Offenbacher Staustufe umgebaut, die Einweihung fand im Juni
1953 statt. Im Jahr 1957 wurde die Anlage noch einmal um eine
„Selbstfahrerschleuse“ und eine Bootsschleuse
erweitert. Die Bootsschleuse konnte allerdings erst 1967 nach
Senkung ihrer Einfahrtsschwelle unter den Spiegel des Oberwassers
in Betrieb gehen.
Im Rahmen weiterer Ausbaumaßnahmen der Wasserstraße Main, die ab
Mitte der 1980er auch den Abriss der oberhalb des Mainbogens
gelegenen Staustufe Mainkur und den Neubau der Staustufe zwischen
Hanau-Kesselstadt und Mühlheim am Main einschloss, wurde die
Offenbacher Staustufe noch einmal leistungsfähiger gemacht. Der
Stau wurde um 0,95 Meter auf 3,18 Meter Fallhöhe erhöht, um die nun
in Mainkur wegfallenden 2,35 Meter Stau aufzufangen.
In den letzten Jahren wurden an der Staustufe umfangreiche
Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. (Stand: Anfang 2007).
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Staustufe_Offenbach