Nach langem Marsch ließen wir uns nieder, abgespannt. Hier war der
rechte Platz zu ruhen. Nirgends sei es ruhiger, meint einer. Doch,
meint ein anderer: „Auf dem Meeresboden.“
Da kommt ein Junge des Weges, wirr im Angesicht, er sagt: „Ich
weiß, ihr kennt mich“. Wir verneinen, lassen ihn Platz nehmen.
Da erzählt er uns von Joan, einem Mädchen, das „komischerweise
zuhause Paraphysikalische Wissenschaft“ studierte.
Immer wieder habe sie ihm gesagt: „Oh, Liebling, bitte glaube
mir.“
Tränen schießen in seine Augen, als er an seinen kleinen
Liebling denkt. Er stammelt: „Es fühlt sich wie Jahre an, seit sie
hier gewesen ist.“
Er schluchzt, wendet uns seine glasigen Augen zu: „Etwas in der
Art, wie sie sich bewegte...“ – er bricht ab, weint
erbarmungslos.
Minutenlang schweigt er, ringt um Fassung, spricht wie zu sich
selbst: „Kleiner Liebling, es ist ein langer, kalter, einsamer
Winter gewesen.“
Er schweigt, im Osten geht die Sonne auf. Was das alles gebracht
habe, fragt er. „Null - Null.“
Er springt auf, schlägt ums sich, schreit: „Ich will dich so
sehr, es macht mich verrückt.“
Wir versuchen ihn zu beruhigen, legen den Arm um ihn, er soll
mitkommen: „In unserem kleinen Versteck unter den Wellen“, da werde
er zur Ruhe kommen.
Sein Atem geht langsamer, die Tränen schwinden. „Es ist alles in
Ordnung, es ist alles in Ordnung“, sagen wir.
Er nickt, steht auf, der Wahn scheint gewichen. „Liebe ist alt,
Liebe ist neu“, sagt er – und dann wie zu sich selbst: „Liebe ist
alles, Liebe bist du.“
Er solle ruhig bleiben, meinen wir, und fragen ihn nach seinem
Namen. Er schreckt auf, lacht irr, brabbelt bedrohlich:
„Maxwell“.
Dann springt er auf, rennt davon, und im letzten Moment, bevor
er um die Ecke biegt, sehen wir, wie er etwas Großes aus seinem
Rucksack zückt: „Silberner Hammer“, flüstern wir, und sehen, wie
Blut von dem Werkzeug tropft. Wir bleiben zurück, wundern uns –
über diese Geschichte.
Doch so einfach solltet ihr Maxwell dann doch nicht ziehen
lassen - schaut euch vor Ort um. Dafür müsst ihr jedoch eine
gar komische Rechnung anstellen: N -26 / E +649. Der Grund ist ein
abscheulicher: Auch Muggels sind auf Maxwells Spur gekommen.
Verlasst euer Gefährt und wählt den Weg der künstlerischen
Erziehung. Doch mehr als 200 Meter solltet ihr diesem nicht folgen,
denn dort hat Maxwell seine Spur hinterlassen...
Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf
geochecker.com überprüfen. Aber: Gebt bei Geochecker die
Koordinaten ein, die ihr durch das Knacken des Rätsels erlangt.
Erst danach N -26 / E +649.
Durch die Adoption wurde der Cache neu gestaltet und hat noch
zwei Stationen dazu gewonnen. Allerdings muss bei dem Rätsel an
Station 2 (Maxwell und sein Hammer) noch +46 auf die ermittelte
Nordkoordinate gerechnet werden. Es ging leider nicht anders
:(