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Sühnestein bei Besinnung Traditional Cache

This cache has been archived.

John_Koenig: Hallo whitefang_cs,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit freundlichem Gruß

John_Koenig

Volunteer Geocaching.com Reviewer

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Hidden : 1/9/2009
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Alter Sühnestein

Ein Cache in der Nähe der B27 zwischen Wendershausen/Werleshausen und Oberrieden. Hier soll jemand ermordet worden sein...

Das Steinkreuz (aus Sandstein) mit keilförmigem Schaft ist verstümmelt, im Kreuzbereich fehlen Kopf und rechter Arm. Es wird allgemein als Mordkreuz angesprochen. (Riebeling 1977)
In der "Niveau Karte Kurfürstentum Hessen" von 1857 ist der Standort des Kreuzes mit "Das steinerne Kreuz" angegeben. (Saalfeld 1995)

Von hier aus sieht man die Burg Ludwigstein, besonders schön ist das im Morgenlicht!

Ein kleiner Drive-In. Für Rollstuhlfahrer nur bedingt geeignet, da sie zum Loggen in jedem Fall Hilfe brauchen! Auch Kinderwagen muß stehen gelassen werden!
In der grünen Jahreszeit schwieriger zu finden!
Bitte eigenen Stift mitbringen!

Sühnekreuze sind Denkmale mittelalterlichen Rechts. Sie waren ein Erfüllungsteil von Sühneverträgen, welche zwischen zwei verfeindeten Parteien geschlossen wurden, um eine Blutfehde wegen eines begangenen Mordes oder Totschlages zu beenden. Der überwiegende Teil der Sühnekreuze ist in Kreuzform gestaltet, oftmals ist die Mordwaffe bzw. ein berufstypisches Gerät des Entleibten in den Stein gehauen. In den seltensten Fällen finden sich eingeschlagene Jahreszahlen. Text findet sich auf keinem echten Sühnekreuz aus dem 13.-16. Jahrhundert. Der einfache Bauer hätte es ohnehin nicht lesen können, weshalb Bilddarstellungen dominierten. Mit der Einführung der Halsgerichtsordnung Kaiser Karls V. im Jahre 1533 wurden private Abmachungen nicht mehr geduldet, an ihre Stelle trat das ordentliche Gericht, das den Täter nach dem neuen Recht verurteilte. Mit der Einführung dieses neuen Rechtes wurden die Sühneverträge zwar offiziell abgeschafft, lebten jedoch je nach Landessitte noch durch das ganze 16. Jahrhundert fort; erst das 17. Jahrhundert räumte mit ihnen endgültig auf.

Steinkreuze sind in kreuzesform gehauene Steine, deren Ursprung nicht in den mittelalterlichen Sühnevergleichen zu suchen ist. Sie sind nach bzw. im 16. Jahrhundert entstanden und als Wetter-, Pest-, Sationskreuze von Pilgern und Prozessionen oder auch als Grenzmarkierungen von Kirchenparochien gesetzt worden. Hier gibt es aber eine "Grauzone" von Steinen, welche durchaus den Sühnekreuzen zugerechnet werden könnten. Sie ergibt sich zum einen aus der Verwitterung der Steine, welche das Bildrelief nicht mehr erkennen läßt und zum anderen daraus, daß es übliche Praxis war die Sühnekreuze in späteren Jahrhunderten als Genzsteine zu nutzen. Hier kann natürlich nur heimatkundliche Forschung in Einzelfällen eine entgültige Zuordnung schaffen.

Quelle: www.suehnekreuz.de

Happy caching!

Additional Hints (Decrypt)

nanyyrinfhylebp

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)