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Der versunkene Ort Veitswinden Mystery Cache

This cache has been archived.

made60: Habe den cache wohl oder übel archiviert. Vielleicht mag jemand die Betreuung übernehmen. Ich hatte sie vor Jahren von Grillmeister & die Korbmacherin übernommen, weil der cache sehr schön ist, viele besondere Details enthält.
Also, wenn jemand Lust hat, bitte bei mir melden. Er/sie bekommt dann die ganzen Unterlagen.

Gruß made60

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Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Kleiner Spaziergang auf den Spuren einer lokalen Sage, Länge etwa 2 1/2 km. Mit Final sechs Stationen. Der Cache is auch bei OC gelistet.

Zum Cache: 

  • Einfaches (d.h. nicht laminiertes) Papiermaterial kann mitgenommen werden (bitte nur ein Exemplar pro Team), wir bitten um eine Nachricht, falls sich nur noch fünf oder weniger Rätsel in der jeweiligen Station befinden.
  • Den Cache bitte nicht in der Dämmerung oder danach angehen, auch hier ist die Konzentration an Jägerständen enorm hoch. 
  • Wir bitten, die Stationen wieder möglichst gut zu tarnen. Da wir am Bodensee wohnen, haben wir für die Wartungsarbeiten Halbmuggel verpflichtet, die wir aber natürlich nicht unnötig beanspruchen möchten.
  • Wer eine Hotline haben möchte, kann uns natürlich gerne anmailen!
Wir wünschen viel Spaß und viel Erfolg in diesem interessanten Gebiet. 

Und: Die Beschreibung bis zum Bild ist tatsächlich nicht erfunden, auch wenn das die G&K-geschädigten Dosensucherteams um Friedrichshafen sicher nicht glauben können ;-)

Als Jugendlicher habe ich in Wülfershausen oft eine Sage gehört, die uns damals alle ungeheuer fasziniert hat. Sie war im Ort sehr weit verbreitet und hat möglicherweise einen wahren Kern. Am besten wussten die älteren Leute Bescheid, also Personen die etwa 1980 schon im Rentenalter waren, und die sich für Heimatgeschichte interessierten … und wir haben ihnen begeistert Löcher in den Bauch gefragt.

Es geht um den versunkenen Ort Veitswinden, in Wülfershausen „Veitschwingen“ genannt, der an der Gemarkungsgrenze zwischen Wülfershausen auf der einen, und Junkershausen und Wargolshausen auf der anderen Seite, gelegen haben soll.

Nach der Überlieferung verbrachten vier junge Frauen einen vergnügten Abend beim Kirchweihtanz in Wülfershausen. Am Ende des Abends liefen die Mädchen nach Hause, konnten den Ort aber nicht mehr finden. Veitswinden war – sprichwörtlich - im Erdboden versunken.  

Die jungen Frauen wurden als Alleinerbinnen aller Flurstücke, also aller Waldstücke, Wiesen und Äcker aus Veitswinden, anerkannt. So konnten sie, trotz aller Trauer, als gute Partien bald heiraten wie es ihnen angenehm war. In der Folge bekam Wülfershausen als nunmehr offizieller Nachfolger von Veitswinden einen zusätzlichen Schöffensitz zugesprochen. Später soll ein Schweinehirt dort eine Glocke gefunden haben, die dann lange Zeit in Wülfershausen die Viertelstunden schlug.

So oder in ähnlichen Variationen (z. Teil ohne Kirchweihtanz und nur mit einer Überlebenden) ist die Geschichte von Veitswinden, in der Dorfchronik von Benefiziat Schwinger und in lokalen Sagensammlungen (z.B. bei Leo Hamm „Drei Burgfräulein“) festgehalten. Auch der Grillmeister bekam in seiner Kindheit verschiedene Versionen dieser Geschichte erzählt, in Wülfershausen „lebt“ diese Überlieferung.

