Und wieder ein Naturschutzgebiet-Cache (mein dritter)! Ein
kleiner Multi.
Der hier geschützte, sehr schöne, lichte Birkenhain ist das
Ergebnis früherer Nutzung als Waldweide und Streugewinnung. Einst
waren Waldweiden in den Waldenburger Bergen weit verbreitet. Heute
sind sie nur noch auf Restflächen zu finden, z.B. auch im unweit
gelegenen NSG Obere Weide.
Früher ließen die Bewohner von Sailach ihr Vieh hier weiden und
schlugen das Holz. Beides führte zur Auflichtung des Waldes und zur
Förderung von Birken und Eichen. Ab dem 18. Jhd. setzte sich die
Stallhaltung durch, mit großem Bedarf an Einstreu. Die Streu gewann
man im ehemaligen Weidegebiet in Form von Laub und Gras. Durch das
Mähen des Grases wurde das Aufkommen von Gehölzen verhindert. Die
durch die Beweidung schon aufgelichteten, parkartigen Wälder
blieben somit erhalten.
Von Natur aus würde hier ein artenarmer Hainsimsen-Buchen-Wald
mit einzelnen Trauben-Eichen wachsen. Aufgrund der früheren
Bewirtschaftung findet man jetzt hier lichte Wälder, hauptsächlich
aus Hänge-Birke, vor.
Da heute Waldbeweidung und Streugewinnung nicht mehr praktiziert
werden, müssen Pflegemaßnahmen durchgeführt werden, um diese
wunderschöne, historische Kulturlandschaft zu erhalten.
Bei den Koordinaten findet ihr schöne informative Tafeln. Da
könnt ihr auch gut parken.
Wann wurde denn das Naturschutzgebiet ausgewiesen? Die dritte
Ziffer der Jahreszahl ist A und die vierte ist B.
Wann wurde das Naturschutzgebiet neu gefasst? Die dritte Ziffer der
Jahreszahl ist C.
Wieviele Hektar ist das Naturschutzgebiet groß? Das ist D.
Wieviele Wildschweine seht ihr auf den Tafeln (zweistellig), das
ist EF.
So findet ihr Stage 2: N49°
09.AAD E9° 37.BAC
Bitte lauft nur auf den Straßen / Wegen / Pfaden! Auch der Micro
(Stage 2) und der Schatz befinden sich nicht weit weg von
Wegen.
Viel Spaß beim Suchen und beim Naturgenießen!