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„DENK“-MAL- Cache ADOLF KOLPING Mystery Cache

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eigengott: Da es hier seit Monaten keinen Cache zu finden gibt, archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.

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Hidden : 4/13/2009
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Mein Erster und gleich ein paar Anlaufprobleme! Danke an den Reviewer und Team K2! BITTE STIFT MITBRINGEN !!!!

Adolf-Kolping-Gedenkstein

Menden, Waldemei

Alternativtext

 

Der Einfall zu diesem Cache kam mir bei der Cache-Serie „Gotteshäuser“. Da hinter steht die Idee, frei von irgendwelchen ideologischen Gedanken, eine Cacheserie aufzubauen, die Kulturdenkmäler beinhaltet. Kulturdenkmale im rechtlichen Sinne sind von Menschen geschaffene Gegenstände, die die Zeiten überdauert haben und Quellen und Zeugnisse menschlicher Geschichte und Entwicklung darstellen und an deren Erhalt ein öffentliches Interesse besteht. (Quelle: Wikipedia) Oftmals sind solche Denkmäler jedoch in Vergessenheit geraten und der Hintergrund erschließt sich den vorbeieilenden Zeitgenossen nicht mehr. Somit soll der Cache dem geneigten Betrachter auch etwas über die Geschichte des Denkmals vermitteln.

Horstel

Starten könnt ihr hier:

 N 51° 25.489'
 E 07° 47.627'
 
 
Nun ein kleines Geschichtsrätsel:
 
Wie alt wäre Adolf Kolping im Jahr seines Todes geworden? A =  ______
 
Wann wurde Adolf Kolping päpstlicher Geheimkämmerer? B = ______
 
Wie lange dauerte die Bauphase der gesamten Kolpingsiedlung? C = ______
 
Wie viele Jahre nach seinem Tod wurde der Kolpinggedenkstein in der Waldemei aufgestellt? D = ______
 
 

Das Denkmal findet ihr:

 
 
N51° 25.(A+B)/3 - 29
E007° 47.(C+D)+356
 
 

 Ich wünsche den Cachern viel Erfolg und eine fröhliche Jagd.

 
 

Adolf Kolping


der »Gesellenvater« und einer der Begründer des organisierten katholisch-sozialen Vereinswesens im 19. Jahrhundert, * 8.12. 1813 in Kerpen als jüngster Sohn eines Schäfers und Kleinbauern, Peter K., und seiner Frau Anna Maria, geb. Zurheyden, † 4.12. 1865 in Köln, dort in der Minoritenkirche beigesetzt.

K. entstammte einer kinderreichen Tagelöhnerfamilie. Das vorbildlich und religiös geprägte Familienleben sollte einen bleibenden Eindruck auf K. hinterlassen. Die an der Familie orientierte Organisation seines Sozialwerkes hat hier ihre Wurzel.

Als jüngstes und gesundheitlich instabiles Kind konnte K. die einklassige Volksschule besuchen. Danach begann er eine Schuhmacherlehre. Seit 1829 arbeitete er als Geselle. Auf den Wanderjahren lernte er die erdrückende Not der Handwerksburschen kennen. Da ihm der Beruf nicht die letzte Erfüllung schenkte, eignete sich K. durch ausgebreitete Lektüre weitere Kenntnisse im Selbststudium an. Trotz beruflicher Aufstiegsmöglichkeiten, ihm bot sich u. a. die Einheirat in einen angesehenen Betrieb, entschloß er sich zur schulischen Weiterbildung. Den letztlich ungeliebten Beruf wollte er aufgeben, um Priester zu werden.

1837 bestand K. (24jährig!) die Aufnahmeprüfung in die Tertia des Kölner Marzellen-Gymnasiums. Nach dem Abitur (1841) studierte K. in München, Bonn und Köln. Zu seinen Lehrern zählten Windischmann, Döllinger, Görres und Dieringer. In Bonn vertrat K. energisch die Partei der Antihermesianer. Seine Priesterweihe am 13. April 1845 überschattete der Tod des Vaters am Vortag.

Die erste Stelle trat K. als Kaplan an St. Laurentius in Elberfeld an. In dieser, durch die wachsende Textilindustrie geprägten Stadt hatte K. die soziale Not der Industriearbeiter täglich vor Augen. Ihrer Proletarisierung sollte ein am 30.8. 1846 vom Lehrer Johann Gregor Breuer ins Leben gerufener Gesellenverein entgegenwirken. K. wurde 1847 der zweite Präses des Vereins.

