Geschichte der
Fatima-Kirche
Nach dem 2.
Weltkrieg begann die Geschichte dieser Kirche, Maria Königin des
Friedens. Der Bau dieser Kirche ist zur Notwendigkeit geworden, da
immer mehr Ausgebombte aus der zerstörten Kasseler Innenstadt und
Heimatvertriebener nach Wilhelmshöhe kamen, um sich dort
niederzulassen.
So wurde am
8. Dezember 1957- 10 Jahre nach der Weihe der Fatima- Kapelle-
durch DechantBrandstetter der Grundstein zur heutigen Pfarrkirche
auf dem erworbenen Grundstück Memelweg/Oderweg gelegt. Schon am 13.
und 14. Juni 1959 konnte das neue Gotteshaus durch Weihbischof
Adolf Bolte eingeweiht werden.
In der
regionalen Presse fand diese Einweihung große Resonanz, denn das
Baumaterialdieser Kirche war bis zu diesem Zeitpunkt für Kirchen
völlig neuartig gewesen.
So die Zeitungen: "Fatima ersteht aus altem Trümmerschutt".
Hauptsächlich wurde die Kirche aus dem Trümmerschutt der Kasseler
Innenstadt des 2. Weltkrieges gebaut.
Die
Architektur der Kirche weist eine klare Linie auf. Das 37,5m lange
und 18,5m breite, nach Westen gelegene, Kirchenschiff mit ungefähr
400 Plätzen öffnet sich durch eine große Freitreppe zum Memelweg.
Der 43,5m hohe schlanke Turm wird durch die nebenstehende
Werktagskapelle mit der Hauptkirche verbunden. Unter der Kirche
befindet sich die Krypta, die als Taufkapelle genutzt wird, undder
Pfarrsaal, der zu allen nur denkbaren Anlässen genutzt wird (z.B.
Weihnachtsbasar, Osterfrühstück, Pfarrfest, usw.).