Stage1: Listingkoord: N48 19.469 E10 01.504
Eine letzte tragische Dienstfahrt.
An welchem Tag fand diese statt: #Y.##.####
Stage2: N48 19.153 E10 01.811
An diesem Standort erkennt ihr das Illerwehr in voller Breite.
Es besteht aus einer 20 Meter breiten Grundschleuse (mit sechs bedienbaren Schiebern) gefolgt von einem Fallwehr von knapp 53 Metern.
Es schließt im Westen mit einer 10 Meter breiten Floßgasse ab und beinhaltet ganz im Osten (links) eine Fischtreppe mit 11 Treppenblöcken.
Davor liegt die Einlass-Schleuse mit 5 Schiebern für die ehemalige Spinnerei.
(bei N48 19.087 E10 01.879)
[Für die Energieversorgung der Spinnerei/Weberei war es 1863/64 notwendig einen Kanal zu graben. Die geplanten PS(KW)-Zahlen für die Spinnerei wurden jedoch nicht erreicht. Deshalb baute man vor der Einlass-Schleuse (flussabwärts)des Werkkanals eine nicht genehmigte Stauanlage. Dieses Bauwerk musste mit Beschluss der Kreisregierung wieder entfernt werden. Erst um 1908 lagen die genehmigten Baupläne vor. ]
Die Staustufe des Wehrs hat eine Niedrigwasser-Fallhöhe von 3,58 m und die meisten geocacher möchten doch jetzt endlich wissen wo die Dose liegt. Bis 1918 rutschten dort drüben 30-40 Floße am Tag die Rampe herunter. Dazu staute der Schleusenwärter die Iller etwas an, die Floßgasse wurde geflutet und die Flöße konnten die 43 Meter lange Rampe hinab gleiten.
Stage3: N48 19.--- E10 01.---
Folgt der Mauer auf der ihr steht, die Treppe hoch, am Zaun entlang bis hin zu einer Gittertüre. Aus Sicherheitsgruenden ist der Zugang durch eine Schließung verwehrt. Den erste Buchstabenwert des Zylinders sei Z.
Bei mittlerem oder hohem Wasserstand leitete man teilweise die Flöße durch die mittlere Staustufe. Dies war nicht nur Verantwortungslos sondern auch Lebensgefährlich. Die Flöße hätten zertrümmert werden können. Die Ladung wäre auch nicht mehr komplett in Ulm zur Löschung angekommen.
Stage4: N48 19.(2*Fallwehr+(Schieber*Floßgasse) ) E10 01.8( Niedrigwasser*10)
PLZ : T U V W X Ort: ######## #.##
Stage5: Das Finale findet ihr dann bei:
N48° 19. Z V Y E10° 01. [W-1] Z Y
Auch im Jahr 2013 werden wieder Sanierungsarbeiten am Wehr vorgenommen.
Wie lokal berichtet wurde wird ein sogenannter Schussboden unterhalb der Klappen angebracht.
Dieser soll das Wasser flacher abfließen lassen, die Gumpenbildung mildern und zu einem natürlichen
Abluss der Iller nach dem Wehr führen.
Die Nägel !!!!! auf den Brettern unterhalb des Wehrs sollen bald entfernt werden.
[Auszug aus einem Zeitungsbericht (Aug2012):
...Dort war ein 31-jähriger Ulmer in den Stromschnellen wenige Meter unterhalb des Wehres
mit seiner Badehose an einem Nagel oder Stein hängen geblieben. Die gewaltige Strömung
drückte den Mann immer wieder unter Wasser, mit aller Kraft kämpfte er um sein Leben.]
Bitte seid Vorsichtig. Das Baden bleib weiterhin Lebensgefährlich und ist streng verboten!!!