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Aachener Ansichten Mystery Cache

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DoppelPoeppel: Hier ist jetzt Schluss. Ich hoffe, viele hatten ihren Spaß mit den Rätseln.

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Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein Rätsel um mehr oder weniger bekannte Gebäude und wenig bekannte Geschichten in Aachen.
(Ortsfremde werden es sehr schwer haben, das Rätsel zu lösen.)


AC Ansichten

Ein Rätsel um mehr oder weniger bekannte Gebäude und wenig bekannte Geschichten in Aachen.
(Ortsfremde werden es sehr schwer haben, das Rätsel zu lösen.)

Was diese Ansicht Aachens zeigt, ist wohlbekannt.
(Die Koordinaten zeigen natürlich nicht den Ort des Caches, sondern die Stelle, von der aus dieses Foto aufgenommen wurde.)

Aber wer kennt die Häuser bzw. Orte und die zugehörigen Geschichten aus unserem Rätsel?


Am Final ist es sehr (!) belebt! Wer sucht, fällt auf. Schnelligkeit siegt, also: Spoiler ansehen, Dose anpeilen, hin, zugreifen und wieder weg. Es gibt Bänke in der Nähe, wo Ihr die Dose in Ruhe öffnen könnt.

Aus einem (offline) Spiel auf der db-Silvesterfeier 2008 sind diese Rätsel entstanden:
GC1NWT4 Aachener Ansichten
GC1Y6MG Aachener Ansichten 2
GC24BH4 Aachener Ansichten 3

Das Rätsel

Es gibt sechs Geschichten, die von A – F markiert sind. Es gibt zwölf Bilder, die Aachener Ansichten zeigen (oder auch nicht?) und von 01 – 12 markiert sind.
Zu jeder Geschichte gehört genau ein Bild. Es zeigt ein Gebäude, das an dem Ort steht, der in der Geschichte beschrieben ist. Diese Geschichten findet man nicht in jedem Reiseführer und auch Google zeigt sie nicht unbedingt auf den ersten fünf Treffern. Aber mit einiger Recherche, vielleicht sogar in gedruckten Büchern, sollte sich herausfinden lassen, wo sich die gesuchten Orte in Aachen befinden.
Ordne dem Buchstaben der Geschichte die richtige Ziffer des Bildes zu. Bilde dann daraus eine Kette der Kombinationen aus Buchstabe und Zahl. Hänge "@gmx.de" an und sende dahin eine Mail. War die Lösung richtig, bekommst Du die Koordinate, an der sich die Dose befindet.
Eine mögliche Lösung wäre also: A01B02C03D04E05F06@gmx.de (Großbuchstaben erforderlich!)
(Die Zuordnung der richtigen Lösung haben wir ausgelost. Es gibt also kein bewusstes Schema in der Zuordnung.)

Viel Vergnügen beim Forschen
wünschen die DoppelPoeppel & db!

Die Geschichten von A – F

Geschichte A
Ich, das Große Haus von Aachen, bin schon sehr alt. Mich konnte sogar der verheerende Stadtbrand von 1656 nicht zerstören. In der Zeit, in der ich gebaut wurde, galt ich als sehr groß. Daher natürlich auch der Name. Auf meiner Parzelle hätte man wohl vier der üblichen Giebelhäuser bauen können! Natürlich blicke ich in meinem Alter auf eine sehr wechselvolle Nutzung zurück. Hier haben Leute gewohnt, ein Weinhändler betrieb sein Gewerbe in meinem Kellergewölbe, ich habe eine Zollstelle beherbergt, die Polizei, die Stadtwaage und die Dienstwohnung des Oberbürgermeisters. Was heute hier so los ist, verrate ich Euch aber nicht.

Geschichte B
Dass ich gebaut wurde, verdanke ich einem Treffen von Europas gekrönten Häuptern in Aachen: Es gaben sich Friedrich-Wilhelm III. von Preußen, Kaiser Franz I. von Österreich und Zar Alexander die Ehre und handelten das "Aachener Protokoll" aus. Darin wurden die Ergebnisse vom Wiener Kongress (1815) noch einmal angepasst und präzisiert. An dieses Ereignis erinnern in Aachen außer mir noch die Alexanderstrasse und der Friedenssal im Rathaus. Der große Karl Friedrich Schinkel baute mich seinerzeit am Adalbertsteinweg auf. Heute bin ich nicht mehr dort zu finden. Meine neue Umgebung ist auch viel idyllischer.

