Cache-Serie: Verkehrszeichen in Deutschland
Mit dieser Cache-Serie wollen wir allen die Bedeutung unserer
Verkehrszeichen wieder in Erinnerung rufen.
Mitmachen kann jeder (also nicht nur der Erst-Finder), erlaubt
sind sämtliche zur Verfügung stehende Cache-Arten. Die Serie sollte
so lange fortgeführt werden, bis es zu jedem der Zeichen einen
Cache gibt.
Insgesamt gibt es circa 200 verschiedene Verkehrs-Schilder
(ohne die Sinnbilder und Zusatzzeichen). Sobald für
50 Stück davon ein
Cache angelegt wurde, wird von uns ein Preis ausgesetzt und auf unserer
Homepage eine
Umfrage gestartet, welcher Owner diesen für den tollsten
Cache erhalten soll.
Wir sind schon neugierig, welche lehrreiche, amüsante oder
witzige Ideen hier umgesetzt werden.
Eine Übersicht aller
Verkehrszeichen gibt es
hier auf Wikipedia oder hier bei der
Kreisverkehrswacht Odenwald e.V.
Bitte nur 1 Cache pro Verkehrszeichen! Um das alles zu
koordinieren unbedingt vorher reindeer
mit
diesem Kontaktformular oder über das
geocaching-Profil kontaktieren!
Welche Zeichen schon vergeben sind, kann man aus der Liste
auf der Homepage oder aus
dieser geocaching-Bookmark-List entnehmen.
Den Cache-Namen unbedingt so gestalten: [Nummer] -
[Bezeichnung]
Bitte diesen Textblock in die Caches der Serie
aufnehmen!
(Hier gibt es den Download
einer vorformatierten HTML-Text-Datei zum einfachen Einfügen in die
Cache-Beschreibung)
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Jeder kennt es, dieses Schild. Es wird als unnötig empfunden,
störend, hinderlich, die selbstgewählte Freiheit des Cachers/Innen
einschränkend und nicht zuletzt ggf. teuer, falls die Obrigkeit
einschreitet.
Es schafft Grenzen und Einschränkungen, versehen mit einer
Zusatzbeschilderung verteilt es Privilegien. Der oder die eine
darf, der andere nicht.
Angesichts dieses Schildes wächst die entfernte Verwandschaft
sprunghaft, will man doch nur einen Anlieger oder deren
angrenzendes potenzielles Erbgrundstück besuchen. Und dann erst die
Land- und Forstwirtschaft, die dürfen mal wieder in den Wald rein,
obwohl die vom Cachen doch offensichtlich keine Ahnung haben,
wissen sie doch gar nicht, welche Schätze in ihrem Wald verborgen
liegen. Erklär doch mal einem Jägermeister, dass man eigentlich nur
als Wurzel- und Baumstumpfprüfer unterwegs ist. Wenn dann da sich
zufällig eine Dose befindet, jo mei ...
Und die Situation 10 Caches geplant, am achten wieder blöd
verrechnet und eine halbe Stunde umsonst gesucht, nochmals
nachgerechnet, Fehler gefunden und die Dose auch.
Am neunten wieder dieses Schild, der Weg ist doch sogar
asphaltiert, außerdem wird es langsam dunkel, noch 500 Meter ...
Soll ich jetzt? OK, Motor an. Dann biegt im Rückspiegel dieser Typ
um die Ecke, älterer Herr mit scharfem Scheitel, deutschen
Schäferhund an der Leine. Sicherheitshalber wieder Motor aus. Herr
und Hund kommen näher, das Vieh hat ein Würgehalsband um! Na
Mahlzeit ... Und irgendwie, der Typ sieht aus wie so ein
Möchtegern-Vorgarten-Deputy, der morgens beim Appell seine Zwerge
strammstehen lässt.
"Da dürfen Sie aber nicht fahren!" reißt er mich aus meinen
Überlegungen.
"Ich weiß, ich wollte mir nur da hinten das Waldstück anschauen,
soll verkauft werden, habe ich gehört."
"Was???"
"Ja, das da hinten mit den Fichten." Was fichts mich an, Fichten
stehen überall ...
"Davon weiß ich ja gar nichts, da muss ich sofort ... Hasso komm!"
und dreht auf dem Absatz um, gelernt ist gelernt.
Uff, nochmal gut gegangen. Aber den zehnten Cache heute kann
ich abschreiben ...
Und dieses Schild ist auch sozusagen der Begründer oder die
Urmutter einer ganzen Sippe von Schildern. Die große weiße Fläche
wird gern mit Zahlen verziert, 20, 30 oder 80, mit Tonnagen
versehen (ist das jetzt die Achslast oder das Gesamtgewicht, hab
ich schon eine Woche nach der theoretischen Prüfung vergessen ...)
und vieles mehr. Da ist die Kreativität des Cachers gefragt, so
eine vorsorglich ausgedruckte und mitgeführte großformatige 30 und
ein bißchen Tesafilm, das kann man im Vorbeifahren nicht so leicht
erkennen...
"War wohl ein Kinderscherz, tschuldigung!"
Aber jetzt ernsthaft, der Cache wartet.
Bei den angegeben Koordinaten (klar, Schildnummer, aber so genau
geht es hier jetzt nicht, möglichst nahe dran auf Asphalt reicht!)
die weitere Umgebung in Augenschein nehmen. Ein Fernglas könnte
dabei nützlich sein ... und die Station zwei (??) entdecken. Von
dort sind es dann nur noch 50 m bis zum Objekt der Begierde
(???).
Und hier offenbart sich dann wieder mal die ganze Sinnlosigkeit
dieses Schildes ...
Oder doch nicht?