Die zwei halben Edelsteine vom Müglitztal
Achat
Den Schlottwitzer Amethyst- und Achatgang kann man von Döbra
über Berthelsdorf bis nach Oberschlottwitz verfolgen. Dieser kreuzt
hier die Müglitz und verläuft weiter bis Halsbach bei Freiberg. Vor
Ort kann man Bänder und kleine offene Drusen (Hohlräume mit nach
innen ragenden Kristallen) sehen. Auch im Müglitzschotter kann man
bis zur Einmündung in die Elbe und darüber hinaus, Steine mit
Achat- und Amethystbändern finden. Das Markenzeichen des hiesigen
Achats ist die Trümmerbildung durch brachiale tektonische
Belastungen und anschließende Verheilung durch erneute
Kristalbildung. Auch Baryt und Quarz ist hier als anstehendes
Mineral vorhanden.
Am rechten Talhang befindet sich der sogenannte Achatfelsen, an
dem man auch Amethyste finden kann. Ein nicht allzu steiler Zugang
beginnt an der Straße nach Liebstadt N50°51.992; E013°49.137.
Wer etwas Zeit hat, findet die besten Stücke am massiven Fels,
tragbare Stücke sind sicher ihrem Adjektiv zum Opfer gefallen. Mit
etwas Wasser kann man alles etwas sichtbarer machen.
Der Cache liegt etwas abseits bei den obigen Koords versteckt
hinter einigen Steinen, die ich hier gefunden habe.
Es gibt mehrere Parkmöglichkeiten. Ich empfehle, unterhalb vom
Bahnhof Oberschlottwitz bei N50°52.232; E013°48.906 oder im
Trebnitzgrund bei N 50°51.962; E013°48.966 zu parken.