Hainburg an der
Donau
Dieser
geschichtsträchtige Multi führt dich durch die Stadt Hainburg
zu den Sehenswürdigkeiten.
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Das Wienertor,
das wohl bekannteste Bauwerk in der Hainburger
Wehranlage, ist in seiner baugeschichtlichen Bedeutung sicher eine
der interessantesten mittelalterlichen Torburgen Europas. Der 20 m
hohe Bau, über dem sich eine 11 m hohe (abtragbare)
Dachkonstruktion erhebt, wurde offensichtlich in zwei verschiedenen
Bauepochen errichtet. Der untere Teil, mit den beiden halbrunden,
in 22 Buckelquaderschichten emporragenden Türmen, ist mit
Sicherheit ins 13. Jahrhundert zu datieren. Die mit Bogenscharten
bestückten Turmvorbauten flankieren die von mehreren Spitzbögen
überwölbte Toreinfahrt, über der sich vermutlich ein, die Türme
überragender Aufbau befand.
Vom Erdgeschoss weg wird das Gebäude durch
Holzdecken in vier Geschosse unterteilt. Durch stadtseitig gelegene
Steinstiegen in den beiden Turmflügeln gelangt man ins erste
Stockwerk, das als einziges durch Mauern in drei Räume gegliedert
ist. Vom mittleren, genau über der Durchfahrt, konnte das
Fallgatter herabgelassen werden. In den Fußböden der darüber
liegenden Geschosse war genau über diesem Raum eine quadratische
Aussparung für einen Lastenaufzug; die Seilwinde steht noch im
Dachgeschoss.
Das
Stadtmuseum Wienertor ist von Mai bis Ende Oktober an Sonn- und
Feiertage von 10.00 - 12.00 Uhr und von 14.00 bis 17.00
geöffnet.
Eintrittspreise : Stadtmuseum
Wienertor
Erwachsene € 2.- / Kinder € 1.-
Kombikarte mit Kulturfabrik Erwachsene €
6.- / Kinder € 2,50 |
Das Fischertor
ist das kleinste Hainburger Stadttor. Es dürfte aus
dem späten 13. Jahrhundert stammen und war die Verbindung zur
Donauufersiedlung außerhalb der Stadtmauer.
Die "Blutgasse" hieß ursprünglich "Fleischergäßl", weil in alter
Zeit hier traditionell die Hainburger Fleischhauer ihre Häuser
hatten - vermutlich auch deshalb, weil das Schlachtblut durch diese
Gasse so praktisch zur Donau hin abfließen konnte (noch zu Beginn
des 19. Jahrhunderts gab es Beanstandungen gegen einen Fleischhauer
wegen dieser Praxis!). Das dürfte der Gasse schon früh den
volkstümlichen Namen "Blutgasse" eingetragen haben.
Dazu kam später die Erinnerung an ein schreckliches Massaker, das
im 17. Jahrhundert in diesem Bereich geschah. Während der 2.
Türkenbelagerung im Jahre 1683 wurde Hainburg von der Vorhut des
türkischen Heeres belagert. In jener Zeit hatte Hainburg ca. 4000
Einwohner, außerdem befanden sich etwa ebenso viele Flüchtlinge aus
der Umgebung in der Stadt. Am Abend des zweiten Belagerungstages,
11. Juli 1683, gelang es einem kleinen Trupp der Türken, im Süden
vom Burgberg her in die Stadt einzudringen und das Stadttor zu
öffnen. In der Stadt brach daraufhin eine Panik aus, die Menschen
flüchteten in die einzig Rettung verheißende Richtung, nämlich
hinunter zur Donau. Die Au jenseits der Donau (jetzt Nationalpark)
war ein altes Fluchtgebiet der Hainburger, das man vom Fischertor
aus u.U. mit Booten erreichen konnte. |
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Das Ungartor
das älteste Tor Hainburgs, erbaut um
1230.
Das Tor besteht aus einem schräg zur Stadtmauer gestellten
(ursprünglich viergeschossigen) Turm, an den eine nach oben hin
offene Torhalle angebaut wurde, die bis in die zweite Etage des
Turmes reichte.
Der gesamte Torbau wurde, vermutlich unter Leopold VI., mit
Buckelquadern verkleidet. Die später (möglicherweise unter Herzog
Friedrich II. oder Ottokar II.) erhöhte Torhalle wurde nachträglich
mit Buckelquadern verkleidet, was man sehr deutlich erkennen
kann.
