TB-Hotel "Marborner Warte" an der A66 Traditional Cache
Trinius: Dann halt Tschüss.
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TB-Hotel "Marborner Warte" an der A66
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (regular)
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ACHTUNG! DREI DISTELN UND SIEBEN BRENNESSELN AUF DEM WEG ZUM CACHE (s. Logs 05/26/2012).
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Am Besten beim Infoschild DIREKT VOR DEM TURM PARKEN und nicht auf dem großen Parkplatz, da der der benachbarten Firma gehört und die finden Geocacher nicht sehr lustig. **************************************************************************
Dies ist der vierte und letzte der vier Caches, welche die vier Warten um die Stadt Steinau a.d. Straße bekannt machen sollen. Diese war Station an der Frankfurt-Leipziger Handelsstraße und mit einer z.T. noch erhaltenen Mauer umgürtet. Auf den umliegenden Höhen waren Warttürme postiert, um das Städtchen bei Annäherung von Gefahr rechtszeitig zu warnen.
Steinau war das "Kindheitsparadies der Gebrüder Grimm" und man findet dort auch heute noch einige malerische Ecken.
Dieser Cache ist als TB-Hotel konzipiert, da unmittelbar an der A66 gelegen. Parkmöglichkeit besteht direkt an der Warte. Bitte nur auf Feld- und Wirtschaftswegen den Cache ansteuern (also nicht in der Diretissima). An Wochenenden vermehrtes Muggle-Aufkommen durch Spaziergänger.
Die drei anderen Warten-Caches: Ohlwarte (GC1HHG0) | Seidenröther Warte (GC1J04N) | Bellinger Warte (GC1GZ7P).
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DIE VIER WARTEN UM STEINAU
Steinau im hessischen Kinzigtal ist uralter Siedlungsgrund. Schon in der Steinzeit hatten sich Menschen auf der rund 45 Hektar großen Erhebung niedergelassen, die den Kern der späteren Stadt bildete und dauerhaften Schutz vor den häufigen Überschwemmungen der Talaue bot. Um das Jahr 900 könnte die erste Burg zur Sicherung von Handel und Wandel errichtet worden sein, denn schon damals galt als hervorstechende Eigenschaft der Siedlung, was sich bis heute im offiziellen Namenszusatz Steinaus erhalten hat, es lag "an der Straße". Damit war eine uralte Fernverbindung gemeint, die im Mittelalter als Frankfurt-Leipziger-Messestraße eine der bedeutendsten Verkehrsadern des Reiches war.
Als Kaiser Rudolf von Habsburg dem Flecken im Jahre 1290 die Stadtrechte verlieh, umwehrten die Bewohner ihr Städtchen flugs mit einer Mauer. So wurde Steinau ein sicherer Stationsort für den Handelsverkehr, was Geld in die Stadt lockte. Als weitere Schutzmaßnahme wurde in einem Abstand von 2-3 km ein zusätzlicher Sicherungsgürtel um die kleine Stadt gezogen. Dieser bestand aus vier Warttürmen auf umliegenden Höhen, die in Sichtkontakt miteinander standen und durch Landwehren verbunden waren (Wall und Graben plus undurchdringlichem Gehölzstreifen aus untereinander verflochtenen Hainbuchen = "Gebück", unter die noch Dornensträucher gepflanzt waren).
Von den vier Steinauer Warten sind die beiden nördlichen (Marborner- und Ohlwarte) noch in halbwegs ursprünglicher, wenn auch renovierter Gestalt erhalten. Die beiden südlichen sind Nachbauten. Die Bellinger Warte war so verfallen, daß man sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts abriß und durch einen Aussichtsturm ersetzte. Die Seidenröther Warte ist im 19. Jahrhundert eingestürzt. 2006 wurde knapp 200 m von der Originalstelle entfernt ein Aussichtsturm im Stil der anderen Warten errichtet.
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Additional Hints
(Decrypt)
hagreorzbbfgraNygäfgra
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