Geschichte C
Mein Bauherr, der Herr Johann Jakob Scheins, gab mich in Auftrag, um dort seine Bildergalerie auszustellen. Dem Zweck diente ich aber erst sehr viel später und auch nur kurzfristig. Denn noch während des Baus wurde ich verkauft. Mein neuer Eigentümer hat eine Spielbank als Zentrum des vornehmen Kurlebens eingerichtet. Natürlich war auch hier mal wieder ein Couven am Bau beteiligt, diesmal der Sohn Jakob. Selbst Feldmarschall Blücher soll hier gespielt haben. Napoleon und Josephine tanzten in meinem Ballsaal! Später gab ein gewisser Herbert von Karajan hier Konzerte und gewann frühen Ruhm. Den Ballsaal gibt es übrigens immer noch, aber als Gesamtgebäude bin ich heute viel kleiner als damals. Nach dem Krieg hat man nämlich nur noch Teile von mir wieder aufgebaut.

Geschichte D
Der Platz, auf den ich sehe, existiert noch gar nicht so lange. Früher gab es hier nur heruntergekommene, enge, dunkle Hinterhöfe. Aber das ganze Viertel ist saniert worden. Dabei wurde eine Gasse auch ein bisschen verlegt, und so ist ein Platz entstanden, an dem ich stehe. Um mich herum gibt es ganz viele recht moderne Häuser, die aber älter zu sein scheinen. Man hat sie mit alten Fassaden ausgestattet. Diese Fassaden stammen aus allen Teilen der Stadt. Ich bin auch schon herumgekommen. Ich wurde wohl nach 1830 als Bürgerhaus von dem Brüsseler Architekten Cluysenaar am Templergraben 79 gebaut. Ich musste später dem Bau der Bibliothek der RWTH weichen.

Geschichte E
Im Jahr 1807 beschloss der Rat der Stadt hier einen Landschaftspark zu gestalten, der der Öffentlichkeit zugänglich sein sollte. Angeregt hat das übrigens der napoleonische Präfekt Lameth. Die Aachener Bürger fanden die Idee gut und spendeten reichlich. Im März 1816, so wird berichtet, waren um die hundert Arbeiter täglich in meiner zukünftigen Umgebung tätig. Dass ich gebaut werden konnte, ist ebenfalls den Spenden der Bürger zu verdanken. Im 19. Jahrhundert war hier ein vornehmer Treffpunkt der Bürger und Kurgäste.
Erbaut wurde ich vom Stadtbaumeister Franz Friedrich Leydel zwischen 1827 und 1829 als Ausflugsstätte. Leider brannte das Gebäude 1836 schon wieder ab. Auch mein Wiederaufbau wurde dann von Leydel geplant, aber erst 1840 von seinem Nachfolger Friedrich Ark vollendet.
Nachdem ich im 2. Weltkrieg durch Bomben zerstört wurde, sind heute nur noch Reste von mir zu sehen.

Geschichte F
Einst gingen hier Mädchen zur Schule: der Name der Straße, an der ich stehe, ist aber viel älter als ich. Die Straße ist schon um 1650 verbürgt. Ihr Name weist darauf hin, dass sich hier einst ein Industriegebiet (mit wenigstens elf Fabriken) befand. Eine ehemalige Spinnerei, die allerdings heute anders benutzt wird, steht immer noch in meiner Nähe. Gegenüber, auf der anderen Straßenseite, stand bis in die 70er Jahre das Elternhaus der Aachener Ordensgründerin Franziska von Schervier, der Klosterrather Hof. Heute ist nur noch ein ganz kleiner Teil des Hofes zu sehen. Der Rest ist eingelagert.


Die Bilder von 01 – 12

Bild 01

Bild 02

Bild 03

Bild 04

Bild 05

Bild 06

Bild 07

Bild 08

Bild 09

Bild 10

Bild 11

Bild 12

Additional Hints (Decrypt)

Fcbvyreovyq!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)