H
al
lo,
mit der "Rothenbergens
Geschichte"-Cacheserie möchten wir euch Gründau-Rothenbergen ein
wenig näher bringen.
Diese kleine Ortschaft blickt auf eine lange Geschichte
zurück.
An N 50° 11.430 E 009° 05.535
findet ihr den Wellesborn, einen alten Brunnen einer
bandkeramischen Siedlung.
Das Ackerland nördlich von euch wurde schon 5150-5050 v.
Chr. erstmals besiedelt und teilte sich in zwei Teilsiedlungen mit
je 1,25 Hektar auf.
Aus dieser Jungsteinzeit wurden 179 Mahl- und Schleifsteine
sowie Klingen gefunden. Da dies wohl über dem Bedarf der Bewohner
überstieg, denkt man, dass mehr produziert wurde, um Handel zu
treiben.
Die erste urkundliche Erwähnung dieses „Vorläufers des
Ortes Rothenbergen“ stammt aus der Bronze und Eisenzeit (2000 – 200
v.Chr.) und kann im Heimatmuseum Gründau besichtigt
werden.
Mit den Jahren wurde der Handel intensiviert (700 – 900n
Chr.) und die ehemalige „Schindhole“ (heutige „Alte Leipziger
Straße“) als Handelstraße von Frankfurt nach Leipzig
genutzt.
Zum
Cache:
Bei N 50° 11.430 E 009° 05.535 befindet sich
Stage 1.
Ihr findet nicht nur eine
3-stellige Zahl auf einem
Stein (xyz), sondern auch eine
Tupperdose, die eine
Schatzkarte beinhaltet.
Nehmt euch eine Karte heraus und stellt euch auf die
folgenden Koordinaten: N 50° 11.(XYZ - 165) E 009° 05.(XYZ -
57)
Nun sollte euch ein Licht aufgehen (back to the roots eben
***grins***) und ihr könnt euch auf den Weg zu Station 2 machen.
(Normal könnt ihr den Weg zu Station 2 auch mit dem Auto fahren -
aber auf eigenes Risiko und Verantwortung - Zur Not wolltet ihr
euch einen der Privatgärten anschauen ;-) )
An Station 2 ist
zwar eine außergewöhnliche Cachedose versteckt, jedoch solltet ihr
recht schnell fündig werden und könnt euch anschließend zum Final
vorschlagen.
Ein kleiner Tipp: Wer sich rechts hält und an einem
Hochsitz vorbei kommt wird links einen schönen Einstieg finden
...
Und noch eine kleine
Geschichte am Rande:
Thueml hat wenige Meter weiter den Cache I R R L I C H T
platziert. Dieser Name und die Koordinaten wurden ganz bewußt
ausgewählt, denn man jkann auch hierüber eine "Rothenberger
Geschichte" erzählen :
"Johann Wolfgang Goethe erlebte auf seiner Reise zum
Jurastudium nach Leipzig im Herbst 1765 etwas ganz Besonderes. In
"Dichtung und Wahrheit" schildert er:
"Wir waren zur Allerheiligen Pforte hinausgefahren und
hatten bald Hanau hinter uns, da ich denn zu Gegenden gelangte, die
durch ihre Neuheit meine Aufmerksamkeit erregten, .... Ein
anhaltender Regen hatte die Wege äußerst verdorben,... . Doch
verdankte ich dieser feuchten Witterung den Anblick eines
Naturphänomens,.... Wir fuhren nämlich zwischen Hanau und
Gelnhausen bei Nachtzeit eine Anhöhe hinauf und wollten, ob es
gleich finster war, doch lieber zu Fuss gehen, als uns der Gefahr
und Beschwerlichkeit der Wegstrecke aussetzen. Auf einmal sah ich
an der rechten Seite des Weges in einer Tiefe eine Art von
wundersam erleuchtetem Amphitheater. Es blinkten nämlich in einem
trichterförmigen Raume unzählige Lichtchen stufenweise übereinander
und leuchteten so lebhaft, dass das Auge davon geblendet wurde.Was
aber den Blick noch mehr verwirrte, war, dass sie nicht etwa still
saßen, sondern hin und wider hüpften,...."
Adolf Seibig hat sich mit dieser Beobachtung Goethes
beschäftigt. Die Erklärung könnt ihr selbst in dem Buch "Von
Rodinberch bis Rothenbergen" von Martin Ludwig und Peter Völker
oder "Irrlichter im Kinzigtal" im Heimatjahrbuch von 1977
nachlesen
Nun viel Spaß beim
suchen
Grüße
Anna
und
Tobias