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Tiefschürfend Traditional Cache

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Pullermann: Ach dann tu ich lumbricus und Eigengott den Gefallen und archiviere das Listing.
Des Rätsels Lösung: die Dose befand sich an der linken, vorderen Ecke des Baggers. Natürlich muss man ins Wasser. Daher auch die Terrainbewertung. Aber den Bagger zu betreten war nicht nötig. Die Dose war dort gut erkennbar, es musste noch nicht einmal gross gesucht werden. Aber anscheinend ist selbst D1,5 zuviel für viele Cacher und einen Reviewer...

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Hidden : 6/17/2008
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:



Der alte Tiefengreifer hat ausgedient. In gut 41 Dienstjahren hat er fast 20 Millionen Tonnen Kies gefördert. Nun bekam das historische Arbeitsgerät der Kiesfirma Suhrborg auf dem Diersfordter Waldsee einen Ehrenplatz. Seine Zukunft: Schaustück am Wanderweg und Veranstaltungsort.

An den angegebenen Koordinaten findet ihr nicht nur den Tiefengreifer, hier befindet sich auch der Cache in Form einer Filmdose. Ja, ja, ich weiss...
Den Bagger braucht und sollt ihr nicht betreten!


Zitat aus der RP:
Der Tag ist noch jung. Dunst liegt über dem Diersfordter Waldsee. Fast lautlos taucht ein Ungetüm auf. Ein kleines Arbeitsboot der Kiesbaggerei Suhrborg zieht den 80-Tonnen-Koloss. Es ist die letzte Dienstfahrt des Tiefengreifers Diersfordt. 800 Meter ist sie lang. Der Technik-Oldie des Baujahrs 1962 bekommt einen Ehrenplatz.

Jetzt kann ihn jeder sehen. Er liegt unmittelbar am Wanderweg auf dem Betriebsgelände. Ganz nah an der Mühlenfeldstraße. Aus dem historischen Arbeitsgerät wird ein Schaustück. Vielleicht mehr, denn es bietet sich als Kulisse für Veranstaltungen an. Ein richtiges Konzept dafür gibt es noch nicht, sagen Claudia Kressin und Thomas Derksen von der Holemans-Gruppe. Aber es wird nachgedacht.

Konzert, Kino, Kleinkunst – kulturell ist vieles denkbar. „Aber so weit sind wir noch nicht“, sagt Derksen. „Wir sind erstmal froh, dass er gerettet ist und hier liegt. Es ist ein Versuch wie der Wanderweg.“ Unternehmenssprecherin Kressin ergänzt: „Wir wollen nicht den fünften Schritt vor dem ersten tun.“

Ein knappes Stündchen hat die Tour gedauert, das Andockmanöver bestens geklappt. Der Tiefengreifer mit Maßen von etwa 20 mal zehn Meter liegt in einer genau passenden, extra für ihn angelegten Bucht. Hier offenbart sich unmittelbar sein morbider Charme. Rost und Grünspan stehen ihm ebenso gut wie Klatschmohn und andere Pflanzen die auf dem Metall Fuß gefasst haben. Gewisse Kleckse von gefiederten Seebewohnern fehlen. „Ich hatte immer gedacht, dass Vögel ihn als Aussichtspunkt nutzen würden. Aber sie sitzen viel lieber auf den Bandanlagen“, sagt Thomas Derksen.

Bereits 2003 war der Tiefengreifer stillgelegt worden. Derksen schätzt, dass er in seinem 41-jährigen Arbeitsleben annähernd 20 Millionen Tonnen Kies und Sand aus der Landschaft hinterm Diersfordter Schloss ans Licht geholt hat. Der letzte Greifer, den er bekam, hat eine Kapazität von viereinhalb Kubikmeter. Er trägt die Nummer 4420 stammt von der Firma Kröger aus Sonsbeck und hat noch die frischeste Farbe aufzuweisen. Sorgen, dass der Schwimmbagger sinken könnte, braucht sich niemand machen. Er ist quasi schon gesunken, denn am Ufer wurde ein flacher Boden bereitet.

„Wir können ihn fluten, dann sitzt er sicher direkt auf Grund“, sagt Derksen. „Deshalb haben wir ihn auch jetzt hier hingelegt, denn wegen des lange Zeit hohen Wasserstands im Rhein, der sich bis hier auswirkt, passt es gerade sehr gut.“


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