Neben der Geschichte der weißen Frau gibt es noch ein Phänomen
in den Tiefen des Ebersberger Forstes.
Die sogenannten Irrlichter.
Der Name Irrlicht kommt wahrscheinlich aus dem Aberglauben, dass
diese Lichter von Geistern und anderen Sagengestalten erzeugt
werden, um Menschen absichtlich im Moor in die Irre zu locken und
somit in den Tod zu ziehen. Dazu sollen sich die Irrlichter
geheimnisvoll blau flackernd vor dem verirrten Wanderer bewegen und
ihm so einen Menschen mit einer Laterne oder ein beleuchtetes
Gebäude in der Nähe vortäuschen. Der Wanderer wähnt sich dem Ziel
stets ganz nahe und erkennt die Gefahr zu spät.
Die mysteriösen Lichter, hier im Ebersberger Forst, treten nur
an bestimmten Stellen im Wald auf, blitzen auf und verschwinden
wieder. Manche behaupten sie schweben in einem gewissen Abstand vor
einem auf und ab. Andere sagen, sie würden die Farben
wechseln.
Sicher soll nur sein:
Sie sind das ganze Jahr über zu bewundern und sie sind jede Nacht
an dieser Stelle zu sehen.
Darum habe ich hier meinen ersten Nachtcache ausgelegt.
Ich wünsche viel Spaß beim Cachen und lasst euch nicht zu weit
in den Wald locken.
Ach ja. Ein paar Sachen hätte ich da noch.
1. Der Ebersberger Forst ist Jagdgebiet. Nachts wird hauptsächlich
Schwarzwild gejagt. Am besten ist es die Taschenlampen brennen zu
lassen. So kommt es zu keinen Verwechslungen zwischen euch und dem
Wild.
2. Die Irrlichter locken Esotheriker an. Ich habe schon von vielen
Nachtwanderung in der Gegend gelesen. Manchmal mit fluchtartigen
Rückzügen. Erschreckt sie also nicht. Manche sind sowieso schon
überspannt.
3. Mir ist es nie gelungen eins der Lichter zu fotografieren. Wenn
es euch gelingt...schickt mir das Photo zu.
Wer Lust hat kann diesen Cache auch bei
Opencaching loggen!
Versuch einer Videoaufnahme der
Irrlichter
Und noch ein Versuch...
Detailierte Karte von OpenStreetMap
BITTE darauf achten, dass die LED an der Box nach vorne schaut!
Der nächste Geocacher wird es dir danken.