Inzwischen sind sie kleiner als eine Zigarettenschachtel und
multi-funktional gebrauchsfähig. Terminplaner, Internetzugang,
Postersatz, Kamera, Biorythmus, Zeitanzeige, Musikempfang,
Navigationsgerät und vieles mehr sind
Grundausstattungsfunktionen. Nur telefonieren war
gestern, Handy-Manie ist heute!
Seit einem Jahrzehnt haben sie uns fest im Griff. Nahezu kein
Mensch würde sich heute ohne Handy aus dem Hause wagen. An den
Arztpraxen hängen Verbotsschilder, Schulen machen mobil für ein
Handyverbot, der Flugzeugbetrieb weißt auf den Störfaktor hin. Ohne
Handy - undenkbar - wir müssen allerorts erreichbar sein und die
Schutzfunktion zur Alarmierung im Notfall ist
der wohl wichtigste Vorteil des Besitzes.
Der wirtschaftliche Erfolg der Branche ist gigantisch und boomt
unaufhaltsam. Die Handy-Manie herrscht weltweit und ist eine der
großen technischen Errungenschaften des vergangenen Jahrhunderts.
Welche gesundheitlichen Auswirkungen daraus resultieren ist
vielfach diskutiert und umstritten. Viele Infos zum
Thema
hier
.
Die Entwicklung des Mobilfunks begann 1926 mit einem
Telefondienst in Zügen der Deutschen Reichsbahn und Reichspost.
Dieser Telefondienst wurde nur den Reisenden der 1. Klasse
angeboten, doch schon 1918, rund fünf Jahre nach der Erfindung des
Meißnerischen Röhrensenders, führte die Deutsche Reichsbahn im Raum
Berlin Versuche mit Funktelefonen durch.
Die ersten deutschlandweit verwendbaren Autotelefone gab es 1958.
Die Geräte waren wegen der für die Funktechnik verwendeten
Vakuumröhren recht groß. Gespräche wurden handvermittelt, die
Gerätepreise lagen bei ca. 50 % des Wagenpreises
(
A-Netz
).
Ab 1974 gab es in Österreich das
B-Netz
, in dem schon automatisch
vermittelt wurde. Sieben Jahre später hatte es erst 1000
Teilnehmer. Der Standort eines Teilnehmers musste bekannt sein, um
ihn anrufen zu können.
Ab 1985 gab es in Deutschland und Österreich das kleinzellige
analoge
C-Netz
. Es ermöglichte eine geringere
Sendeleistung der Telefone und damit eine Verkleinerung der Geräte.
Die „Portables“, kleine Kistchen mit Tragegriff und einem
angeschlossenen Telefonhörer sowie einer längeren Antenne, waren
geboren. 1983 stellte Motorola das weltweit erste kommerzielle
Mobiltelefon „Dynatac 8000x“ vor. Durch die Einführung
flächendeckender digitaler Mobilfunknetze
(
D-Netz
Ende 1980er-/Anfang
1990er-Jahre in Deutschland, Österreich und der Schweiz) konnte die
benötigte Batterieleistung der Mobiltelefone und damit auch deren
Größe erneut vermindert werden. 1992 wurde das erste
GSM
-fähige Mobilgerät von
Motorola, das International 3200, vorgestellt.
Die Entwicklung geht zunehmend in Richtung Multifunktionsgeräte mit
Funktionen wie IP-Telefonie, Uhr, Kamera, MP3-Player,
Navigationsgerät, Taschenrechner und Spielkonsole. Für diese Geräte
hat sich inzwischen die Bezeichnung Smartphone oder auch PDA-Phone
durchgesetzt.
So, nun hast du genug Informationen. Um zu den Koordinaten des
Caches zu kommen, brauchst du nur nachfolgende Fragen beantworten
und der Cache sollte dein sein.
-
Das A-Netz war das erste Mobilfunksystem für Telefonie, wann wurde
es in Deutschland eingeführt? Bilde aus der Jahreszahl die
Ziffernsumme, nenne das Ergebnis A
-
Wann wurde das B-Netz eröffnet? Bilde aus der Jahreszahl die
Ziffernsumme, nenne das Ergebnis B
-
Wann wurde das C-Netz offiziell in Deutschland eingeführt? Nimm die
erste und die letzte Zahl des Jahres und addiere sie, nenne das
Ergebnis C
-
Das D-Netz wurde 1990 in Österreich eingeführt. Wann wurde es
abgeschaltet? Nimm den Tag des Monats, nenne das Ergebnis
D
-
Das E-Netz wurde 1994 in Deutschland eingeführt. In Österreich war
es die Bezeichnung für das Netz der Telekom Austria und wurde wann
in A1 umbenannt? Bilde aus der Jahreszahl die Ziffernsumme, nenne
das Ergebnis E
-
Die österreichische Mobilkom Austria startete wann das erste
nationale
UMTS
-Netz Europas? Wandle den Monat des Datums in eine Zahl um, nenne
das Ergebnis F
Was mich an der Handymanie am meisten stört, ist der (notwendige?)
Wildwuchs an Handymasten in den vergangenen Jahren. Um die letzte
Frage zu beantworten, musst du eine kleine Aufgabe zu diesem Thema
lösen. Schau dir mal diese
Startseite
an, klicke auf „karte“ und
links oben im Suchfeld tippe die Postleitzahl „7423 Pinkafeld“ ein.
Mit dem Zoomschieberegler des Kartenausschnittes stellst du nun mit
den + und - Buttons den Maßstab M 1:28.400 links unten ein.
Klicke nun auf den Button mit der Hand (Verschiebewerkzeug) und
verschiebe die Karte so, dass die Beschriftung Pinkafeld der Stadt
Pinkafeld ziemlich genau im Schnittpunkt der Diagonalen des
Kartenausschnittes zu liegen kommt. Zähle nun die Anzahl aller
sichtbaren Funkmastenstandorte und du wirst verwundert sein (eine
gerade Zahl). Nenne das Ergebnis G.
Setze nun die Variablen A-G in die Formel ein.
N1 = 47° 19.000' + ((2xA) x B)+C+D+2
E1 = 016° 03.000' + ((2xE) x F)+(G^2 x2)
Anm.: Kommastelle bei der Minutenangabe gilt für die Berechnung als
1000er-Trennzeichen.
Im Cache befindet sich:
1. Logbuch
2. Cachenote
Wichtig:
1. Es braucht nichts betreten, oder bestiegen werden!!
2. Bitte das „Versteck“ gewaltlos, ohne Werkzeug öffnen und den
Cachebehälter exakt wie vorgefunden wieder montieren.
3. Bitte eigenen Stift mitbringen!!
HAPPY CACHING wünscht
sat24