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Multi-cache

Der Schatz des Varus

A cache by Hans Moleman Caching Group Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 6/15/2008
In Saarland, Germany
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:

Dieser Cache führt durch die Ausgrabung der römischen Siedlung im Varuswald.

Die Goldene Kutsche des Varus im Schaumberg Rixius Enno Varus, römischer Stadthalter in der kaiserlichen Augusta Ireverorum, dem heutigen Trier, der wohl ältesten Stadt Deutschlands, lebte im dritten Jahrhundert nach unserer Zeitrechnung. Der grausame, christen-feindliche Mann aus einem der ersten Adelsgeschlechter Roms, herrschte mit ebenso großer Machtfülle wie bedrückender Schreckensgewalt über das Land der Treverer an Mosel und Saar, damals eine reiche und friedliche Provinz des römischen Reiches. Offiziere und Mannschaften der kaiserlichen Legionen zitterten gleichermaßen vor grimmigen Befehlen und harten Strafen ihres Feldherrn, germanische und gallische Fürsten, milde Vasallenherrscher über zahllose kleine Volksstämme in weiten Landen, wagten nicht, seinem anmaßenden und ausbeuterischen Regiment entgegenzutreten, und Kaiser Konstantin weilte weit im fernen Italien und mußte sich aufständischer Söldner und abtrünniger Provinzen erwehren. Stadthalter Varus besaß auch ein prächtiges Schloß auf dem Schaumberg im waldigen Saarland, von wo er einen guten Blick auf das große Heerlager beim nahen Tholey hatte, einem römischen Kastell, auf dessen Besatzung der herrische Machthaber sich bei seinen Unterdrückungen und Strafexpeditionen besonders verlassen konnte. So wie er in Trier viele fromme Stadtchristen auf blutigste Weise verfolgte, so säumte er auch nicht, hier im lieblichen Hügelland an der großen Heerstraße von Metz nach Mainz jeden zu bedrohen, der dem neuen Glauben anzuhangen suchte. Viele Gallier aus der Umgebung der stark befestigten Römerburg Tholey, aber auch nicht wenige zum Christentum übergetretene Legionäre, die den heidnischen Göttern nicht mehr opfern wollten, hatte er schon zur allgemeinen Abschreckung öffentlich zu Tode martern lassen. Eines Tages aber hatten wieder einmal zahlreiche Christen, darunter ein angesehener römischer Volkstribun, Offizier der siebten Kohorte in der Thebäischen Legion, unter den Augen des gesamten Heerlagers bei grausamsten Qualen ihren Glauben mit dem Leben bezahlen müssen. Als Rixius Varus, gefolgt von zwölf Schwertrutenträgern, die Richterbühne verließ, gesellte sich ein in einen schwarzen Mantel gehüllter, unbekannter Offizier zu ihm, den er noch nie gesehen hatte, der aber niemand anders war als der Teufel. Der Fremde schmeichelte der machtvollen Gewaltherrschaft des Stadthalters und lobte entschieden das harte Vorgehen gegen die neue Heilslehre, die seine Soldaten mild und die Untertanen träge mache. Dennoch, so meinte der schwarzgemantelte Herr, indem er sich zu verabschieden vorgab, könne er selber Dinge bewerkstelligen, die auch einem Stadthalter des römischen Kaisers nicht gelingen würden. Nach einem kurzen Wortwechsel, der dem mächtigen Römer abwechselnd Zornesröte und Wutbleiche ins Gesicht trieb, ließ sich der ehrgeizige Prokurator auf einen Machthandel ein und schloß mit dem geheimnisvollen Fremden eine Wette ab: Er verfalle dem Höllenfürsten mit Leib und Leben, so er die Kraftprobe nicht bestehe. Er, Rixius Enno Varus, wolle, so kamen sie überein, mit seiner sechsspännigen Prachtkutsche im Galopp den steilsten Hohlweg hinauf zu seinem Schloß auf dem Schaumberg fahren, der andere, wer auch immer er sei, müsse ihm dergestalt die unwegsame Rennstraße pflastern, daß er das eben gelegte Pflaster hinter dem Wagen wieder wegreiße und während der Fahrt erneut davorlege. Das Rennen begann, der Statthalter selbst auf dem Kutschbock, schlug unbarmherzig auf die Rosse ein, und die Pferde griffen in wilden Sprüngen aus, so daß die Funken stoben. Die zahllosen Zuschauer, eben noch Zeugen grausiger Folterungen und Hinrichtungen, trauten ihren Augen nicht, als sie dem Schwarzen bei der Arbeit zusahen, so behend und perfekt wußte dieser sein Werk anzupacken und zu vollenden. Nachdem der Statthalter nach verzweifelten Anstrengungen einsehen mußte, dass er Wette und Leib und Leben verloren hatte, wollte er sein Heil in der Flucht suchen, allein der Teufel bannte ihn augenblicks an den Ort der verfluchten Tat, ganz in der Nähe seiner frevlerischen Grausamkeiten. Die Soldaten und Landleute aber stoben entsetzt in alle vier Himmelsrichtungen und mieden fortan den Hohlweg am Schaumberg. Die goldene Kutsche jedoch versank mit all ihren Kostbarkeiten in den Waldboden. Dort liegt sie, nicht allzu tief vergraben, in einem dunklen Forst, der bis auf den heutigen Tag "Varuswald" genannt wird. Die Wagendeichsel aber, in einem Stück aus purem altägyptischen Weißgold gefertigt, ist so nach oben gerichtet, daß sie nahe an die Erdoberfläche stößt. Ein Hahn, wüßte er die Stelle, könnte sie freischarren. Auch das Schloß des Statthalters auf der Berghöhe des Schaumbergs verfiel mehr und mehr. Als nach einer Zeit die Römer das Trevererland verlassen mußten, trugen die Handwerker und Bauern von Tholey und Umgebung das verödende Römerschloß nach und nach ab und gebrauchten Quadersteine und Deckenbalken beim Bau ihrer eigenen Hütten und Höfe. Und so wie damals, als im Volk das Wissen um den versunkenen Schatz des Varus noch lebendig war, niemand, weder arme Köhler durch Stich und Schurf, noch Waldtiere mit scharrenden Hufen die goldene Deichsel bloßlegten, so sind auch alle Suchaktionen und Grabungsarbeiten nach der kostbaren Kutsche in der jüngsten Zeit ohne Erfolg geblieben. Zu berichten bleibt noch, daß in der alten Kirchenchronik der Benediktinerabtei St. Mauritius in Tholey gleich auf den Anfangsseiten ein Eintrag des Einsiedlers und ersten Abtes Wendalinus Scotus zu lesen ist, wonach dieser in einer stürmischen Winternacht durch lautes Rufen, Pochen und Poltern an der Klosterpforte geweckt, einen Einlaß heischenden Mann in arg zerfetzter Römertunika vorgefunden habe, der um seines Seelenheils willen ungestüm die Christentaufe begehrte, aber durch das gütige Kreuzzeichen des heiligen Mannes unter lauten lateinischen Flüchen in Richtung Varuswald geflohen sei. Auch wußte ein später Gast, der nach einem heftigen Sommergewitter durchnäßt und angsterfüllt in die Klosterschänke auf dem Schaumberg stürzte, noch bevor er sich den köstlichen Beerenwein der Mönche auftischen ließ, zu erzählen, daß über ihm, nachdem er von dem stürmischen Unwetter überrascht, unter einer Baumgruppe von sieben Eichen Zuflucht gesucht habe, eine laut dröhnende Jagdgesellschaft durch die Lüfte gezogen sei, allen voran Varus, der wilde Jäger mit den feurigen Augen. Wer jedoch den verfluchten römischen Statthalter von Trier wirklich aus seinem Bann erlösen wollte, müßte ihm in einer sternhellen Frühlingsnacht in Gestalt eines blutroten Fuchses begegnen und die Zauberformel "Varus komm" in der Sprache der Römer zu sprechen wissen. Aber wer kann heutzutage noch so viel Latein? Parken könnt ihr an den Startkoordinaten.


