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TRAUNSTEIN -Salinenweg- Multi-Cache

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tabula.rasa: Leider wurde auf die Reviewer-Notiz bislang nicht geantwortet. Daher archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.

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Hidden : 11/29/2007
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Salz-Salinenweg


TRAUNSTEIN -Salinenweg-



Traunstein

GESCHICHTE:

Die Produktion von Salz infolge des Baus der Soleleitung von Bad Reichenhall von 1616 bis 1619 durch den Hofbaumeister Hans Reiffenstuel war lange Zeit der wichtigste Wirtschaftszweig und brachte der Stadt großen Wohlstand. Von den Gräueltaten des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) blieb Traunstein weitgehend verschont. Am 25. und 26. Juli 1704 besetzten österreichische Truppen im Zuge des Spanischen Erbfolgekriegs Traunstein. Es kam zu einem verheerenden Stadtbrand, der das mittelalterliche Stadtbild veränderte. Trotz langjähriger österreichischer Besatzung gelang der Wiederaufbau. Die 1786/87 fertiggestellte neue Saline sicherte den Fortbestand der Salzproduktion in Traunstein.

In der Nacht vom 25. zum 26. April 1851 zerstörte wieder ein verheerender Brand nahezu die gesamte Stadt. Seine Ursache konnte nie aufgeklärt werden. Für die Behauptung, es habe sich um einen Racheakt für die Verlegung des Pfarrsitzes von Haslach nach Traunstein gehandelt, fehlt jeglicher Beweis. Dem Großfeuer fielen annähernd 100 Häuser, unter ihnen das Rathaus, das Landgericht, das Hauptsalzamt und das Rentamt, die Kirche sowie sämtliche Tore und Türme (mit Ausnahme des oberen) zum Opfer. Wie schon nach 1704 gelang es auch diesmal, Traunstein innerhalb weniger Jahre neu aufzubauen. 1912 wurde die letzte Traunsteiner Saline
in der Au aufgelassen. 1914 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Au nach Traunstein eingemeindet, die Saline diente im Ersten Weltkrieg als Lager für Zivil- und Kriegsgefangene mit über 1000 Insassen. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es aufgrund der Weltwirtschaftskrise 1923 zu Hyperinflation, auch in Traunstein kursierte Notgeld mit Milliardenbeträgen.





Wassersäulenmaschine

Die Wassersäulenmaschine


Bis zur Stilllegung der Soleleitung 1958 verrichtete die Wassersäulenmaschine ihren Dienst im Unteren Nesselgraben bei Bad Reichenhall. Die dortige Saline wollte die historische Wassersäulenmaschine 1253 eigentlich als Alteisen entsorgen. Als Ernst Harrecker davon erfuhr, holte er die tonnenschweren Eisenteile auf seinen Bauernhof nach Wolkersdorf, wo er sie einige Zeit zwischenlagerte. Der Oberbürgermeister war mit seiner Idee einverstanden, die Pumpstation in Traunstein wieder aufzubauen. Dafür liess die Stadt ein Häuschen (in der Art der historischen Pumpstationen) am Triftweg bauen. Die Maschinenteile wurden mit Hilfe eines Kranwagens der Traunsteiner Feuerwehr in die bereits gebaute Betonfassung gehoben und der oberirdisch sichtbare Teil der Maschine rekonstruiert. Bei der schweißtreibenden Arbeit wurde Harrecker von seinem Sohn Ernst jun., Kommandant der Wolkersdorfer Feuerwehr, und Stefan Bachmaier von der Freiwilligen Feuerwehr Traunstein unterstützt.
In der ursprünglichen Soleleitung, die Hans und Simon Reiffenstuel in den Jahren 1617 bis 1619 aus ausgehöhlten Baumstämmen von Bad Reichenhall nach Traunstein erbaut hatten, überwanden Kolbendruckpumpen und Wasserräder die Höhendifferenz von 250 Metern. Die Wassersäulenmaschine ist eine Erfindung des Ingenieurs Georg Friedrich von Reichenbach, der 1810 die Soleleitung mit Eisenrohren bis nach Rosenheim verlängerte. Bis 1958 wurde Sole von den Salinen in Bad Reichenhall und Berchtesgaden zur Salzherstellung nach Rosenheim gepumpt. Eine Reichenbachssche Wassersäulenmaschine ist auch bei Grassau in der ehemaligen Pumpstation Klaushäusl zu sehen, die seit 1995 ein Museum ist.




Hößenstöckl

Hößenstöckl


Das um die Mitte des 16. Jahrhunderts erbaute Gebäude diente den Triftknechten als Herberge.




Denkmal

Denkmal am Salinenberg

Ein 1993 am Salinenberg errichtetes Denkmal erinnert an den Verlauf der alten Salzstraße von Reichenhall über Inzell - Siegsdorf - Traunstein weiter in Richtung Westen.
Die Salzsender hatten der Stadt für jede niedergelegte Scheibe (entspricht 2,5 Fuder / ca. 68 kg) einen sogenannten Scheibenpfennig als Zoll zu entrichten, seit 1622 auch für die Traunsteiner Salzproduktion. Diese Steuer deckte bis 1800 etwa ein Viertel des jährlichen Budgets ab. Der Weg eines von Siegsdorf kommenden Fuhrwerks verlief über die Kraglgasse (Salinenberg) in die Au, dann durch die Vorstadt (Scheibenstr.) an das Mauttor und weiter über den Jacklturm in die Stadt, welchem man durch das obere Tor in Richtung Westen verließ.



 

DER CACHE:


Nachdem Ihr nun einiges zur "Salzgeschichte" gelesen habt, geht es weiter mit dem dem Cache

Beginn dieses kurzen Multi-Caches ist am Denkmal, welches sich am Salinenberg befindet, bei den Koordinaten:

N 47° 52.007  

E 012° 38.641


Kurzzeitig parken könnt Ihr kostenlos in der Nähe dieser Koordinaten.

Über den beiden Wappen auf dem Denkmal seht Ihr zwei Jahreszahlen:

Die Quersumme der linken Zahl  =  A

Die Quersumme der Rechten = B

Zähle beide Quersummen zusammen und Du erhältst  C



Weiter gehts  zum Final bei:

N 1  -  (A + B + C) + 21  

 E 01  +  (10 x A) + B


Wollt Ihr mehr zum Salinenweg und über das "Traunsteiner Salzwesen" wissen, läutet einfach am Hößenstöckl.

Der dort wohnende Muggel ist über diesen Cache informiert.


Wie immer wünsche ich Euch viel Spass mit meinen Caches und allzeit good Hunting


Euer

sergeant_tom

Additional Hints (No hints available.)