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Gipsbruch Zauchen Traditional Cache

Hidden : 6/28/2009
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Gipsbruch Zauchen (1945 bis 1968)
N 47° 33.454' / E013° 57.497'
- - -
865 Hm /Zeitaufwand: 30 min. / Cachegröße: regular

 

Wichtig: Leider ist der ehemalige Gipsbruch im Privatbesitz. Zudem mag der Besitzer, welcher hier nur angelt, aber nicht wohnt, keine Besucher. Der Cache liegt öffentlich zugängig, aber der Bruch und sein idyllischer See sind nicht zu sehen. Das Spoilerbild kann wegen dem Wald von Bedeutung sein.

Ich habe schon von besonders dreisten Cachern gehört, die sich den Gipsbruch aber angesehen haben und sich wenigstens hinter dem Weidezaun gestellt hatten, damit sie wenigstens eine Ausrede hatten.

Euren PKW solltet ihr an der Asphaltstraße lassen (außer ihr habt nicht einen dieser neumodernen 'Geländewagen', sondern einen echten!). Das Umdrehen auf der engen, geschotterten Straße dauert ewig.

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Die Gipsvorkommen im Ausseerland dürften eine Besonderheit der Kalkalpen darstellen, da diese Vorkommen vulkanischen Ursprung zu sein scheinen (PDF aus Untersuchung von 1977).


Anhydrit (li.) und Gips (re.)

Die Gipsgewinnung ist in Österreich (beispielsweise auf der niederösterreichischen Seite des Semmeringgebiets) bereits ein jahrhundertealter Bergbauzweig. Allein in der Steiermark gibt es rund 60 Gipslagerstätten, darunter einige der größten Österreichs.

Bei der Erhebung älterer Abbaudaten ist zu berücksichtigen, dass bis 1953 der Gips- und Anhydritbergbau zu den gewerblichen Betrieben gezählt wurde. Entsprechende Unterlagen sind daher nur eingeschränkt verfügbar.

Konkrete Hinweise auf bereits vor dem Zweiten Weltkrieg betriebene Gipsbrüche in der Steiermark liegen nur aus dem Raum St. Gallen (zwischen 1799 und 1857) und für die Bergbaue Lessern (ca. 1910 – 1930), Edelsdorf bei Stanz (1863 – 1929) sowie Zauchen bei Bad Mitterndorf vor. Die gewonnenen Mengen dürften gering gewesen sein und sich überwiegend auf den Abbau von Düngegips bzw. auch von Stukkatur- und Bildhauergips beschränkt haben. Lediglich in Edelsdorf wurden in insgesamt 60 Betriebsjahren zwischen 1863 und 1929 ca. 150.000 t Gips abgebaut.
Durch den Anstieg der Bautätigkeit seit dem Zweiten Weltkrieg hat die Nachfrage nach Gips und Anhydrit stark zugenommen und somit der Gipsbergbau und die dazugehörigen Industrien einen bemerkenswerten Aufschwung erfahren.

In der Steiermark wurden nach 1945 die folgenden Gips- und Anhydritlagerstätten bebaut:
* Edelsdorf-Stanz 1947 – 1949; 1961 – 1968 (Gips)
* Zauchen-Bad Mitterndorf 1945 – 1968 (Gips)
* Schildmauer-Admont 1961 – 1992 (Gips)
* Lessern 1953 – 1955 (Gips)
* Tragöß-Oberort 1966 – 2005 (Gips) – (laufend)
* Grundlsee-Wienern 1949 – ? (Gips und Anhydrit) – (laufend)

Nach der Schließung des Bergbaus Schildmauer bei Admont im Jahr 1992 wird derzeit nur mehr in Tragöß-Oberort (Firma Knauf GmbH) und bei Wienern am Grundlsee (Rigips Austria GmbH) Gips (bzw. am Grundlsee auch Anhydrit) gewonnen.

Additional Hints (No hints available.)