Zu den Aufgaben von Transportflugzeugen gehört es,
Fallschirmspringer oder Lasten am Fallschirm abzusetzen. Damit
diese auch da landen, wo sie landen sollen, berechnet der Navigator
den Punkt, an dem die Fallschirmspringer abspringen oder die Lasten
abgeworfen werden müssen.
Eine Transall fliegt in einer Höhe von 2000 Fuß über Grund mit
einer Weggeschwindigkeit w (gegenüber der Erde) von 150 Knoten und
einem tatsächlichen geographischen Wegwinkel von 355°. An der
Position, die Ihr aus Teil 2 (GC172N0) erfahren habt, wird
eine Fracht abgesetzt. Wenn Ihr sie finden wollt, solltet Ihr
ausrechnen, wo sie gelandet sein könnte.
Laut Wettervorhersage weht der Wind in der Flughöhe aus 270° mit
20 Knoten und am Boden aus 240° mit 5 Knoten. Der Fallschirm öffnet
sich nach 5 s. Die Last fällt dann mit vv=1000 Fuß pro
Minute. Vorher fiel sie frei (vF).
Zur Vereinfachung wollen wir mit einem mittleren Höhenwind u von
10 Knoten aus 250° rechnen. Weiterhin vernachlässigen wir in den
ersten 5 s den Luftwiderstand. Umgekehrt nehmen wir einfach an,
dass die horizontale Anfangsgeschwindigkeit w der Last nach 5 s
(schlagartig) vollständig abgebaut ist.
Zusatzfrage: Wie findet der Navigator ohne GPS den Absetzpunkt,
vielleicht auch noch bei schlechtem Wetter oder nachts? Die Antwort
hat jedoch nichts mit diesem Cache zu tun. Wie es geht, könnt Ihr,
nach dem Ihr es in Teil 2 mehr oder weniger theoretisch geübt habt,
im vierten Teil (GC172N4) praktisch
ausprobieren.
Übrigens, der Vorteil vom Absetzen aus der Luft besteht unter
anderem darin, dass Hilfsgüter auch an Orte gebracht werden können,
zu denen keine Straßen oder Wege führen.
Viel Spaß beim Rechnen und Suchen!
In der Nähe des Caches befinden sich zwei Grabhügel von 4 bis
5 m Höhe aus der Bronzezeit (1800 – 1000 v.u.Z.)
Hügelgräber wurden während mehrerer Epochen errichtet. Es
beginnt Ende der Jungsteinzeit und endet im 7. und 8. Jahrhundert
u.Z., vorherrschend sind jedoch die Grabhügel der Bronze- und der
frühen Eisenzeit.
Die Hügel können niedrig (um 1 m) oder hoch (2 bis ca. 13 m)
und außen von kleinen Gräben oder Steinkreisen umgeben sein. Der
Durchmesser der Aufschüttung kann von wenigen Metern bis zu mehr
als 100 m reichen.
Weitere Infos unter http://de.wikipedia.org/wiki/Hügelgrab
Wer sich für Ur- und Frühgeschichte interessiert, dem sei das
Archäologische Landesmuseum in Schwerin (Johannes-Stelling-Straße
9-11) empfohlen. Es ist täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
geöffnet.
Erstinhalt:
- Erstfinderurkunde
- zum Tauschen:
- Steckerlampe, Lego-Baustein, Einkaufschip, Tischtennisball,
5-Ü-Ei-Figuren
- zum ständigen Verbleib:
- Logbuch, Bleistift, Anspitzer, Geocaching-Beschreibung,
Koordinaten Teil 4

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