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Multi-cache

Hungerborn zu Freiberg - Nachtcache -

A cache by _joker_ Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 11/14/2008
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:

Parke an den oben genannten Koordinaten, plane eine Strecke von 4.5 km (Rundweg) und ca. 3-4 Stunden ein! Manche sind jetzt noch im Wald :-)!


Hungerborn zuFreiberg

Vor langer, langer Zeit als in den Bergen und Wäldern nur vereinzelte Meiler qualmten, das Erzgebirge noch Miriquidi genannt wurde, ereignete sich bald eine große Sensation.

In dem unwirtlichen Urwald begannen einige Mutige im 12. Jahrhundert kleine Ansiedlungen zu schaffen. So geschah es, das im Jahre 1168 das erste Mal  größere Mengen an Silber gefunden wurden. Nach weiteren sensationellen Silberfunden entstand aus dem kleinen Waldhufendorf “Christiansdorf“  1186 die Stadt Freiberg und es zogen tausende nordbayrische, fränkische und mitteldeutsche Siedler in den unwirtlichen Miriquidi. Durch die steigende Anzahl der Funde von Silber und anderen verschiedenen Erzarten gelangten auch andere Handwerkszweige zu großer Blüte. Die Wasserkraft der zahlreich im Erzgebirge vorhandenen Fluss- und Bachläufe wurde fortan von den weiterverarbeitenden Gewerken genutzt. Die gefundenen Erze wurden an Ort und Stelle weiterverarbeitet. So entstanden an den meisten Bergbaustandorten Schmelzhütten, Pochwerke  und eine Unzahl wasserbetriebener Hammerwerke.

Nach dem Einsetzen eines neuen Bergkgeschreys im 15. Jahrhundert, begann auch Jahrzehnte später Bergmann Karl sein Glück um nach Silber zu suchen.

An einer Stelle südöstlich von Freiberg, machte er sich an das beschwerliche Werk. Tag um Tag holte er Gestein aus der Erden. Doch viele seiner Bemühungen waren für umsonst. Zu viel taubes Gestein war dabei. Doch all sein Klagen und Jammern half nicht, seine kleine Familie musste ernährt werden. So arbeitete er oft bis tief in die Nacht in seinem Schacht. Haldenzug um Haldenzug entstanden in dieser Zeit. An der Handhaspel arbeitend betrachtete er oft sein gefördertes Gestein. Wie immer war die Ausbeute mager.

Nach getaner Arbeit saß er oft spät in der Nacht an einem Quell um sich von seinem Tagwerk zu erholen. Eines Abends hörte er ein leises Murmeln, es klang fast so, als würde jemand seinen Namen rufen.  Doch er achtete nicht weiter darauf und schob es auf das Geplätscher des Quells. Tage später hörte er wieder das eigenartige Gemurmel und auch seinen Namen rufen. Still blickte er sich um. Nur die nächtlichen Schatten der Bäume waren zu erkennen. Plötzlich flackerten kleine Lichter in der Ferne auf und verschwanden wieder. Erschrocken sprang Karl auf, stolperte über eine Wurzel und landete auf der Nase. Neben seinem Ohr hörte er, wieder jemand seinen Namen sagt. Mutig wand er sein Gesicht in diese Richtung und prallte erschrocken zurück. Ein altes graues Männlein mit langen Haaren und kecken, spitzen Filzhut saß vor ihm. Seinen grünen Mantel um den Leib geschwungen, beobachtete er Karl aus seinen stechenden Augen.

 „Oh Gott, der Wodnymu!“  Oft hatte er im Wirtshaus von den Geschichten um den Wassermann gehört und diese als Hirngespinste abgetan. Nun saß der Wodnymu leibhaftig vor ihm. Langsam und zitternd erhob er sich und wusste nicht was er sagen sollte. Da sprach das kleine Männlein mit hoher Stimme: „Karl, mein Quell versiegt durch dich! Du bist Bergmann und es fällt dir nicht schwer hier einen Brunnen zu errichten. Dein Schade soll es nicht sein!“ Karl versprach es mit zittriger Stimme. Morgens darauf machte er sich flugs ans Werk und Tage später konnte der Quell aus der Tiefe sprudeln.

Kurz darauf, als Karl wieder Gestein aus dem Berg brach, blitzte es im Dunkel auf. Silber! Doch auch der Wassermann Wodnymu war wieder anwesend. Dieser sprach: „Berge deine Belohnung aus dem Berg, folge den Irrlichtern und verstecke ihn zu deinem Gunsten“.  Schnell machte sich Karl auf den Weg und verteilte das Silber im dunklen Wald. Von dieser Zeit lebte Karl mit seiner Familie in bescheidenem Wohlstand.

