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Der Nikolaiberg Traditional Cache

This cache has been archived.

OskarZuFuss: Schade, das wird nix mehr...

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Hidden : 8/24/2008
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Kleiner Spaziergangscache auf, um oder über den Nikolaiberg

Der Nikolaiberg in Wartenberg



Am Gipfel des Nikolaiberges in Wartenberg öffnet sich ein umfassender Blick auf die Wälder und Höhen im Osten, auf die Ortschaft Wartenberg und die weite fruchtbare Ebene im Westen. Hier stand einst eine alte Grafen- und Herzogsburg. Diese "Warte", die dem Ort den Namen gab, ist vielleicht schon in frühgeschichtlicher Zeit entstanden. Große Bedeutung erlangte sie, als der Berg 1116 in den Besitz der Grafen von Wittelsbach kam. Otto V.v.W. baute die Burg zu einer Befestigung aus und wohnte zeitweilig hier. An die Burg erinnert nur ein 1855 zur 700- Wiederkehr der Befreiung Kaiser Friedrich Barbarossas in der Etschklause durch Otto von Wittelsbach-Wartenberg errichteter Gedenkstein.

Heute steht hier die Kapelle St. Nikolai. Die Baugeschichte der Kapelle ist rätselhaft, es fehlen schriftliche Nachrichten. Dem Baustil nach ist die Kapelle in der Übergangszeit von der Romanik (Zahnschnitt, Rundbogen) zur Gotik (Spitzbogen am Turm und im Inneren) um 1230/50 zu datieren. Der Kapelle fehlen die typischen Merkmale einer mittelalterlichen Burgkapelle (Sitz für den Burgherrn, bauliche Verbindung zu den anderen Gebäudeteilen). Sie ist nicht die erste Kapelle an dieser Stelle; Fundamente eines Kultraums aus der Bauzeit der Burg im 12. Jh. konnten 1979/80 ergraben werden. Der einfache rechteckige Saalbau erhielt eine Apsis und im Westen einen quadratischen Turm. Er weist in zwei Geschossen die in dieser Gegend (Moosburg) übliche Blendbogengliederung auf. Der achteckige Spitzhelm ist mit Kupfer gedeckt. Die Rundfenster der Kirche und die Flachdecke im Innern stammen von einer barocken Veränderung. Über dem Portal auf der Südseite ist ein steinernes Tympanon eingemauert. Es zeigt im Flachrelief rechts einen Löwen mit erhobener Pranke, in der Mitte einen Baum und links einen Basilisken, ein drachenähnliches Fabeltier. Löwe und Basilisk sollen am romanischen Kirchenbau Unheil und Dämonen abwehren. Der Baum in der Mitte kann nach dem mittelalterlichen Lehrbuch "Physiologus" als Lebensbaum, ein Symbol der Kirche, die von den Mächten des Bösen angegriffen wird, gedeutet werden. Der rundbogige Tympanon ist auffällig isoliert von dem spitzbogigen Portal. Es ist vielleicht als ehrwürdiges Bruchstück von dem alten Bau der eigentlichen Burgkapelle des 12. Jh. Hierher übernommen worden. Das Innere der Kirche enthält in einem neugotischen Altar die spätgotische Figur des Kirchenpatrons St. Nikolaus, um 1520. Mittelalterliche Wandbilde (Christus thront mit Heiligen) wurden in der Apsis teilweise freigelegt.

Zum Aufstieg auf den Nikolaiberg gibt es mehrere Möglichkeiten aus verschiedenen Richtungen. Einer davon ist der im Jahr 2005 renovierte Kreuzweg. Der Kreuzweg ist nicht nur Kreuzweg, sondern Kalvarienberg (wie z.B. in Bad Tölz), wenn auch mit kleinen Fehlern. So müsste das Kreuz über dem heiligen Grab in Blickrichtung Marktplatz stehen. Auch die Kreuze der beiden Schächer fehlen.

Die Wartenberger wünschen euch viel Spass beim ersten Wartenberger Dösle

Additional Hints (Decrypt)

Orvz refgra Pnpur vfg rf qbpu vzzre rvar Jhemry!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)