St.-Marien-Kirche zu
Burlage
Zu den besonderen Sehenwürdigkeiten am Dümmer
See zählt die St.-Marien-Kirche zu Burlage. Die kleine, auf einer
Anhöhe hochwassergeschützt stehende Kirche geht auf ein
Benediktinerinnenkloster zurück, das schon im 12. Jahrhundert
bestanden hat. Über die Gründung des Klosters ist außer Sagen und
Vermutungen nichts bekannt. Es wurde 1538 nach Einführung der
Reformation aufgehoben. Dennoch wohnten bis 1672 einige
Klosterfrauen in dem Kloster. 1704 stürzte das Haupthaus wegen
Baufälligkeit ein.
Von dem mittelalterlichen
Kloster blieb nur die gotische Sakristei der heute
evangelisch-lutherischen Kirche. Das Kirchenschiff wurde
vermutlich Ende des 16. Jahrhunderts erbaut. Die Nordwand mit
dem Turm konnte bis heute nicht genau datiert werden. Die
Inschrift “1792” bezeichnet das Jahr einer größeren
Instandsetzung. Der Turm wurde 1990 durch Brandstiftung
zerstört. Die neben dem Kircheingang stehende alte Glocke
erinnert an diesen großen Brand.
Die Kirche ist vom 1. April
bis Mitte November täglich zur Besichtigung und stillen
Andacht geöffnet und wird von vielen Menschen aufgesucht, wie
das ausgelegte Gästebuch bekundet.
Quelle: www.bildergalerie-diepholz.de
Unvorstellbar aber wahr, wurde Anfang Februar 2025 die Glocke der Burlager Kirche gestohlen. Da dies der langjährige Cachewirt war, haben wir nun einen neuen Platz für die Dose gefunden. Vom ehemaligen Standort der gestohlenen Glocke acht Schritte Richtung Trauerhalle befindet sich nun der neue Unterschlupf.
Anmerkung: Bei
gutem Wetter und an Wochenenden besteht erhöhte
Muggelgefahrt!