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Traunstein Tradition– SCHNITZLBAUMER / CUTLET TREE Mystery Cache

Hidden : 3/22/2008
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Die Geschichte der Stadt Traunstein ist (u.a.) eng verknüpft mit der Tradition der Braukunst. Von den ehemals 16 Brauereien (incl. Kleinbraustätten) sind heute nur noch 3 erhalten.

The tradition of brewing beer played an important role in the history of Traunstein. Of the 16 breweries (including microbrews) that used to exist, only three remain.


Diese drei Caches sollen Einblick in die Brauerei-Tradition der Stadt Traunstein gewähren. Sie sollen euch sowohl an die noch vorhandenen Braustätten führen, als auch an die Orte, an denen früher Braugeschichte geschrieben wurde.

These three caches are intended to give you an idea of Traunstein’s brewing tradition. They will lead you to both current and former brewery sites.

Die anderen Caches sind / The other caches are:
Traunstein Tradition – AUBRÄU
Traunstein Tradition – HÖLLBRÄU


SCHNITZLBAUMER

Wohl die älteste Brauerei Traunsteins ist der "Obere Bräu" am Stadtplatz, später auch Stanglbräu genannt, wie die heutige Brauerei Schnitzlbaumer zur Zeit ihrer Gründung im Jahre 1575 noch hieß. Als erster Inhaber wird Peter Schlipfenbacher, Bierbrauer und Bürger zu Traunstein erwähnt, der das Anwesen von einem Georg Kirchmaier kauft. Zu dem Haus an der Sonnenseite des Stadtplatzes erhält er auch noch Anger und Ställe. Sein Enkel verkauft 1613 die Brauerei an Christoph Jähner, dem damals gleichzeitig auch der "Untere Bräu" am Stadtplatz gehört. Christoph Jähner war damals auch Bürgermeister der Stadt Traunstein.

Als er 1642 stirbt hinterlässt er das Geschäft seinem Sohn Jacob. Dieser verstirbt jedoch schon in jungen Jahren und seine Witwe Barbara führt die Brauerei weiter, bis der Sohn Johann Jähner nach ihrem Tod den umfangreichen Besitz übernimmt. Johann heiratet dann eine Tochter des Höllbräu. Am 23.04.1704 fällt die Brauerei dem 2. Stadtbrand Traunsteins zum Opfer. Johann Jähner baut die Brauerei aber wieder auf und vererbt sie 1729 seinem Sohn. Nach dessen Tod wechselt die Brauerei in den darauffolgenden Jahren mehrmals die Besitzer.

Der Stanglbräu wird schließlich im Jahre 1889 von Heinrich Nassl an die Eheleute Anna und Bernhard Schnitzlbaumer, Brauersleute aus Jettenbach/Inn verkauft. Nach großen finanziellen Schwierigkeiten (das Grundstück, auf dem sich heute der Brauerei-Ausschank befindet, muss an die Fa. Sachs (jetzt Kreiller) verkauft werden), verstehen sie es mit unermüdlichem Fleiß die Brauerei zu einem ansehnlichen und erfolgreichen Unternehmen empor zu führen.

Die günstige Aufwärtsentwicklung kann auch nach der Übernahme durch den Sohn Bernhard II im Jahre 1913 fortgesetzt werden. Jedoch macht der 1. Weltkrieg eine Stilllegung des Betriebs notwendig. Während dieser Zeit wird gemeinsam mit dem Höllbräu in deren Betrieb gebraut.

Nach 1926 wird die eigene Brauerei wieder in Betrieb genommen, ausgebaut und modernisiert. Einen weiteren Rückschlag erleidet sie durch den 2. Weltkrieg. Wieder ist der Betrieb von Grund auf zu sanieren und hochzubringen. Seit 1964, nach dem Tod seines Vaters, führt Bernhard Schnitzlbaumer III die Arbeit gewissenhaft und erfolgreich fort. Immer wieder wird modernisiert und renoviert und viel Geld in die Technik der Brauerei investiert, um das hohe Qualitätsniveau der Biere zu halten.

1994 geht die Brauerei in die Hände der Tochter Gabriele und deren Ehemann Robert über. Es bietet sich die Gelegenheit, das Anwesen, das 1890 an die Fa. Kreiller verkauft wurde, zurück zu erwerben. Nach langen Überlegungen reift ein Gedanke heran, dessen Ergebnis sich heute sehen lassen kann. Es ist ein Wirtshaus mit Sudhaus und allem Drum und Dran entstanden. Das hochmoderne Sudhaus und die darunterliegenden Kellergewölbe sind mit aufwendiger Technik ausgestattet, die es ermöglicht, Biere mit Qualitätsanspruch nach dem bayrischen Reinheitsgebot zu brauen und damit die über 400 Jahre alte Tradition des Brauhauses weiterzuführen.


