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Der Zopf der Agnes Multi-Cache

Hidden : 9/13/2008
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Bis zum Cache ein Spaziergang von ca. 200 hm. Es müssen keine Zäune überstiegen und selbstverständlich keine Verbote missachtet werden. Starte an den Parkplatzkoordinaten!

22.4.2018: Listing auf die neuerlich veränderten Gegebenheiten abgestimmt!
21.5.2015: Listing auf die veränderten Gegebenheiten abgestimmt!
3.6.2012: Listing und Formel leicht abgeändert
16.10.2011: Verlegung des Final - Listing und Formel angepasst


Die Sage vom Zopf der Agnes

Wulfing von Stubenberg, Herr auf der Feste Kapfenberg, hatte sich mit der Tochter seines Nachbarn, der schönen Agnes von Pernegg, verlobt. Ihr Vater aber hatte bereits den Ritter von Kuenring zu seinem Schwiegersohn erkoren.
Als nun Wulfing Vorbereitungen traf, um auf einen Kreuzzug zu ziehen, ritt er nach Pernegg und hielt um die Hand seiner Agnes an. Da auch Agnes sich zu ihrer Liebe zu Wulfing von Stubenberg bekannte, musste ihr Vater widerstrebend versprechen, er werde mit der Verheiratung seiner Tochter auf den Tag genau zwölf Monde warten, denn bis dahin wollte der Stubenberger wieder zurückkommen.

Agnes schnitt zum Entsetzen ihres Vaters ihren prachtvollen bodenlangen Zopf ab und gab ihn Wulfing als Pfand ihrer Treue. Wulfing befestigte den Zopf in einer silbernen Kapsel an seinem Helm und trug ihn fortan in jedem Kampf bei sich.

Als der letzte Tag der festgesetzten Frist sich zu Ende neigte und von Wulfing noch keine Nachricht und kein Zeichen eingelangt war, befahl der Vater von Agnes, in aller Eile die Trauung seiner Tochter mit dem Ritter von Kuenring durchzuführen. Er führte seine verzweifelte Tochter in die Burgkapelle, wo Agnes, die von Ferne Hufgetrappel zu hören glaubte und auf die rechtzeitige Rückkehr ihres Wulfing hoffte, in ihrer Angst die Sinne schwanden. Der Priester weigerte sich daraufhin, die Trauung zu vollziehen, da Agnes ja gar nicht wusste, was mit ihr geschah.

Mittlerweile war Wulfing wirklich in letzter Minute gekommen, und, da er das Burgtor verschlossen vorfand, gewaltsam eingedrungen. Als er sah, was der heimtückische Vater vorgehabt hatte, war er sehr erzürnt und forderte seinen Nebenbuhler, den Ritter von Kuenring, für den nächsten Tag auf eine Bergwiese zum Duell.

Der Kuenringer erschien in glänzender Rüstung, der Stubenberger dagegen in einem leichten Schuppenpanzer. Den mächtigen schwarzen Helm, an dem in einer silbernen Kapsel der Zopf seiner Agnes befestigt war, trug er auf dem Kopf. Der Kampf der beiden edlen Ritter währte den ganzen Tag, bis es Wulfing gelang, seinen Gegner mit einem mächtigen Streich niederzustrecken.

So konnte Wulfing von Stubenberg seine Agnes heimführen und er lebte mit ihr glücklich bis an sein Lebensende. Die Bergwiese aber, auf der die beiden Ritter „gegeneinander angerannt“ waren, wurde von da an „Rennfeld“ genannt.

Nun ist er wieder zurückgekehrt, der Geist des edlen Wulfing!

Gäste, die gegen Mitternacht das Burgrestaurant verlassen, berichten von magischen Erlebnissen: ein feiner Lufthauch, ein winziges Wispern, eine kleine Bewegung im Augenwinkel, und wenn man genau hinsieht, starrt man ins Leere und spürt den eigenen dumpfen Herzschlag. Wenn man sich auf eine der Bänke vor der Burg  setzt, die Augen schließt und in die Stille lauscht, versteht man plötzlich das sanfte Raunen – ein Flehen:

