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Kloster Heilsbruck

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Hidden : 02/21/2009
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

Schneller Traditional, in wenigen Minuten zu finden ohne große Wegstrecke.

Kloster Heilsbruck


Das Kloster Heilsbruck scheint die Stiftung des Würzburger Kanonikus Salomon zu sein. Der in Speyer geborene Geistliche und der vermögende Speyerer Bürger Elbewin Schwarz vermachten im Jahre 1230 ihre Besitzungen der Kirche, die zwei Jahre später den Bau eines Kloster begann. Das "erste" Kloster Heilsbruck wurde allerdings nicht am heutigen Ort erbaut, sondern in der Nähe des Dorfes Hardhausen, eine Stunde vom Bischofssitz Speyer entfernt. Es wurde von Nonnen aus dem im Elsaß gelegenen Kloster Königsbruck geführt. Lage, Ertrag und Versorgung des Klosters waren so ungenügend, das es 1262 an den heutigen Standort "am Gebirge" (Wazzenhofen heute Teil von Edenkoben) umgesiedelt wurde und großzügig mit Äckern, Weinbergen, Wiesen sowie Hoheits- und Vogteirechten ausgestattet wurde.


1281 stellte Kaiser Rudolph von Habsburg das Kloster aufgrund der "vorzüglichen Sittenreinheit" seiner Bewohnerinnen unter den Schutz des römischen Reiches, 1339 erneuerte der Kaiser Ludwig der Bayer die Freiheiten und Rechte des Klosters.

Die Klosterschwestern bewirtschafteten wahrscheinlich außerdem verschiedene Klosterhöfe (Grangien) in der Umgebung, erhielten Schenkungen und fromme Stiftungen. Anhand der Lagerbücher lassen sich um 1500 für das Kloster Heilsbruck der Besitz von Höfen und Gütern in 46 Ortschaften nachweisen, das Kloster Heilsbruck war demnach kein 'armes' Kloster.

Nach langen Zeiten der Blüte und einem über Jahrhunderte erreichten Höchststand klösterlicher Weinkultur wurde auch das Kloster Heilsbruck in den Jahren der deutschen Bauernkriege (seit 1524) von den gegen die ungerechte Lastenverteilung der Ständegesellschaft revoltierenden Bauern in der Osterwoche 1525 geplündert und verwüstet.

Im Jahr 1560/1565 befahl Friedrich III. von der Pfalz, ein überzeugter Anhänger der Reformation, die Auflösung des Klosters. Das klösterliche Leben fand in Heilsbruck damit zunächst ein Ende, Güter und Erträge wurden der kurfürstlichen Verwaltung zugeschlagen.

Während des Dreißigjährigen Krieges konnte die Pfalz von den Anhängern der Reformation nicht gehalten werden, Friedrich V. verlor am 23. Februar 1623 die Kurwürde an Maximilian von Bayern, einen Wittelsbacher und Führer der katholischen Liga. Erneut wurde die Gegend katholisch, gemäß dem zuvor im Augsburger Religionsfrieden formulierten Grundsatz cuius regio, eius religio: Wer die Herrschaft hat, bestimmt die Glaubensrichtung seiner Untertanen. Urkunden schildern eine "Wiederbesetzung" des interimistisch von Jesuiten verwalteten Klosters im Jahre 1646 durch die Äbtissin Margaretha Cordula. Sie verwies die Jesuiten des Hauses und ergriff durch dreifaches Berühren des Altars von allen Rechten Besitz.

Mit dem Westfälischen Frieden im Jahre 1648 wurde das Kloster wieder der Kurpfalz zugesprochen, der Orden der Äbtissin mußte das Kloster wieder abgeben, die Einkünfte des Gutes fielen ab jetzt der Kirchengefälle-Verwaltung in Heidelberg zu. Das klösterliche Leben verschwand aus den Mauern von Heilsbruck, doch das Weingut Heilsbruck blieb bis heute erhalten.


Parken kann man in der Klosterstrasse in Edenkoben

Bitte die Wege nicht verlassen, es brauchen keine geschlossenen/verschlossenen Türen/Tore geöffnet zu werden oder gar über Zäune oder Mauern geklettert zu werden. Der Weg zum Cache ist öffentlich. free counters

Additional Hints (Decrypt)

uvagre Fgrva nz Mnha

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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