The oldest brewery in Traunstein is considered to be the "Obere Bräu" (Upper Brewery), founded in 1575. It was later known as the Stanglbräu, before receiving its current name: Schnitzlbaumer (which only looks like “cutlet tree”). The first recorded owner was Peter Schlipfenbacher, a burger and brewer from Traunstein who bought the grounds from Georg Kirchmaier. Along with the building on the sunny side of the town square, he also received a meadow and some stalls. In 1613 his nephew sold the brewery to Christoph Jähner, who already owned the "Untere Bräu" (Lower Brewery). At the same time, Christoph Jähner was also mayor of Traunstein.

Upon his death in 1642, he bequeathed the business to his son Jacob. However, he died young, and so his widow Barbara was head of the brewery until her death, when her son Johann Jähner took over the business. Johann married a daughter of the Höllbräu family. On April 23, 1704, the brewery fell victim to Traunstein’s second city fire. Johann Jähner then rebuilt the brewery, and his son inherited it in 1729. The brewery changed hands many times after his death.

Finally, in 1889 Heinrich Nassl sold the Stanglbräu to Anna und Bernhard Schnitzlbaumer, brewers from Jettenbach on the Inn River in Austria. After large initial financial difficulties, the property on which the restaurant is located today had to be sold to the company Sachs (now Kreiller). But with unflagging enthusiasm they were able to turn the brewery into a respectable and successful company.

The positive upward trend continued through the assumption of the company by their son, Bernhard II, in 1913. However, World War I made it necessary to shut down the operation. During this time the Höllbräu brewed both companies’ beers.

Starting in 1926, the Schnitzlbaumer brewery resumed operations, and was expanded and modernized. World War II was then another setback. The facilities had to be rebuilt once again. In 1964, after his father’s death, Bernhard Schnitzlbaumer III took over, and steadily and successfully kept business going. Again and again, no money is spared to modernize and renovate the buildings and technology necessary in order to maintain the high quality of the beer.

In 1994, ownership goes to his daughter Gabriele and her husband Robert. They have the opportunity to reacquire the property sold to Kreiller in 1890. After much consideration, a concept is hit upon whose results are worth seeing today. There is now a restaurant with a brewhouse and everything that goes with it. The high-tech brewhouse as well as the beer cellars beneath it are filled with the complicated equipment necessary in order to brew high-quality beer according to the Bavarian Beer Purity Law, and so continue the more than 400 year old tradition of the brewery.

Begib dich zu Stage1 des Caches: das Areal der Privatbrauerei Schnitzlbaumer.
Durch Internet-Recherche findest du es leicht heraus.
(Achtung: nicht vorm Wirtshaus)

Go to Stage1 of this cache: the grounds of the Schnitzlbaumer private brewery.
Search the net; you should be able to find this easily.
(Beware: not in front of the restaurant)

  • Wenn du vor der Brauerei stehst, kannst du an dem Gebäude sehr große Buchstaben erkennen, die verkünden, was sich wohl im inneren befindet.
    Wie viele sehr große erhabenen Buchstaben kannst du zählen? Falls du dir unsicher bist, die Antwort steht weiß auf blau gleich daneben.
    Anzahl der Buchstaben = A

  • When standing in front of the brewery, you can see very large letters telling you what is inside the building.
    How many very large raised letters do you see? Checker: right next to the letters you can find the answer white on blue.
    Number of letters = A

Gehe nun über die zu den folgenden Koordinaten.
(das Schild siehst Du erst am oberen Ende)

Now follow the stairs to the coordinates below.
(you won’t see the sign until the very end)

N 47° 52.Ax10-2
E 012° 38.Ax41+18

  • Zähle auf dem Weg zu den Koordinaten die Stufen.
    Anzahl der Stufen = B

  • Count the steps on the way to the coordinates.
    Number of steps = B

Gehe nun ca. B/5+1 Meter nach Norden und finde den Cache!
Die Distanz musst du mit Fußschritten messen.

Now go approx. B/5+1 meter north to find the cache!
You have to measure the distance by walking there.

  • Der Cache ist einfach zu finden!

  • Aber schneller Zugriff ist erforderlich und nicht für jedermann einfach!

  • Hüte dich vor immer wieder plötzlich auftauchenden Muggeln!

  • Geh am besten nicht allein!

  • Wähle einen guten Zeit zur Suche!

  • The cache is easy to find.

  • But you have to be quick, which won’t be easy for everyone.

  • Beware of muggels suddenly popping up from any direction.

  • Best to bring a look-out with you.

  • Choose a good time.

Viel Spaß beim Suchen!

Enjoy!

Hinweis: Der Empfang an Stage1 ist okay, aber an Stage2 extrem schlecht ... daher ggf. das Spoilerbild beachten/nutzen! Der sollte helfen wenn du mit den Koordinaten woanders landest, als von mir gemessen.

Note: Reception at Stage1 is okay, but extremely poor at Stage2 ... so pay attention to the spoiler photo. It should help you if you end up somewhere other than I intend you to.

Additional Hints (Decrypt)

Svany: uvagra nz Snyyebue, qverxg hagreunyo qre Tnoryhat / Ba gur erne bs gur qenvacvcr, evtug jurer vg vf wbvarq

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)