Los geht die Suche nach dem Schatz des Varus auf dem Parkplatz bei

N 49° 29.529 E 007° 03.354. Dort findet ihr eine Infotafel des Schaumberger Landes,.

Wie hoch ist der Schaumberg ? = A Wie lange ist der Herzweg [10m] = B

Nächste Station ist die Nachbildung eines römischen Pfeilergrabmales bei

N49°29.A-19 E007°03.B+104

Hier ist etwas Kenntnis der römischen Baukunst gefragt.

Welches Areal umschloß die Einfriedungsmauer (m^2) ? = C
Wann wurde der Vicus ungefähr verlassen ? = D

Ein kleiner Waldpfad führt euch zum Tempel der römischen Siedlung

N49°29.C+469 E007°.03.D+73

Wann wurde mit den Ausgrabungen begonnen ? = E
Wann wurde der Tempel verlassen (Jahrhundert) ? = F

Durch den verwunschenen Varuswald geht es weiter zur Hauptausgrabung

N49°29.E-1313 E007°03.148*F

Nach einem Rundgang durch die Ausgrabung lassen sich die nächsten Fragen leicht lösen

Wie viele römische Pfund wog das steinerne Gewicht das bei der Ausgrabung gefunden wurde ? = G

Welchen Durchmesser hat die im Jahre 2002 gefundene Schmuckscheibe mit farbiger Glaseinlage ? = H

Wie vielen Ziegelpfeiler zeigt die schematische Zeichnung des Hypokaustums ? = I

Langsam nähern wir uns nun dem Thron des Varus bei

N49°29.G+I+605 E007°03.(G*H)/10-8*F

Wie viele Sprossen muß Varus erklimmen um von seinem Thron über die Lande zu können ? = J

Der Schatz des Varus ist nun zum Greifen nah ! Er liegt versteckt bei

N49°29.H*J+137 E007°03.514+J*J-C

Im Anschluß an die Schatzsuche bietet sich ein Besuch im Museum Theulegium in Tholey an (N49°28.545 E007°01.575) Dort gibt es allerlei Wissenswertes über die Geschichte der Region und die römische Besiedelung.

Additional Hints (Decrypt)

Hagre synpura thg trgneagra Fgrvara na rvarz Onhzfghzcs ;)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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