„Erlöse mich …. ich finde keine Ruhe seit meine größte Kostbarkeit, der Zopf der Agnes, in der Kapelle zur Schau gestellt wird. Ihn aus dem Raum der Schwarzen Madonna zu entfernen bringt Unglück. Doch es gibt einen Weg, mich zu erlösen: Finde die einfache, hölzerne Schatulle auf dem Weg, der zum Zopfe führt und opfere eine Kleinigkeit aus deinem persönlichen Besitz. Mein Dank sei dir gewiss: Du kannst einen anderen Gegenstand, der dir wohlgefällt, mit dir nehmen. Und merke wohl: Es sind sieben Zahlen, die du brauchst, um zu dem schlichten Behältnis zu gelangen!“

Du bist verwirrt. Auf dem Heimweg kreisen deine Gedanken unruhig um das Erlebte. Als du in traumlosen Schlaf sinkst, kannst du dich endlich entspannen. Und wieder hörst du es flüstern, aber du fürchtest dich nicht mehr:

„Wähle den Waldweg ab N 47° 26.500 und E 015° 18.080.
Ermittle drei Zahlen auf der Strecke vom Beginn des Steiges bis zu jener Stelle, an der dir die modernen Blechkästen auf vier Rädern begegnen können. Das wichtigste ist: Gehe bis zur Burg immer den rechten Weg. Es ist der Pfad, den ich gewählt habe, um Agnes nach unserer Trauung heimzuführen. Nur die Narren benutzen den  A,2 km langen Umweg!

Hüte dich auf deiner Wanderung vom rechten Wege abzuweichen, B Abzweigungen nach links verführen Dich dazu!

Der Wald ist nicht so dicht... manchmal hat man sogar freie Sicht ins Tal hinunter. Fürchte nicht das gelbe Schlangentier, das sich drunten im Bade inmitten von C Freibecken windet! Nimm die Gesamtzahl dieser Becken.

Doch es ist ja nicht mehr weit zur Burg. Wenn du sie erreichst, wirst du über den Schmuck des Vorplatzes erstaunt sein. Die D Wappen meiner adeligen Gäste sind zu deiner Linken am Zaun zur Schau gestellt. Einige Wappen sind meist in der Werkstatt. Aber du brauchst dir die Mühe des Abzählens nicht anzutun, die Zahl steht ja auf dem rot umrandeten Schild neben der Holzbaracke!

Nimm nach einer kurzen Rast den Aufstieg zur Loretokapelle, denn dir fehlen noch drei der geheimen Zahlen.

Fast am Ziel ist dir endlich die Erfrischung beschieden, nach der du dich gesehnt hast. Labe dich am Quellwasser, es wird dich für deine Aufgabe stärken!

Um die Kapelle zu erreichen, musst du noch eine hölzerne Treppe überwinden. E sei die Ziffer im Namen der Errichter!

Wenn du die Kirche betrittst (falls sie geöffnet ist), wirst du ihn an der Wand befestigt sehen, den schönen braunen Zopf meiner geliebten Agnes inmitten wundersamer Einrichtung. Welcher Stil mag das wohl sein? F wirst du erkennen, wenn du die Buchstaben dieses Wortes zählst!

Die Kostbarkeit kannst du an jedem Tag des Jahres finden, doch respektiere das Loretofest am G-ten Sonntag nach Ostern, wenn die Gläubigen in Prozessionen zur Maria Loreto kommen, um sie um Hilfe zu bitten.
Nimm auf der Bank unter dem großen hölzernen Kruzifix Platz und erfreue dich der Aussicht, wobei du das Wunderwerk moderner Technik direkt vor der Kapelle aus deinem Blicke streichst.


Der Opferschrein liegt bei:

N 47° 2F.(G-A)(F-G)(D/10)
E 015° 1E.(B*C+1)(F-B+1)(B+E)

Und nun geh hin und versuche mich zu erlösen!“

Ursprünglicher Inhalt:

  • Logbuch (Bitte nicht nehmen)
  • Cachenote (Bitte nicht nehmen)
  • Kugelschreiber (Bitte nicht nehmen)
  • MiniBleistift (Bitte nicht nehmen)
  • Spitzer (Bitte nicht nehmen)
  • Münze
  • Murmel
  • Armkettchen
  • Deko-Stein
  • Spielzeugauto mit Rückzugsmechanismus
  • Smiley-Luftballon
  • Deko-Herz

English description on request!

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