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Wolfsgrub Traditional Cache

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s.w-z: Platz für etwas Neues!

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Hidden : 7/24/2008
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Der letzte Wolf in der Pfalz wurde 1908 erlegt,
seitdem ist er hier bei uns ausgerottet und nur noch in Wildparks zu sehen.
Als sogenannte Schutzmaßnahme, um Wölfe von freigehaltenen Haustieren fernzuhalten,
wurden früher solche Wolfsgruben angelegt.



Schon in den ersten Lebensjahren lernen die Menschen den Wolf als ein böses, unheimliches und hinterlistiges Wesen kennen, das sogar Menschen frisst wie die alte kranke Großmutter und das liebe kleine Rotkäppchen. Wenn die Kinder heranwachsen sind, lesen sie Erzählungen und Romane, in denen hungrige Wolfsrudel selbst vor vollbesetzten Pferdekutschen nicht halt machen (z. B. Selma Lagerlöf: Gösta Berling) und die Menschen um ihr Leben kämpfen müssen. Immer wieder hörte man von Wölfen, die vor allem in Sibirien nicht nur dem Vieh nachstellen, sondern auch wehrlose Menschen angreifen. Seit jeher haben deshalb die Jäger alle Anstrengungen unternommen, um dieses "Untier" aus der Welt zu schaffen. In Deutschland ist ihnen das mit nachhaltigem Erfolg gelungen. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist niemand mehr einem Wolf in einem der deutschen Wälder begegnet. Der Wolf wurde regelrecht ausgerottet. Mehr als eine Million in Europa, davon über zehntausend in Rheinland-Pfalz wurden seit dem Mittelalter zur Strecke gebracht.
In Wahrheit ist der Wolf ein scheues Wildtier, intelligent und mit ausgeprägtem Familiensinn. Das Elternpaar kümmert sich liebevoll um die Jungen. Der Wolf ist ja auch der Vorfahre des ältesten und treuesten Haustiers: des Hundes. Zwar machen Wölfe auch Jagd auf Beutetiere, wie Rehe und Hasen und vergreifen sich auch schon mal an Nutztieren wie Hühnern und Schafen, doch ist kein Fall bekannt, wo Wölfe Menschen angegriffen oder gar gefressen hätten. Nutzvieh kann man schützen durch feste Ställe, Zäune und Herdenschutzhunde.
Im Sommer 2000 wurde in der Lausitz, an der polnischen Grenze, ein erstes Rudel von sechs Wölfen gesichtet. Die Wolfsforscherin Gesa Kluth verfolgt ihre Spur und wartet darauf, ob und in welchem Maße sie sich vermehren. Dank gezielter Informationen gibt es kaum Probleme mit den Menschen. Wo Schäden an Vieh durch Wölfe entstanden, wurden sie vom Land Sachsen ersetzt.
Auch in anderen europäischen Ländern, in Polen, Russland, Finnland, Schweden, Portugal, Italien und Spanien leben Wölfe friedlich in unmittelbarer Nähe zu Menschen. Forschungsprojekte laufen u. a. in Rumänien und Kanada.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass eines Tages auch im Pfälzer Wald wieder Wölfe leben, wenn nicht immer mehr Straßen gebaut werden, wie der Wolfsverhaltensforscher Günther Bloch aus Bad Münstereifel meint. Bis dahin müssen wir uns mit dem Anblick von Wölfen in Wildgehegen begnügen, z. B. im Wildpark Silz.





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