Neulich nach einem Cache..
Ich wünsche zu entspannen..ein kleines Fußbad
ist obligat, als Hors d'oeuvre werden kleine Canapés gereicht -
Usus im Hause. Ich nicke leicht (als kleine Hilfestellung für das
Personal), man möge mir noch ein Häppchen zu Munde führen,
selbstverständlich, nicht nur der aufgetragenen Augenmaske oder
Maniküre wegen.
Um auf den Punkt zu kommen: Ich lasse eben noch eine Flasche
Schampus in mein Fußbad kredenzen, da verspüre ich unvermittelt ein
leichtes Unbehagen. Ist etwa die Flasche nicht wohltemperiert, gar
von inferiorer Qualität - meines Standes nicht angemessen?! Was für
ein Fauxpas!
Der (Ex)Butler bemerkt sofort den Lapsus, versucht noch das
Etikett zu verbergen, mir gar die Rückseite der Flasche zuzuwenden
(in fulminanter Verzweiflung zu suggerieren die Welt drehe
sich weiter wie zuvor, mitnichten) - unentschuldbar, wo bleibt die
Etikette!!
So kommt es denn zu prekärer Situation, meine geplagten Äugelein
müssen Dinge erspähen die üblicherweise dem Personal vorbehalten
sind. Inadäquates Gedöns wie Inhaltsangaben, Gebrauchshinweise,
Ablaufdaten, gar kryptische Zeichen und Kodes. Eine dieser
konsternierenden Abbildungen lasse ich hier verewigen, um meinem
Unbehagen noch tieferen Ausdruck zu verleihen.

Kaum jemand vermag zu deuten was diese Linien
verbergen, ich erhaschte zwar nur einen flüchtigen Blick darauf,
konnte natürlich dennoch sofort den tieferen Sinn dahinter
erfassen..
Zur Cachesuche: Es ist nicht
notwendig Straßen zu betreten oder in "Höhlen" zu kriechen.
Im Cache:
Übliches (entfernungsunerwünscht): Bleistift, Spitzer, Logbuch,
Stashnote
Korken (nicht des Standes gemäß)
Kleinere Schätze:
GC „Mystery“
GC „Midlan’s Hawai’i Micro“
GC „LADON #132“
Personal signature item (not trackable but removable)
Dezenter Edelsteinzacken aus einem meiner Ringe
English:
Ignore the text (only a sample of my afflicted life), just decode
the barcode.
Hideout – Do not enter streets or "caves"!