Fliegerhorst BRUMOWSKI Traditional Cache
richi_rich: Da es auch bei diesem Cache auf Grund der Machart leicht zu Verwechslungen kommen kann, wird diese Dose von mir nicht mehr weiter verwendet.
Die Idee hat mir sehr gut gefallen, aber jetzt ist es Zeit, dass hier wieder Ruhe einkehrt.
Danke und Tschüss!
Richard
More
-
Difficulty:
-
-
Terrain:
-
Size:
 (micro)
Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions
in our disclaimer.
Der Fliegerhorst Brumowski ist ein Fliegerhorst der Österreichischen Luftstreitkräfte in Langenlebarn in Niederösterreich. Es ist das Fliegerregiment 1 beheimatet.
Schon das Österreichische Bundesheer der 1. Republik plante im Tullner Becken einen Militärflugplatz östlich der Stadt Tulln an der Donau und südlich der Franz-Josefs-Bahn bei Langenlebarn.
Die fertigen Pläne griff die Luftwaffe auf und begann nach dem Anschluss im September 1938 mit der Errichtung des Fliegerhorstes. Da die Ortsbevölkerung zur Mithilfe verpflichtet wurde, gab es schon am 8. März 1939 die Gleichenfeier. Zusätzlich zu den für den Flug- und Kasernenbetrieb notwendigen Gebäuden wurden außerhalb des Fliegerhorstes eine Siedlung für Luftwaffenangehörige sowie für den Übungsbetrieb Außenlandeplätze errichtet.
Hauptaufgabe des neuen Fliegerhorstes war auch während des Krieges die Ausbildung, die Flugzeugführerschule „"F.F.S. A/B 112 Tulln“, Luftkriegschule 7 – Tulln und kurzfristig die F.F.S. 114 Zwölfaxing und das Fliegeranwärter-Bataillon 114 waren hier stationiert.
Trotz der schweren Luftangriffe auf die Stadt Wien im Osten und die Rüstungsbetriebe im Westen von Tulln (Hydrierwerk Moosbierbaum) war Langenlebarn selbst erst spät Ziel von Jagdbomberangriffen. Mitte März 1945 wurden deshalb die Flugzeuge nach Westen verlegt.
Nachdem am 7. April die Rote Armee das Tullnerfeld erreicht hatte, wurden von der Waffen-SS wesentliche Teile des Fliegerhorstes gesprengt. Noch am gleichen Tag wurde der Fliegerhorst von der Roten Armee erobert. Das Nordufer der Donau blieb bis zum Kriegsende in der Hand der deutschen Wehrmacht. Bei über die Donau hinweg geführten Artillerieduellen wurde auch die Kaserne Langenlebarn beschädigt.
Im Juli 1945 bekamen die US-Truppen den in der sowjetischen Besatzungszone gelegenen Flughafen zugewiesen. Die Verbindungsroute zwischen der "US Air Force Station Tulln - Vienna" und der von allen vier Alliierten besetzten Stadt Wien wurde vertraglich vereinbart. Im November wurde eine Staffel Transportmaschinen nach Langenlebarn verlegt.
Ab Juni 1946 nahm die US-Amerikanische Luftlinie „Pan American World Airways (PanAm)“ den Linienverkehr von New York nach Langenlebarn auf. Im gleichen Jahr wurde für den Rest der Besatzungszeit der Name des Flugplatzes auf "Army Air Base Tulln" geändert.
Infolge des Abschlusses des Staatsvertrages vom 15. Mai 1955 begann die Räumung des Flugplatzes. Er war am 30. September 1955 von der zukünftigen Fliegertruppe der Republik Österreich übernommen.
Während der 10 Jahre dauernden Besatzungszeit hatten die US-Truppen nur das Notwendigste zur Erhaltung des Flugplatzes getan, vieles war immer noch zerstört, sodass nicht nur die österreichischen Luftstreitkräfte, sondern auch der Fliegerhorst selbst neu aufgebaut werden mussten.
Mit dem "Traditionserlaß des Bundesministeriums für Landesverteidigung" vom 3. November 1967 erhält der Fliegerhorst den Namen "BRUMOWSKI".
Hauptmann Feldpilot Godwin von BRUMOWSKI (Foto) wurde am 26. Juli 1889 in Galizien geboren. Nach Absolvierung der technischen Militärakademie wurde er 1910 als Leutnant ausgemustert. 1915 meldete er sich zur Luftfahrttruppe und 1916 wurde er zum Feldpiloten befördert. 1917 übernahm er die neuaufgestellte Fliegerkompanie 41. Kurz vor Kriegsende wurde er Kommandant des Jagdgeschwaders der Isonzo-Armee. Von seinen 42 Luftsiegen (35 bestätigt) sind 39 an der Südwestfront, drei an der Nordostfront errungen worden.
BRUMOWSKI, der erfolgreichste k. u. k. Feldpilot. leitete nach dem Ersten Weltkrieg zusammen mit Hans LÖW die Fliegerschule ASPERN. Er verunglückte am 3. Juni 1936 auf dem Amsterdamer Flugfeld SCHIPHOL tödlich.
Die Bundesfachschule für Flugtechnik ist seit dem Schuljahr 1968/69 auf dem Areal des Fliegerhorstes Brumowski untergebracht.
Fläche: 245 Hektar
Personal: ca. 900 Bedienstete, davon über 35% Zivil- und ca. 7% weibliche Bedienstete. Dazu kommen bei 2 Einrückungsterminen pro Jahr je 500 bis 600 Grundwehrdiener.
Luftfahrzeuge: An die 50 Flugzeuge und Hubschrauber des Fliegerregiments 1. Dazu kommen noch Motor- und Segelflugzeuge von zwei Flugsportgruppen. Flugbewegungen: Pro Jahr werden am Fliegerhorst LANGENLEBARN insgesammt an die 25.000 Flugbewegungen durchgeführt, wobei an den Wochenenden grundsätzlich nur die Flugsportgruppen fliegen.
Kenndaten:
ICAO-Code LOXT
180 m ü. MSL
Start- und Landebahnen
08/26 1.400 m × 80 m Beton
08/26 Gras
13/31 Gras
05/23 Gras
Am besten besucht man den Cache an einem Dienstag am Abend, da zu dieser Zeit die Nachtflüge des Bundesheeres durchgeführt werden.
Oder man kommt am Wochenende, den hier kann man dann sehr gut die Segelflieger beim Starten und Landen beobachten.
Der Weg zum Cache selbst ist nur für Anrainer und Radfahrer vorgesehen, bitte das Auto am angegebenen Parkplatz abstellen.
Additional Hints
(No hints available.)
Treasures
You'll collect a digital Treasure from one of these collections when you find and log this geocache:

Loading Treasures