Das Tor war an der Feind- und an der Stadtseite mit Fallgattern
und Torflügeln zu verschließen.
Von den Vorwerken, die um die Wende vom 16. zum 17. Jhdt. vor den
Toren errichtet wurden, findet sich nur mehr beim Ungartor ein 24 m
langer Rest, in welchen Bögen und Schlüsselscharten eingelassen
sind.
Besichtigung nur von außen
möglich |
| Romanischer Karner
stammt aus dem 1. Viertel des 13.
Jhds.
Der aus glatten Quadern errichtete Rundbau des als Beinhaus
inmitten des Friedhofes verwendeten Karners ist als bedeutendes
Baudenkmal im romanischen Baustil anzusehen und um 1225 in
Hainburgs mittelalterliche Blütezeit zu datieren.
Interessant sind die zahlreichen Steinmetzzeichen, die sich auch
in vielen anderen Bauwerken in Hainburg und Umgebung nachweisen
lassen, und so eine Hilfe für die Datierung geben (Ungartor, Karner
von Bad Deutsch-Altenburg, Pfarrkirchen von Petronell und
Wildungsmauer.
Vermutlich um 1400 als "Ewige-Lichtsäule" oder Totenleuchte
errichtet, stand die schlanke (fast 10m hohe) Säule mitten im
ehemaligen Friedhof. Durch die viereckige Öffnung am Fuße der Säule
konnte man das "Ewige Licht" durch den hohlen Säulenschaft ins
Lichthäuschen ziehen.
Besichtigung
nur von außen möglich
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Götzenturm
(Wasserturm ) Der Götzenhof im Nordostbereich
der Stadt war traditionell im Besitz der sogenannten Herren von
Röthelstein, benannt nach der ca. 2 km flussabwärts auf einem
steilen Felsmassiv über der Donau gelegenen, ausgedehnten Burg- und
Befestigungsanlage.
Die Burg
Röthelstein wurde übrigens um die Mitte des 12. Jhdts. von,
ursprünglich auf der Zentralburg am Schlossberg sitzenden
Geschlecht der Sonnberger gegründet, im 13. Jhdt. gehörten sie zu
den mächtigsten Stadtministerialen von Hainburg. Der Götzenhof
diente ihnen v.a. als Machtbasis in der Stadt, sowie zur
Bewirtschaftung ihrer riesigen Besitzungen, bzw. Fischgründe in den
gegenüberliegenden Donauauen, und zweifellos auch zum
Donauhandel.
Der einzige,
aber dafür überaus monumentale Überrest des Götzenhofes ist der, in
der 1. Hälfte oder kurz nach der Mitte des 13. Jhdts. errichtete,
achteckige Götzenturm, er bildet die Nordostecke der
Stadtbefestigung. Sein 1. Und 2. Geschoss erfüllten ausschließlich
militärische Aufgaben (v.a. Deckung des nahe gelegenen
Hafenbereiches), das 3. Geschoss diente mit seinen spätromanischen
Doppelfenstern zweifellos einer repräsentativen Wohnfunktion. Die
anschließende östliche Stadtmauer ist wohl eine der wenigen Stellen
der Stadtbefestigung, welche ähnlich dem Wiener- und Ungartor und
der Ringmauer der Burg eine außen liegende Wehrgalerie trug, von
der aus die Angreifer auf effektive Weise von oben bekämpft werden
konnten. |
Mariensäule
Eine der schönsten Rokokosäulen Niederösterreichs
Diese 1749 von der Stadtrichterswitwe Elisabeth Oppitz gestiftete
Immakulata-Säule gehört wohl zu den schönsten und bedeutendsten
Rokokodenkmälern Niederösterreichs.
Der Brucker Bildhauer Martin Vögerl dürfte der Erbauer gewesen
sein. Auf der Spitze trägt die pyramidenförmige Säule die Statue
der unbefleckten Empfängnis.
Die steinerne Umfassung ist mit reicher Rokokoverzierung
ausgeführt, das schmiedeeiserne Gittertor ist ein Meisterwerk
spätbarocker Schmiedekunst.
