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Der Schatz im Baesweiler Erbwald / Rote Brücke Traditional Cache

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essand87: Keinen Bock mich mit Eigengott (der denkt er wäre tatsächlich ein Gott und man müsse ihm die Füße küssen) auseinander zu setzen...

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Hidden : 10/6/2008
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Der Schatz im Baesweiler Erbwald / Rote Brücke

english version below

Die Völkerschlacht bei Leipzig im Jahre 1813 war die Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege. Die Truppen Napoleons hatten diese verloren und zogen sich auf die linke Seite des Rheines zurück. Eine kleine Gruppe französischer Söldlinge verschlug es nach Baesweiler über die alte Römerstraße von Köln nach Jülich. Sie zogen über die alte Breite Straße in Baesweiler, um ein Unterkunft für die Nacht zu finden. Die Hoffnung auf ein Quartier ließ sich jedoch nicht mehr verwirklichen, da alle Höfe und Scheunen voll mit französischen Söldnern waren. So zog die Gruppe weiter und suchte nach einem geeigneten Platz. Die Soldaten schlugen schließlich unter den mächtigen Bäumen des Baesweiler Erbwaldes ihr Lager auf. Ein Feuer wurde entzündet, um in der eisigen Dezembernacht nicht zu erfrieren.

Einer der Söldner konnte nicht schlafen, da er in jener Nacht wieder an das viele Gold und Silber aus der Regimentskasse denken musste. Als alle anderen schliefen, schlich er leise zu einem der Wagen, nahm sich einen Spaten, schaufelte ein Loch in den Waldboden und vergrub die Regimentskasse leise. Zuletzt markierte er die Stelle, an der er den Schatz vergraben hatte, indem er in drei Bäume eine Kerbe hinein schlug und sich die Entfernungen aufschrieb. Schließlich legte er sich wieder zu den anderen. Am nächsten Morgen erhoben sich die Soldaten von ihrem Lager und zogen weiter in Richtung Maas. Plötzlich bemerkten sie, dass die Regimentskasse fehlte. Zu weiteren Nachforschungen war es jedoch zu spät. Der eine Söldner schwieg. Jahrelang lag die Regimentskasse nun im Boden des Baesweiler Erbwaldes. Die alten Bäume waren bereits abgeholzt und durch neue ersetzt worden, wie es die Buschordnung seit alter Zeit vorschrieb.

Eines Tages kam ein Fremder nach Baesweiler. Er kaufte sich Hacke und Spaten und ging auf die Suche nach dem Schatz. Allmählich sprach sich die Sage vom vergrabenen Schatz in Baesweiler herum und auch andere fingen an zu graben, doch keiner der Schatzgräber hat etwas gefunden. Auch der Fremde verschwand nach einiger Zeit wieder, ohne dass man wusste, wohin er gegangen war. Auch als Jahrzehnte später der Wald der Axt zum Opfer fiel und das Gebiet umgepflügt wurde, konnte der Schatz nicht gefunden werden.

Nicht weit von jeder Stelle, wo der französische Soldat damals den Kriegsschatz seines Regimentes heimlich vergrub, entstanden die Fördertürme der Zeche Carl-Alexander, in der fleißige Bergarbeiter die schwarzen Diamanten aus dem gleichen Boden holen, auf dem damals die mächtigen Buchen des Baesweiler Erbwaldes standen. Die Kriegskasse mit ihrem Gold und Silber aber liegt heute unter dem hohen Steinberg für alle Zeiten vergraben.

Heute befinden sich dort die Überreste der "Roten Brücke", welche der während des Betriebes der Zeche Carl-Alexander als Zugverbindung zu den anderen Zechen der Umgebung diente. Auch der heutige Carl-Alexander-Park lädt zu einem gemütlichen Spaziergang durch die neue Landschaftsader ein.





english version

The people battle near Leipzig in 1813 was the decisive battle of the wars of liberation. The troops of Napoleon had lost and withdrew themselves to the left side of the Rhine. A small group of French soldiers arrived in Baesweiler over the old Roman road from Cologne to Jülich. They walked over the old width road in Baesweiler, in order to find an accomodation for the night. Hope for an accomodation did not let itself realise however any longer, since all yards and barns were full with French mercenaries. Thus the group pulled further and looked for a suitable place. They finally developed under the powerful trees of the Baesweiler of hereditary forest their camp. A fire was kindled, in hope not to freeze in the cold December night.

One of them could not sleep, because he had to remember at that night again, what he could do, if the gold of the regiment cash was his own. During the others were sleeping, he crept quietly to one of the carriages, took out a spade and dug the regiment cash quietly. Finally he marked the place by striking a notch into three trees and noting the distances. Finally he laid down to the others. On the next morning the soldiers rose from their camp and continued to pull toward Maas. Suddenly they noticed that the regiment cash was missing. For further investigations it was too late. The guilty soldier was silent. For many years the regiment cash laid down in the ground of the Baesweiler hereditary forest. The old trees had been already cleared and replaced by new, as it prescribed the shrub order since old times. One day a stranger came to Baesweiler. He bought heel and spade and started to search for the treasure. Gradually the legend of the buried treasure got around in Baesweiler also other people began to dig, but none of the treasure graves found something. Even the foreigner disappeared after some time again without one knew, where he had gone. The forest was cleared many years later and the area was plowed, but the treasure could not be found. Not so far of each place, where the French soldier dug the war treasure of his regiment at that time secretly, were the winding towers of the bill Carl Alexander developed, in which industrious miners get the black diamonds from the same ground the Baesweiler hereditary forest once had been. The regiment cash with its gold and silver is buried under the high stone mountain for all times.

Today are there the remnants of the "red bridge", which served the connection by train to the other bills.



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