Ob die Geschichte wahr ist, können wir leider nicht sagen. Aber eigentlich müsste sie, vor allem wegen der Sache mit den zwei Schöffen (die an anderer Stelle den zwei verschiedenen Klöstern zugehörigen Dorfhälften beiderseits der Saale zugeschrieben werden) und der den Mädchen zugefallenen  Grundstücke dokumentiert sein. Doch wenn man weder ausreichend Latein beherrscht noch die altdeutsche Schrift sicher lesen kann, sind die Möglichkeiten dies nachzuprüfen natürlich begrenzt. 

Aber mindestens ein ernst zu nehmender Hinweis auf die Existenz des Ortes existiert. Veitswinden wird in der "Mainfränkischen Studie Nr. 1" - zusammen mit Brunigsdorf und Haelßhausen - als eine von drei bereits im 14. Jhd. wüst gefallenen, ehemals zur Pfarrei Wülfershausen gehörenden Siedlungen genannt. Nach meiner persönlichen Einschätzung hat die Sage wahrscheinlich einen harten Kern, auch wenn die Geschichte mit dem Kirchweihtanz in anderen Sagen zu finden ist und eher auf eine nachträgliche Ausschmückung im Laufe der Zeit hinweist.

Am Startpunkt der Suche, der kurz ermittelt werden muss, ist das Gelände sehr eigenartig geformt. Ein ungewöhnlich tiefes Grabensystem mit seitlichen Einschnitten, das auch heute noch nicht zur Ruhe gekommen ist, durchzieht eine eigentümliche Senke. Da auf dieser Höhe, ähnlich wie am Eirich, unterhalb des Oberbodens Muschelkalk ansteht, ist die Bildung eines Erdfalls (oder einer Doline) denkbar. Aber vielleicht nimmt sich ja jemand eines Tages dieser interessanten Geschichte um den versunkenen Ort Veitschwingen an.

Bis hier hin gebe ich wieder, was ich als Wülfershäuser in meiner Jugend gehört und gelesen, bzw. später recherchiert habe. Was jetzt folgt …. wer weiß ….

Grenzstein

 

Auf Grund ihrer gemeinsamen Herkunft hielten die Frauen auch weiterhin enge Freundschaft, dies war auch in späteren Generationen so. Aber, wie es so ist, die Nachfahren fühlten sich immer mehr als waschechte Wülfershäuser und Veitswinden wurde immer weniger wichtig. Nur eine alte Dame, die Tochter des damaligen Dorfschmiedes, wollte dies nicht akzeptieren. Aber so viel sie - die Veitswinden selbst nicht mehr heil gesehen hatte - ihren Nachfahren auch erzählen mochte , das Interesse an Fasching, Johannisfeuer, Maibaumaufstellen und Kirchweihtanz, oder auch nur am Tratsch im Dorf, schien größer zu sein als dem versunkenen Ort ihrer Vorfahren.

Als die Enkel nicht einmal mehr bereit waren, mit ihr die Gemarkung Veitswinden aufzusuchen, resignierte sie schließlich. Im Alter aber, als sie schon etwas wunderlich geworden war, beschloss sie, dass ihr Erbe nur antreten könne, wer sich für seine wirkliche Herkunft interessiert.

So legte sie verschiedene Rätsel über die Orte, die ihr und ihren Vorfahren wichtig waren. Das erste Rätsel lag in einer Senke, die einst der Dorfplatz war. Zu finden bei einem hölzernem Stuhl in Schulterhöhe (Das Versteck im Stuhl ist noch intakt, aber leer).

Überprüfung der Startkoordinaten

Additional Hints (Decrypt)

1:- 2: Uvagre/arora Teramfgrva 3: Xbcsuöur, trtra qra Huemrvtrefvaa yrfra 4: qre teößgr Onhzfghzcs 5. Rvpur pn. 5 Zrgre öfgyvpu ibz Xerhm 6. Onhzfghzcs, pn. 6 Zrgre aöeqyvpu rvarf Requnhsraf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)