Die St. Clemens Kirche in Holte-Lastrup
Die St. Clemens Kirche zählt zu den ältesten Kirchen im Emsland.
Sie war Mittelpunkt des Kirchspiels Holte, zu dem die Gemeinden
Holte, Lastrup, Herßum, Vinnen, Ahmsen und Lähden gehörten. Die
Kirche wurde 1276 erstmals urkundlich erwähnt. 1523 wurde die
Kirche neu erbaut, der Turm stammt aus dem Jahre 1852.
Der Kirchturm verfügt über ein Geläut von drei Glocken. Die
kleinste stammt aus dem Jahr 1340, hat 94 cm Durchmesser und wiegt
ca. 500 kg. Sie soll die älteste Glocke des Hümmlings sein. Die
mittlere und die große Glocke stammen aus dem Jahr 1509. Die
mittlere hat einen Durchmesser von 118 cm und wiegt 1.050 kg, die
große Glocke mit einem Durchmesser von 129,5 cm wiegt 1.350 kg.
Nach Fertigstellung des Turmes 1852, wechselten die bis dahin in
einem provisorischen Glockenstuhl eines Holzturmes neben der Kirche
aufgehängten Glocken an ihren endgültigen heutigen Platz. Im
Kirchturm blieben sie auch hängen, obwohl sie im Krieg
beschlagnahmt wurden und zu Munition verarbeitet werden
sollten.
Der Taufstein und das Holter Kreuz stammen aus dem 14.
Jahrhundert. Die erste Orgel wurde 1698 angeschafft. 1705 verlegte
der Bildhauer Thomas Simon Jöllemann seine Werkstatt von
Quakenbrück nach Holte. Er hatte den Auftrag bekommen, die St.
Clemens-Kirche neu auszustatten. Er schuf einen Hochaltar, zwei
Seitenaltäre, die Kanzel, die Kommunionbank, eine Pietà sowie die
lebensgroße Holter Kreuztracht, die auch als „Holter Juden“
bezeichnet werden. Auch eine Monstranz soll aus dieser Zeit
stammen. 1738 war der Auftrag abgeschlossen.
In den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Kirche
vollständig renoviert und erstrahlt in neuem Glanz. Zu erwähnen ist
auch die neue Vorhangmalerei. Die St. Clemens Kirche ist eine der
sehenswertesten Kirchen des Emslandes.
Es handelt sich um einen Petling. Bitte versteckt ihn wieder
gut. Der Gärtner hier ist sehr gründlich