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Hainburg an der Donau Multi-Cache

This cache has been archived.

RoterOktoberDiver: Da sich in Hainburg einiges baulich verändert hat und sich auch noch ändern wird, werde ich den Cache archivieren und den Platz für andere freigeben.
Vll werde ich ihn mal umgestalten wenn ich mehr Zeit habe.
Danke an alle bisherigen Finder.

ROD

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Hidden : 10/6/2007
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   large (large)

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Geocache Description:

Die Headerkoordinaten sind von der Parkplatzmöglichkeit und Station 1. Der Multi hat eine komplettlänge von ca. 8 Kilometer und ist Kinderwagentauglich. Lediglich das Cacheversteck ist mit Kinderwagen nicht zu erreichen.


                                         Hainburg an der Donau



          Dieser geschichtsträchtige Multi  führt dich durch die Stadt Hainburg zu den Sehenswürdigkeiten.

 

  Das Wienertor, das wohl bekannteste Bauwerk in der Hainburger Wehranlage, ist in seiner baugeschichtlichen Bedeutung sicher eine der interessantesten mittelalterlichen Torburgen Europas. Der 20 m hohe Bau, über dem sich eine 11 m hohe (abtragbare) Dachkonstruktion erhebt, wurde offensichtlich in zwei verschiedenen Bauepochen errichtet. Der untere Teil, mit den beiden halbrunden, in 22 Buckelquaderschichten emporragenden Türmen, ist mit Sicherheit ins 13. Jahrhundert zu datieren. Die mit Bogenscharten bestückten Turmvorbauten flankieren die von mehreren Spitzbögen überwölbte Toreinfahrt, über der sich vermutlich ein, die Türme überragender Aufbau befand.  

Vom Erdgeschoss weg wird das Gebäude durch Holzdecken in vier Geschosse unterteilt. Durch stadtseitig gelegene Steinstiegen in den beiden Turmflügeln gelangt man ins erste Stockwerk, das als einziges durch Mauern in drei Räume gegliedert ist. Vom mittleren, genau über der Durchfahrt, konnte das Fallgatter herabgelassen werden. In den Fußböden der darüber liegenden Geschosse war genau über diesem Raum eine quadratische Aussparung für einen Lastenaufzug; die Seilwinde steht noch im Dachgeschoss.

Das Stadtmuseum Wienertor ist von Mai bis Ende Oktober an Sonn- und Feiertage von 10.00 - 12.00 Uhr und von 14.00 bis 17.00 geöffnet.

Eintrittspreise : Stadtmuseum Wienertor          Erwachsene € 2.- / Kinder € 1.-

                            Kombikarte mit Kulturfabrik    Erwachsene € 6.- / Kinder € 2,50

Das Fischertor ist das kleinste Hainburger Stadttor. Es dürfte aus dem späten 13. Jahrhundert stammen und war die Verbindung zur Donauufersiedlung außerhalb der Stadtmauer.

Die "Blutgasse" hieß ursprünglich "Fleischergäßl", weil in alter Zeit hier traditionell die Hainburger Fleischhauer ihre Häuser hatten - vermutlich auch deshalb, weil das Schlachtblut durch diese Gasse so praktisch zur Donau hin abfließen konnte (noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es Beanstandungen gegen einen Fleischhauer wegen dieser Praxis!). Das dürfte der Gasse schon früh den volkstümlichen Namen "Blutgasse" eingetragen haben.

Dazu kam später die Erinnerung an ein schreckliches Massaker, das im 17. Jahrhundert in diesem Bereich geschah. Während der 2. Türkenbelagerung im Jahre 1683 wurde Hainburg von der Vorhut des türkischen Heeres belagert. In jener Zeit hatte Hainburg ca. 4000 Einwohner, außerdem befanden sich etwa ebenso viele Flüchtlinge aus der Umgebung in der Stadt. Am Abend des zweiten Belagerungstages, 11. Juli 1683, gelang es einem kleinen Trupp der Türken, im Süden vom Burgberg her in die Stadt einzudringen und das Stadttor zu öffnen. In der Stadt brach daraufhin eine Panik aus, die Menschen flüchteten in die einzig Rettung verheißende Richtung, nämlich hinunter zur Donau. Die Au jenseits der Donau (jetzt Nationalpark) war ein altes Fluchtgebiet der Hainburger, das man vom Fischertor aus u.U. mit Booten erreichen konnte.
  Das Ungartor das älteste Tor Hainburgs, erbaut um 1230.


