Weglänge: ~2,5 km
Höhendiff: ???
Zeit: ca. 1,5-2 h
Zusätzliche Ausrüstung: evtl. kleine Taschenlampe, Fotoapparat, eine, noch besser zwei feste DIN A4 große Unterlagen (sonst werdet ihr heftige Piratenflüche ausstoßen)
Kinderwagen: Der Weg ist für einen geländegängigen Kinderwagen geeignet. Die Stationen sind alle bis zu 30m von irgendeinem Weg (Pfad) entfernt.
Muggles: Fast die gesamte Route ist sehr Muggle-lastig. Da ihr an Station 1 sicherlich länger verweilen müsst, stellt euch bitte nicht direkt neben das Versteck beim Ausüben der erforderlichen Tätigkeit!
Bonus: Zu diesem Cache gehört der Bonus "Piratenschatz Bonus". Alle Angaben hierfür findest du unterwegs insbesondere im Final.
Parkplatz: Parken kannst du auf dem Wanderparkplatz unterhalb der Tomburg bei N 50° 35.783 E 006° 58.582.
Codetabelle:
Piratenschatz
S1
Als ich heute abseits der Massen in der seichten Lagune Tohombohurg angeln ging, sah ich plötzlich am anderen Ufer in der Sonne bei N 50° 35.844 E 006° 58.752 etwas aufblitzen. Schnell kletterte ich über ein paar Felsen dorthin und sah eine Flasche, die sich in den Wurzeln eines Baumes verfangen hatte. In der Flasche war etwas drin!!! Mit zittrigen Fingern entkorkte ich das gute Stück und barg mit größter Vorsicht ein fragiles Pergament. Mir wurde richtig flau im Magen, als ich sah, was ich da in den Händen hielt! Eine Karte! Ein Schatzkarte! Die Schatzkarte von einem der berühmt-berüchtigtsten Seeräuber seiner Zeit: die Schatzkarte des furchteinflößenden roten BroilArs. Wer hätte noch nichts von ihm gehört? Unzählige Reichtümer soll er angehäufelt haben. Keine Gnade kannte er; wo er hinkam floss das Blut. Selbst sein eigenes Piratenpack musste von Zeit zu Zeit dran glauben. Sein einziger Vertrauter soll der Papagei Chickenleg gewesen sein.
Ich verstaute meinen aufregenden Fund in meiner Hosentasche und ging sofort ins Tohombuhurg Inn, wo ich Käptain Wolf Cache anzutreffen hoffte. Schnell waren wir uns einig, den Schatz des roten BroilAr mit seiner Mannschaft zu heben und begossen unsere Freundschaft mit einer Flasche Rum. Spät machte ich mich auf, um zu Hause noch ein paar Sachen zu regeln, bevor die aufregende Schatzsuche beginnen sollte. Vielleicht irrte ich mich, oder täuschte mich der Rum? Hatte ich da nicht ein Geräusch hinter mir gehört? Folgte mir jemand? Niemand war zu sehen...
S2
Ein paar Wochen später hatten wir schon auf der Karavelle Cachewonder viele Seemeilen hinter uns gebracht. Der Himmel war strahlend blau, genauso wie das Meer, Land war schon lange keines mehr zu sehen gewesen und nach den neusten Berechnungen unseres Käptains sollten wir in zwei Tagen auf der Schatzinsel eintreffen. Es war Mittag, die Sonne brannte, wir befanden uns auf Position N 50° 35.(C+2)(C-C)D E 006° 58.C C 2*D, ich hatte Dienst im Ausguck und döste etwas vor mich hin, so dass ich den Wetterumschwung erst spät bemerkte.