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Alter Pranger Zu finden in der Freiungsstrasse. Leider
nicht näheres dazu gefunden, aber man kann sich denken was da
passierte |
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Stadtpfarrkirche
Ein barockes Juwel unserer Stadt
1236 als "Jakobskirche am Marktplatz in Hainburg" urkundlich
erwähnt.
Sie war zu
Beginn eine klassische Händlerkirche. Sie diente Kaufleuten als
Kultort und Schatzdepot.
Spätestens seit 1650 ist diese Kirche die Stadtpfarrkirche (und
nicht mehr die Martinskirche).
Die Kirche ist den Hl. Aposteln Philippus und Jakobus geweiht und
wurde nach 1683 im neuen Stil der Barockzeit umgebaut.
Das bedeutendste Werk des Hochbarocks in Hainburg ist der
Hochaltar mit dem, vom Mahler Hans Mixhael Beckhl, geschaffenen
Altarbild, Christi Himmelfahrt darstellend |
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| Station 1 Blick zur
Keltenwand
N
48°09.031 E 016°56.948 |
Hier kannst
du auch dein Cachemobil Parken. Wenn du nun nach oben Richtung
Braunsberg blickst, wirst du einen Teil der Keltenwand
erblicken.
Bei den
Koordinaten findest du eine Infotafel.
Wie
oft kommt der Buchstabe "Y" in der Beschreibung vor. Verwende
diese als
H |
| Station 2 Ungartor
N
48°08.829 E 016°56.769 |
In der Mitte des Durchganges sind
Beleuchtungskörper im Boden eingelassen. Wie viele Lampen sind es.
Verwende diese als
E |
| Station 3 Götzenturm
N
48°09.011 E 016°56.634 |
Nun stehst
du vor einem schmiedeeisernen zweiflügeligen Tor , an dessen oberen
Enden sich Zacken befinden.
Zähle
die Zacken von einem Flügel, ziehe von dem Ergebnis 10 ab.
Verwende dieses als
K |
| Station 4 Fischertor
N
48°08.917 E 016°56.428 |
Hier solltest du nun vor einen Gedenktafel stehen.
Wie viele Buchstaben hat das erste Wort in der fünften
Reihe.
Verwende dieses als
B |
| Station 5 Stadtkirche
N
48°08.858 E 016°56.479 |
Du stehst hier vor einen Brunnen an dem sich unten
ein kleines Schild befindet.
In wie
vielen Reihen kommen Buchstaben und Zahlen zugleich vor. Verwende
das Ergebnis als
A |
| Station 6 Mariensäule
N
48°08.838 E 016°56.450 |
Hier findest du ein Schild das dir Auskunft über
die Renovierungsdauer der Mariensäule gibt.
Darauf
kannst du zwei Jahreszahlen entdecken..
Du
benötigst die letzte Ziffer der zweiten Jahreszahl. Verwende diese
als
F |
| Station 7 Karner
N
48°08.753 E 016°56.568 |
Hier stehst du vor zwei Hinweisschilder. Verwende
das Schild der Lichtsäule.
Nimm das
erste Wort aus der Beschreibung und wandle den fünften Buchstaben
in gewohnter Weise in eine Zahl um. (A=1, B=2, C=3 ...
).
Das
Ergebnis verwende als
D. |
| Station 8 der Pranger
N
48°08.736 E 016°56.570 |
An der Oberseite des Prangers findest du schwarze
Buchstaben und Zahlen eingemeißelt.
Wie
oft kommt der Buchstabe "A" vor. Ergebnis verwende als
G |
| Station 9 Wienertor
N
48°08.761 E 016°56.333 |
Über den Durchgang ist ein Wort in den Stein
gemeißelt.
Wandle der
ersten Buchstaben in eine Zahl (A=1, B=2, C=3 ... ) um und
ziehe davon noch 10 ab.
Das
Ergebnis ist
C |
| Den Cache findest du bei |
N48°AB.CDE E016°5F.GHK |
Der
Cachebehälter ist ein "X-LARGE" und mit allem was dazugehört
ausgestattet.
Die
Cachebox enthält zusätzlich einen Behälter für Coins oder
TB´s, damit nichts verloren geht.
Beim Cacheversteck sind Abendkleid/Smoking und
Lackschuhwerk nicht angebracht :)
happy
caching by ROD
Version 1.0
/ 06.07.2008 / Die komplette Wegstrecke von 8 Kilometer in der
Beschreibung aufgenommen