Ins Alter gekommen, fühlte er sein Ende nahen. So beschloss er, das restliche Silber unter seinen Söhnen aufzuteilen. Damit es unter ihnen nicht zum Streit kam und kein anderer das Silber finden konnte, bekam jeder seiner Söhne verschiedene knifflige Aufgaben gestellt, die nur mit den dazugehörigen Schatzkarten zu lösen und zu finden waren.  Mit Geduld und Ausdauer erfuhr jeder der Söhne, wo ihr Vater die für sie versteckten Anteile verborgen hatte. Auch merkte man, das der gute Mann seiner Zeit sehr voraus war und sich oft auch mit kniffligen und wissenschaftlichen Dingen beschäftigt hatte.

Doch 1780 versiegte der Brunnen und das restliche versteckte Silber, verschwand spurlos. Doch ab und zu hört man aus Berichten, das vereinzelte Personen doch noch Bruchstücke des Schatzes finden würden. Diese berichten, dass sie mutig Irrlichtern folgten, spezielles Sonnenlicht in der Hand hatten, auch andersfarbiges, gebündeltes Licht mit auf die Suche nahmen. Ebenfalls sprachen sie, dass ein einfaches Gerät zur Betrachtung des roten Sonnenlichts im Dunkeln ihnen von Vorteil war und sie genügend Vorrat an normalem Sonnenlicht mit dabei hatten.  Willst du dich auf die Suche machen, dann folge dem Beispiel deiner Vorgänger, vergiss aber dein einfaches,  rotierendes himmelsrichtungfeststellendes Gerät nicht.






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UPDATE  30.07.2014
Wer diesen Cache macht, sollte sich die D/T Wertung nochmal angucken und die entsprechende Ausrüstung mitführen. Alte Bergmannsleuchten, die noch mit Öl oder Kerzen betrieben werden, funktionieren hier nicht! Auf 50m sollte man noch Reflektoren erkennen können! Wer dann nichts findet, braucht sich auch nicht zu wundern! Der Maintenance-Button hilf hier auch nicht weiter.


Desweiteren ist der Hinweis mit der heimischen Fernbedienung ernst zu nehmen. Neue Handys besitzen Filter im CMOS, die bestimmte Wellenlängen des Lichtes herausfiltern, ansonsten steht ihr im dunklen!

Und noch einmal, Stationen in luftiger Höhe sind tabu! Beim nächsten festgestellten Öffnen von Elektronik wandert der Cache ins Archiv! Hier steckt eine Menge an Geld und Zeit drin!

Klartext:

-     sehr gute Taschenlampe mit guter Reichweite (MAG3), Ersatzbatterien/Akkus,  und immer schön auf Augenhöhe halten!

-     UV-Licht

-     Gerät zum Erkennen von IR-Licht. Handy mit Kamera oder Digicam bei max. Zoom sollten ausreichen. 

-    Bitte vorher an der heimischen Fernbedienung testen!!!

-    GPS und ein einfacher Kompass

-    Zettel, Stift und ein guter Taschenrechner

Ihr braucht die Wege nur an bestimmten Stationen verlassen, maximal fünf Meter. Es führt IMMER ein WEG bzw. PFAD zum Ziel. Bitte keine Ouerfeld/wald-Touren veranstalten. Sie bringen eh nichts, außer man verliert die Orientierung oder eine Station. Der NC ist mit dem Förster abgesprochen, also hat er auch ein Auge auf mich und auf euch.

Bitte verlasst die Stationen und den Wald so, wie ihr sie vorgefunden habt. Geht mit den Stationen sorgfälltig um ( Grobmotoriker, ACHTUNG :-)  ) und verschließt wieder alles wetterfest, soll ja lange halten! Falls doch mal was in die Brüche geht, BITTE UMGEHEND bescheid sagen, damit ich es für die Nächsten wieder richten kann.

Additional Hints (Decrypt)

- jrvß = Jrtfgerpxr
- jrvß/ebg= Npughat, va qre Aäur vfg jnf teüarf
- teüa = qh ovfg anu qena, fhpur va 1-2 Zrgrea
- ebg = snyfpure Jrt
- znapur Veeyvpugre fvaq ibeynhg haq jvrqreubyra nyyrf, znapur avpug!
- xhem ibe qra jnaqryaqra Yvpugrea fvaq oynhr, oynh/yvyn Uvysra, nyfb Nhtra nhs!
- zvg qra irefpuvrqrara Mnuyraflfgrz fbyygr zna fvpu zny orfpuäsgvtg unora
- Yrfr wrqra Uvajrvf TRANH! Rvamryar Jöegre xöaara RAGFPURVQRAQ frva!
- FG5: ARH, Npughat, Frugrfg natrfntg :-)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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Last Updated: on 5/24/2018 11:45:05 AM Pacific Daylight Time (6:45 PM GMT)
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