Das Tor besteht aus einem schräg zur Stadtmauer gestellten (ursprünglich viergeschossigen) Turm, an den eine nach oben hin offene Torhalle angebaut wurde, die bis in die zweite Etage des Turmes reichte.
Der gesamte Torbau wurde, vermutlich unter Leopold VI., mit Buckelquadern verkleidet. Die später (möglicherweise unter Herzog Friedrich II. oder Ottokar II.) erhöhte Torhalle wurde nachträglich mit Buckelquadern verkleidet, was man sehr deutlich erkennen kann.
Das Tor war an der Feind- und an der Stadtseite mit Fallgattern und Torflügeln zu verschließen.

Von den Vorwerken, die um die Wende vom 16. zum 17. Jhdt. vor den Toren errichtet wurden, findet sich nur mehr beim Ungartor ein 24 m langer Rest, in welchen Bögen und Schlüsselscharten eingelassen sind.

Besichtigung nur von außen möglich

Romanischer Karner  stammt aus dem 1. Viertel des 13. Jhds.


Der aus glatten Quadern errichtete Rundbau des als Beinhaus inmitten des Friedhofes verwendeten Karners ist als bedeutendes Baudenkmal im romanischen Baustil anzusehen und um 1225 in Hainburgs mittelalterliche Blütezeit zu datieren.

Interessant sind die zahlreichen Steinmetzzeichen, die sich auch in vielen anderen Bauwerken in Hainburg und Umgebung nachweisen lassen, und so eine Hilfe für die Datierung geben (Ungartor, Karner von Bad Deutsch-Altenburg, Pfarrkirchen von Petronell und Wildungsmauer.

Vermutlich um 1400 als "Ewige-Lichtsäule" oder Totenleuchte errichtet, stand die schlanke (fast 10m hohe) Säule mitten im ehemaligen Friedhof. Durch die viereckige Öffnung am Fuße der Säule konnte man das "Ewige Licht" durch den hohlen Säulenschaft ins Lichthäuschen ziehen.


Besichtigung nur von außen möglich

  Götzenturm  (Wasserturm ) Der Götzenhof im Nordostbereich der Stadt war traditionell im Besitz der sogenannten Herren von Röthelstein, benannt nach der ca. 2 km flussabwärts auf einem steilen Felsmassiv über der Donau gelegenen, ausgedehnten Burg- und Befestigungsanlage.

Die Burg Röthelstein wurde übrigens um die Mitte des 12. Jhdts. von, ursprünglich auf der Zentralburg am Schlossberg sitzenden Geschlecht der Sonnberger gegründet, im 13. Jhdt. gehörten sie zu den mächtigsten Stadtministerialen von Hainburg. Der Götzenhof diente ihnen v.a. als Machtbasis in der Stadt, sowie zur Bewirtschaftung ihrer riesigen Besitzungen, bzw. Fischgründe in den gegenüberliegenden Donauauen, und zweifellos auch zum Donauhandel.

Der einzige, aber dafür überaus monumentale Überrest des Götzenhofes ist der, in der 1. Hälfte oder kurz nach der Mitte des 13. Jhdts. errichtete, achteckige Götzenturm, er bildet die Nordostecke der Stadtbefestigung. Sein 1. Und 2. Geschoss erfüllten ausschließlich militärische Aufgaben (v.a. Deckung des nahe gelegenen Hafenbereiches), das 3. Geschoss diente mit seinen spätromanischen Doppelfenstern zweifellos einer repräsentativen Wohnfunktion. Die anschließende östliche Stadtmauer ist wohl eine der wenigen Stellen der Stadtbefestigung, welche ähnlich dem Wiener- und Ungartor und der Ringmauer der Burg eine außen liegende Wehrgalerie trug, von der aus die Angreifer auf effektive Weise von oben bekämpft werden konnten.

Mariensäule  Eine der schönsten Rokokosäulen Niederösterreichs

Diese 1749 von der Stadtrichterswitwe Elisabeth Oppitz gestiftete Immakulata-Säule gehört wohl zu den schönsten und bedeutendsten Rokokodenkmälern Niederösterreichs.

Der Brucker Bildhauer Martin Vögerl dürfte der Erbauer gewesen sein. Auf der Spitze trägt die pyramidenförmige Säule die Statue der unbefleckten Empfängnis.


Die steinerne Umfassung ist mit reicher Rokokoverzierung ausgeführt, das schmiedeeiserne Gittertor ist ein Meisterwerk spätbarocker Schmiedekunst.

