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Ein geschichtsträchtiger Ort Traditional Cache

This cache has been archived.

vigilantia: Hallo ARK11,
Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert und/oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.
Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.
vigilantia
Volunteer Reviewer for geocaching.com

Hello ARK11,
Unfortunately, until today the cache was not reactivated and/or no specific activation date was given. Therefore, the final archiving of this cache took place today.
If you would like to place a cache at this location again, you are of course welcome to submit a new listing for review.
Please remember to remove any geo-garbage (cache containers, intermediate stations).
Greetings
vigilantia
Volunteer Reviewer for geocaching.com

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Hidden : 3/20/2009
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Ein schneller Cache der Euch an eine Wunderschöne Ausflugslocation für den Sonntag Nachmittag führt. Ihr befindet Euch in einem ehemaligen Kloster das unter Denkmalschutz steht, bitte verhaltet Euch dementsprechend, danke. DAS LOGBUCH GEHT SCHWER REIN UND RAUS NEHMT EINE SPITZZANGE MIT.

Kloster Bebenhausen

Kloster Bebenhausen wurde vermutlich
um 1183/84 durch Pfalzgraf Rudolph von Tübingen gegründet. In einer Urkunde
Herzog Friedrichs von Schwaben aus dem Jahr 1187, die dem Kloster
Nutzungsrechte im Schönbuch verleiht, findet es seine erste schriftliche Erwähnung.
Zunächst wählte Rudolph von Tübingen den Prämonstratenserorden zum Bezug Kloster
Bebenhausens aus, dessen Regularien eine weltliche Familiengrablege der
Pfalzgrafen erlaubt hätten. Doch schon vor 1191 verließen die Mönche
Bebenhausen wieder, ohne bestimmten Grund. Im Jahr 1190 übernahmen die
Zisterzienser das Kloster. Der Bau der Klosteranlage im ausgehenden 12. und
beginnenden 13. Jahrhundert mit Kirche, Kreuzgang und den anschließenden
Gebäuden folgte den Maßstäben der zisterziensischen Architektur, die
Selbstbeschränkung, Zurückhaltung , Verzicht und Askese vorschrieben.
Bebenhausen entwickelt sich zu einem blühenden Kloster, das zu den reichsten in
Württemberg gehören wird.

Kirche: Die Klosterkirche wurde als erstes Gebäude begonnen:
eine schlichte flachgedeckte Pfeilerbasilika mit vier am Querhaus angefügten
Nebenkapellen und gerade geschlossenem Chor. Sie wurde 1228 der Ordenspatronin
Maria geweiht. Im 14. Jahrhundert ließ Abt Konrad von Lustnau Veränderungen im
hochgotischen Stil , z.B. die Chorfenster, einbauen. Der steinerne Vierungsturm, das Wahrzeichen der Kirche, entstand
zwischen 1407 und 1409. Nach Einführung der Reformation war die Kirche zu groß,
Herzog Ulrich ließ sie 1537 bis auf das Querschiff und den Chor abbrechen,
zwischen 1566 und 1568 wurde sie teilweise wieder aufgerichtet.

Klausur: Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts entstand der
Ostflügel der Klausur, in dessen Räumen sich das zurückgezogene Leben der
Mönche abspielte. Eine innere Klostermauer, erbaut 1281 - 1303, umschloss den
engeren Klosterbezirk mit Klausur, wichtigen Nebengebäuden und den Friedhof. 

Um 1225/28 war der zweitwichtigste Raum des Klosters, der Kapitelsaal,
vollendet. Hier versammelte sich der Konvent. Entgegen klösterlicher Vorschrift
wurden hier auch Laien und nicht nur die Äbte bestattet. Auch heute findet
man im Kapitelsaal u.a. noch die Grabplatten des
Klosterstifters Rudolph von Tübingen und seiner Gemahlin Mechthild. Weitere
Räume wie das Winterrefektorium (1510), das Dormitorium mit 29 Einzelzellen,
das Parlatorium (Raum in dem gesprochen werden durfte), die Bruderhalle, das
Kalefaktorium (Wärmestube) vervollständigen den Klausurbereich

Kreuzgang: Der Kreuzgang ist das Kernstück
jeder Klosteranlage, um ihn werden die wichtigsten Räume angeordnet. Er diente
als Wandel- und Prozessionsraum, zur Meditation und als Aufenthaltsort. Der
heutige Kreuzgang, der einen Vorgängerbau aus den Jahren 1281 - 1305 hatte,
entstand gegen Ende des 15. Jahrhunderts. Das Brunnenhaus wurde vor 1511/12
errichtet. Der Bebenhauser Kreuzgang zählt zu den bedeutendsten und
besterhaltenen spätgotischen Anlagen dieser Art in Südwestdeutschland. Auch
heute kann man sich das Bild noch gut vorstellen, das sich bot, wenn an
Heiligabend Kerzen in alle farbigen Kreuzgangsfenster gestellt wurden. In den
Jahren 1532-50 entstand das neue Gästehaus des Klosters, das später den
württembergischen Königen als Jagdschloss dienen sollte. 1535 ließ Herzog
Ulrich von Württemberg im Zuge der Reformation das Kloster auflösen. Ein
kleiner Konvent kehrte in der Interimszeit zurück, 1648 wurde auch dieser
endgültig aufgehoben. Herzog Christoph von Württemberg richtete im ehemaligen
Kloster Bebenhausen 1556 eine der vier höheren Klosterschulen des Landes ein,
die 1806 aufgehoben und mit der in Maulbronn bestehenden zusammengelegt wurde.
In den Jahren 1947 bis 1952 wurde das ehemalige Kloster als Sitz des Landtags
von Württemberg-Hohenzollern genutzt. Die Abgeordneten tagten nicht nur in den
Räumlichkeiten, sondern wohnten dort auch. Seit 1975 steht die Gesamtanlage als
Ensemble unter Denkmalschutz, um die Lage des Klosters und seine Ausstattung zu
erhalten.

Additional Hints (Decrypt)

Ibe Jvaq haq Jrggre jbuy oruhrgrg/ furygrerq sebz jvaq naq jrngure

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)