Mit dem ihm eigenen Engagement formte er diesen Verein zu einem Modell, das ihm geeignet schien, als Vorlage für eine ganze Reihe weiterer solcher Einrichtungen zu dienen. K.s ausgeprägte sozialpädagogische Begabung fand hier ihr adäquates Betätigungsfeld. Unter enormem persönlichem Einsatz realisierte er schließlich dieses Vorhaben, nachdem er 1849 als Domvikar nach Köln berufen worden war. Die programmatische Schrift »Der Gesellenverein« (1848/49) machte seine Ideen weit bekannt. Hinzu trat eine intensive Publikationstätigkeit als Volksschriftsteller und als Organisator der Gesellenvereine. Die Einkünfte aus dem Schrifttum verwendete er zum weiteren Ausbau des Werkes. K. redigierte das »Rheinische Kirchenblatt« mit den Beilagen »Vereinsorgan« und »Feierstunde« (1850-54), die »Rheinischen Volksblätter für Haus, Familie und Handwerk« (ab 1854), 17 Jahrgänge von Kalendern: »Katholischer Volkskalender« (1850-53), »Kalender für das katholische Volk« (1853-66). Letztere schrieb er zum größten Teil selbst. K. nahm in ihnen einen konservativen, großdeutschen und ultramontanen Standpunkt ein. Eine umfangreiche Reisetätigkeit diente der Propaganda seiner sozialpädagogischen Reformideen.

Die direkte Einflussnahme auf die Sozialpolitik war jedoch nur geringfügig. 1862 wurde K. zum Päpstlichen Geheimkämmerer ernannt und gleichzeitig zum Rektor der Minoritenkirche bestellt.

Bei seinem Tode hinterließ er ein wohl organisiertes Werk, das 1933 den bisherigen Namen »Gesellenvereine« in »Kolpingfamilie« umänderte. Aus den 418 Vereinen mit ca. 24.600 Mitgliedern in Deutschland, Österreich, Ungarn, den USA und der Schweiz wurden bis heute ca. 300.000 Mitglieder im Internationalen »Kolpingwerk«. K. hatte das Werk strukturiert als Organisation mit paternalistisch-familiärem Grundzug. Die ursprüngliche Zielsetzung war es gewesen, Familienväter mit einer aus der christlichen Verantwortung erwachsenen Lebenseinstellung heranzubilden. Das »Kolpingwerk« repräsentierte den Typ des kirchlichen Laienvereins unter geistlicher Führung. Nach verschiedenen Öffnungsprozessen gehören heute auch Frauen dem Werk an. Politisch vertritt das »Kolpingwerk« die Interessen der Arbeitnehmer. Insbesondere in der Dritten Welt setzt das Werk eigene Akzente in der Entwicklungspolitik und -hilfe. A.K. wurde am 27.10. 1991 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Der Papst würdigte sein Bemühen um die Erneuerung der Gesellschaft unserer Zeit; K. wollte die Christen aus ihrer Trägheit aufrütteln und sie an ihre Verantwortung für die Welt erinnern.

Quelle:
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
Band IV (1992) Spalten 357-361 Autor: Bernd Kettern
(Kleist–Leyden), Herzberg 1992, ISBN 3-88309-038-7

Warum steht das Denkmal hier?

Von 1949 bis 1976 wurden mit Hilfe von Kolpingmitgliedern die Siedlungen an der Waldemei gebaut. Alle Häuser wurden mit Eigenleistung errichtet. Dieses stärkte natürlich die Gemeinschaft. 1977 wurde dann der Kolping-Gedenkstein als Erinnerung und Zeichen des starken Zusammenhalts und der Gemeinschaft gebaut und vom heutigen Weihbischof aus dem Erzbistum Paderborn, Manfred Grothe, eingesegnet.
Auch wenn die Idee zu dieser Cache-Serie eigentlich Denkmäler umfassen soll, welche vielleicht schon in Vergessenheit geraten sind, ist es bei diesem Denkmal etwas anders. Die Kolpingsche Idee der Gemeinschaft (http://www.kolping-menden-heilig-kreuz.de/) besteht hier am Obsthof weiterhin und wird regelmäßig durch die Anwohner in Erinnerung gerufen.
 

Additional Hints (Decrypt)

erpugf hagrez Cehahf ynhebprenfhf Pnhpnfvpn, hagre rvare jrvßra Noqrpxhat!!!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)