
Die Ilvericher Altrheinschlinge verdankt ihre Entstehung der vor
ca. 11.000 Jahren beginnenden Warmzeit in deren Verlauf der Rhein
sein Fließverhalten änderte. Der steigende Meeresspiegel
verringerte das Gesamtgefälle und somit die Fließgeschwindigkeit.
Der Rhein bildete zunächst einen Hauptstrom mit begleitenden
Nebenrinnen um dann zu einem
mäandrierenden (bogenbildenden) Strom zu werden.
Hier bei Ilverich entwickelte sich ein Bogen durch Erosion zu
einer Schlinge mit einer (Halb-)Insel in der Mitte (die heutige
Issel). Schließlich wurde die schmalste Stelle bei einem Hochwasser
überspült und weggerissen. Der Rhein hatte eine neue Abkürzung für
sein Flussbett gefunden. Dies geschah vermutlich vor 7.000 bis
9.000 Jahren.
Der alte Flusslauf wurde zunächst zu einem Altarm, der dann aber
immer mehr verlandete und irgendwann den Kontakt zum eigentlichen
Strom verlor.
Ihren heutigen Status als Naturschutzgebiet verdankt die Gegend
einem der letzen Vorkommen des
Schwarzblauen Moorbläulings sowie ihrem typischen Bewuchs durch
feutigkeitsliebende Pflanzen wie Erlen, Eschen und verschiedene
Stauden.
Unterwegs findest du immer wieder Bänke die dazu einladen bei
einer kurzen Rast den Geräuschen der Natur zu lauschen - oder wenn
der Wind schlecht steht, dem Lärm der Zivilisation.
An den angegebenen Koordinaten findest du meist einen freien
Parkplatz, vor allem aber eine Informationstafel über das Gebiet
durch das der Cache dich führen wird. Im Beschreibungstext findest
du Zahlen. Subtrahiere die kleinste von der größten und bilde die
Quersumme. Nun weißt du wie viele Stationen noch vor dem Final zu
finden sind.
Wie üblich gilt: Da dieser Cache überwiegend auf Pfaden durch
Natur- und Landschaftsschutzgebiete führt, besteht keine
Notwendigkeit durchs Unterholz zu brechen, bloß weil vielleicht mal
ein Pfeil in die Richtung zeigt.
Nun lasse dein Pferd zurück (falls du doch eins mitgebracht
hast) und frage den Dachs.

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