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On Celtic Traces Traditional Cache

Hidden : 3/2/2009
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Vor vielen Jahrhunderten, als sich die Menschen der verborgenen Kräfte und Zusammenhänge in der Natur noch bewusster waren, stand das kostbare, lebenspendende Wasser im Zentrum kultisch-religiöser Handlungen.

In den 1920er Jahren entdeckte der Kärntner Archäologe Rudolf Egger am Burgstall-Hügel bei St. Margarethen in der Marktgemeinde St. Paul einen keltisch-römischen Umgangstempel. Das Heiligtum, das sich auf dem Plateau des Hügels erhob, war dem keltischen Kriegs- und Stammesgott Latobius-Mars gewidmet.

Die Anlage besaß einen annähernd quadratischen Grundriss, gegliedert in eine exakt 9,80 m messende "Cella", allseits umgeben von einer 17,10 bzw. 16 m langen und verschieden breiten, an der Ostseite jedoch bis zu 4,10 m abstehenden "Porticus" sowie von einem die Gesamtanlage umschließenden, von Mauern begrenzten Hof. Dieser ist offenbar als letzter Bauvorgang zu sehen, da seine Westmauer an die Mauer der westlichen Tempelporticus ansetzt; aus Geländerücksichten stand das Heiligtum nicht in der Mitte des genannten Hofes, sondern gegen dessen Südwestecke hin gerückt. Aus den Mauerstärken wie der Mauertechnik war zu schließen, dass das Aufgehende der quadratischen "Cella" gemauert gestaltet und wohl mit einem vierteiligen Zeltdach gedeckt gewesen war, während die "Porticus" an allen vier Seiten nahezu nur aus Trockenmauerfundamenten für die darauf aufgesetzten hölzernen Stützpfosten für die Pultdächer bestand. Von Osten her, durch den entsprechenden Umgang, führte der Zugang in die "Cella", das eigentliche Heiligtum des Tempels. Im Zentrum der Anlage befand sich ursprünglich ein von der Bevölkerung verehrtes Schiffsheiligtum. Diese Bezeichnung bezieht sich auf ein innerhalb des Tempels aufgestelltes, besonders merkwürdiges Schiffsidol der Gottheit. Hier fanden sich im Brandschutt auch Wandverputz, Dachziegelreste und zahlreiche Holznägel, Hinweise auf die Ausgestaltung und die Eindeckung des Baues. Die Identifizierung der Anlage als Tempel für den keltischen Kriegs- und Stammesgott "Latobius-Mars" gelang durch Inschrift und Skulpturenfunde in je einer umfangreichen Grube im Boden der "Cella" bzw. des Hofes davor. Darin lagen, offenbar absichtlich zerschlagen, u. a. wesentliche Teile des Kultinventars, Fragmente zweier Kultstatuen sowie einige Inschriften.

Im 4. Jahrhundert n. Chr. wurde der Latobius-Mars-Tempel von aufgebrachten Christen zerstört. Ein Schicksal, das leider auch viele andere vorchristliche Kultstätten ereilt hat. Nur mehr eine verhältnismäßig gut erhaltene steinerne Kultstiege erinnert heute noch an den antiken Umgangstempel. Die Stiege führte direkt zu einem Schöpfbecken an der Lavant. Man kann sich gut vorstellen, wie keltische Priester die zahlreichen Stufen zum Flussufer hinunterschritten, um sich für kultische Zwecke mit dem kostbaren Wasser der Lavant zu versorgen.

Nach der Ausgrabung wurde das Gelände wieder eingeebnet, die Kultstiege zur Lavant jedoch ist konserviert erhalten geblieben.

Wegen schlechtem Empfang bei der Cachelocation sind die Koordinaten leider sehr ungenau! Da das Gelände ziemlich unwegsam ist, rate ich von einer Cachejagd im Dunkeln dringend ab! Der Hint hilft hoffentlich bei der Suche ...

Das FTF-Geschenk wird dem First Finder dann persönlich übergeben!

Additional Hints (Decrypt)

Hagre rvarz Sryfibefcehat

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)