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Grunbacher Runde Multi-Cache

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panisa: licht ist aus ... bye bye ... ab ins Archiv.

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Hidden : 9/11/2008
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Grunbacher Runde

Einfacher Geocache durch Grunbach im Nordschwarzwald.

Der Bergbau im Schwarzwald kann auf eine lange, von der Römerzeit bis in die Gegenwart reichende Tradition zurückblicken. So wollen wir eine kleine Runde durch das Örtchen Grunbach starten. Das Final werdet Ihr an einer für den Bergbau historischen Stätte finden, hier in der Nähe stand auch der Hauptförderturm der Grunbacher Grube welche bis Ende der sechziger Jahr noch betrieben wurde.

Die Gemeinden Engelsbrand, Grunbach und Salmbach wurden als Waldhufendörfer etwa im 11.-12. Jahrhundert im Rahmen der Besiedelung durch Gaugrafen des Klosters Hirsau angelegt. Die erste gesicherte urkundlich Erwähnung datiert vom 24. Juli 1404 als die Kastvögte der Brötzinger Kirche die Trennung dieser und weiterer Dörfer (Langenbrand, Kapfenhardt und Waldrennach) von der Kirche in Brötzingen und die Bildung eines neuen Kirchspiels in Langenbrand beantragten. Dieser Antrag wurde am 10. September 1404 genehmingt. Mit der Gründung der Kirche wurde der Ort, der zuvor den Herren von Calw unterstand, württembergisch.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Gemeindegebiet häufig von durchziehenden Heeren geplündert. Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Gebiet erneut durch die Truppen des französischen Königs Ludwig XIV. belagert und durchzogen, was weiteres Leid nach sich zog. Auch in Folge der französischen Revolutionskriege wurde 1796 Engelsbrand wieder von französischen Truppen besetzt.

Im Jahr 1807 wurden Engelsbrand, Grunbach und Salmbach dem Oberamt Calw innerhalb des Königreiches Württemberg zugeordnet. Bereits 1810 erfolgte jedoch die Umgliederung in das Oberamt Neuenbürg. Seit 1817 war dieses dem Schwarzwaldkreis unterstellt, später dem Landkreis Leonberg. Seit den 1860er-Jahren arbeiteten viele Bewohner der Gemeinde im nahen Pforzheim in der Schmuckindustrie. Im Jahr 1900 wurde an der Bahnlinie Pforzheim – Calw eine Bahnstation Grunbach/Salmbach eingerichtet, die den Arbeitsweg der Pendler deutlich verkürzte.

Die Gemeinden Grunbach und Salmbach wurden zum 1. Januar 1975 nach Engelsbrand eingemeindet. Die Eingemeindung von Büchenbronn wurde 1973 in einer Bürgerbefragung insbesondere durch die Bewohner von Salmbach und Engelsbrand abgelehnt. Büchenbronn entschied sich daraufhin für eine Eingemeindung nach Pforzheim. Die Gemeinde Engelsbrand gehört heute zum Enzkreis.

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Albrecht Hackmayr (* 12. März 1714 in Grunbach, † am 10. Februar 1756 in Wien), Erfinder der hackmayrischen Badetherapie
  • Herbert C. Schlierz, (* 14. Dezember 1836 in Grunbach, † 23. März 1889 in Breslau), Erfinder des schmierungsfreien Orbital-Zahnstangengetriebes
  • Norbert Haug (* 24. November 1952 in Grunbach), Journalist, Motorsportchef von Mercedes-Benz

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Waldhufenmuseum im ehemaligen Schul- und Rathaus von Salmbach, geöffnet jeden ersten und dritten Sonntag im Monat 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung

Quelle: (teilweise) Wikipedia

 

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