 
  Alter Pranger Zu finden in der Freiungsstrasse. Leider nicht näheres dazu gefunden, aber man kann sich denken was da passierte
 

Stadtpfarrkirche Ein barockes Juwel unserer Stadt
 
1236 als "Jakobskirche am Marktplatz in Hainburg" urkundlich erwähnt.

Sie war zu Beginn eine klassische Händlerkirche. Sie diente Kaufleuten als Kultort und Schatzdepot.
Spätestens seit 1650 ist diese Kirche die Stadtpfarrkirche (und nicht mehr die Martinskirche).
Die Kirche ist den Hl. Aposteln Philippus und Jakobus geweiht und wurde nach 1683 im neuen Stil der Barockzeit umgebaut.
Das bedeutendste Werk des Hochbarocks in Hainburg ist der Hochaltar mit dem, vom Mahler Hans Mixhael Beckhl, geschaffenen Altarbild, Christi Himmelfahrt darstellend

Station 1 Blick zur Keltenwand 

N 48°09.031 E 016°56.948

Hier kannst du auch dein Cachemobil Parken. Wenn du nun nach oben Richtung Braunsberg blickst, wirst du einen Teil der Keltenwand erblicken.

Bei den Koordinaten findest du eine Infotafel.

Wie oft kommt der Buchstabe "Y" in der Beschreibung vor.  Verwende diese als H

Station 2 Ungartor 

N 48°08.829 E 016°56.769

In der Mitte des Durchganges sind Beleuchtungskörper im Boden eingelassen. Wie viele Lampen sind es. Verwende diese als E
Station 3 Götzenturm 

N 48°09.011 E 016°56.634

Nun stehst du vor einem schmiedeeisernen zweiflügeligen Tor , an dessen oberen Enden sich Zacken befinden.

Zähle die Zacken von einem Flügel, ziehe von dem Ergebnis  10 ab. Verwende dieses als K

Station 4 Fischertor 

N 48°08.917 E 016°56.428

Hier solltest du nun vor einen Gedenktafel stehen. Wie viele Buchstaben hat das erste Wort in der fünften Reihe.

Verwende dieses als B

Station 5 Stadtkirche 

N 48°08.858 E 016°56.479

Du stehst hier vor einen Brunnen an dem sich unten ein kleines Schild befindet.

In wie vielen Reihen kommen Buchstaben und Zahlen zugleich vor. Verwende das Ergebnis  als A

Station 6 Mariensäule 

N 48°08.838 E 016°56.450

Hier findest du ein Schild das dir Auskunft über die Renovierungsdauer der Mariensäule gibt.

Darauf kannst du zwei Jahreszahlen entdecken..

Du benötigst die letzte Ziffer der zweiten Jahreszahl. Verwende diese als F

Station 7 Karner 

N 48°08.753 E 016°56.568

Hier stehst du vor zwei Hinweisschilder. Verwende das Schild der Lichtsäule.

Nimm das erste Wort aus der Beschreibung und wandle den fünften Buchstaben in gewohnter Weise in eine Zahl um. (A=1, B=2, C=3 ... ).

Das Ergebnis verwende als D.

Station 8 der Pranger 

N 48°08.736 E 016°56.570

An der Oberseite des Prangers findest du schwarze Buchstaben und Zahlen eingemeißelt.

Wie oft kommt der Buchstabe "A" vor. Ergebnis verwende als G

Station 9 Wienertor 

N 48°08.761 E 016°56.333

Über den Durchgang ist ein Wort in den Stein gemeißelt.

Wandle der ersten Buchstaben in eine Zahl  (A=1, B=2, C=3 ... ) um und ziehe davon noch 10 ab.

Das Ergebnis  ist C

Den Cache findest du bei N48°AB.CDE E016°5F.GHK

Der Cachebehälter ist ein "X-LARGE" und mit allem was dazugehört ausgestattet.

Die Cachebox enthält  zusätzlich einen Behälter für Coins oder TB´s, damit nichts verloren geht.

Beim Cacheversteck sind Abendkleid/Smoking und Lackschuhwerk nicht angebracht :)


happy caching by ROD

 

Version 1.0 / 06.07.2008 / Die komplette Wegstrecke von 8 Kilometer in der Beschreibung aufgenommen

Additional Hints (Decrypt)

Arva, arva, arva haq abpuznyf arva, rf tvog xrvara uvag :)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)