Und auch etwas anderes bemerkte ich so erst zu spät: PIRATEN VORAUS! Piraten auf B*C+1 Grad. Segel setzen, alles klar zum Gefecht!!! Als ich vor Schreck aus dem Mastkorb fiel, bemerkte ich im Vorbeistürzen, dass nur B der hinaufführenden Sprossen rund waren (wie man in so einer brenzligen Lage noch so einen Blick für's Detail haben kann). Nun ging alles Schlag auf Schlag. Käptain Cache ließ die Kanonen in Stellung bringen, richtete sie auf B*C+1 Grad aus, und berechnete die Flugbahn so, dass die Kanonenkugel das gesichtete Piratenschiff treffen würde. Die Kanonenkugel befand sich somit auf einer parabelförmigen Flugbahn, die sich durch f(y) = -0,01*y*(y-D*FC) beschreiben ließ, mit y = Entfernung von uns in Metern, y = 0 unser Standort (siehe Zeichnung). BUMM! KAWOUM! Käptain Wolf Cache hatte das Kanonenfeuer eröffnet! Bereits die ersten Kugeln landeten Volltreffer, und schon nach wenigen Minuten begann das stolze Piratenschiff „Black Rooster“ in den Fluten zu versinken.
S3
Als nächstes fuhren wir zur Einschlagstelle um eventuell überlebende Piraten als Gefangene mit an Bord zu nehmen. Bei Donner und Blitz und der aufgewühlten See konnten wir jedoch nur wenige Seeräuber bergen, die wir in unserem Schiffsbauch fesselten. Die Falltür zum Gefangenenraum war so schwer zu finden, dass wir immer witzelten, dass enternde Piraten, die mit ihrem Holzbein auf dem Boden herumklopften die hölzerne Platte wohl vor uns wiederfinden würden. Na? Willst du dir unsere Gefangenen nicht mal ansehen? Das waren G finstere Gesellen mit insgesamt H Augenklappen und I Holzbeinen. Der Käptain mit seinen J Rastabartzöpfen sah besonders furchterregend aus und A Säbel zierten seinen Piratenhut. Widerlich! Schnell machten wir die Falltür wieder zu!
BUMM! KAWOUM! Was war das? Feuerrote Blitze zuckten nun über unser Deck! Aus der pechschwarzen Nacht heraus sahen wir die Umrisse zweier weiterer Piratenschiffe auf uns zukommen. Ein Hinterhalt! BUMM! Das Hauptsegel krachte wenige Meter von mir entfernt auf das Deck. Ich stolperte und fiel ins Wasser. Ich klammerte mich an irgendetwas und sah aus den Augenwinkeln heraus unser stolzes Schiff, die Cachewonder, mit lauten Gegrolle sinken. Dann wurde es schwarz um mich.
Als ich wieder zu mir kam, trieb ich auf einem Baumstamm (wohl dem ehemaligen Nebenmast der Cachewonder) auf hoher See umher, kein Land war in Sicht, auch keiner meiner ehemaligen Kameraden und meine Hoffnung auf Rettung sank. Jeden Tag schnitzte ich eine Kerbe in den Baumstamm (allerdings war ich so schwach, dass man sie kaum sehen kann) und kam fast um vor Hunger, Durst und Kälte.
S4
Nach X Tagen wurde ich endlich bei N 50° B*B*J.GAH E 006° 58.(A+J)JI samt Baumstamm an einen Sandstrand an Land gespült. Vor Erschöpfung blieb ich noch einige Zeit liegen, dann machte ich mich auf, die Umgebung zu erkunden. Aber nein, das gab's doch gar nicht! Welch ein Zufall! Da hatte mich das Schicksal doch glatt zur Schatzinsel des roten BroilArs geführt. Da waren ja auch schon die ersten Wegweiser, um den Schatz zu finden! Fröhlich machte ich mich auf, den Schatz des berüchtigten Seeräubers zu finden, über meine Flucht von der Insel würde ich mir eben später Gedanken machen...(Jetzt beginnt die Schatzkarte!)
S5
Ja, die Bäume auf der Schatzkarte nun leider weitgehenst gefällt sind, findest du die sterblihen Reste von Enterhaken-Louis, wenn du bei N-5 und E-139 suchst...