Die Höhle ist frei zugänglich, darf aber zum Schutz des Winterschlafs der Fledermäuse zwischen 1. Oktober und 31. März nicht betreten werden!
Die Höhle bietet mit ihrem mächtigen Eingangsportal ein beeindruckendes Bild. Die Breite des Portals beträgt 12 m und die Höhe 9 m. Bei starken Regenfällen oder Schneeschmelze kann das Wasser innerhalb der Höhle so stark ansteigen, dass der Bach aus dem Eingang austritt, über die Felsbänke in schäumenden Kaskaden hinunterstürzt und dabei manchmal auch den zur Höhle führenden Weg teilweise zerstört und wegschwemmt. Bei derart starkem Hochwasser kann auch der niedrige Eingangsteil auf über 20 Meter Länge vollständig unter Wasser stehen. Ansonsten verschwindet das Wasser innerhalb der Höhle, um ca. 200 m unterhalb der Höhle als Elsachhangquelle aus dem Hangschutt auszutreten. Die Wassermenge variiert zwischen 5 - 1200 l/s.
Die Falkensteiner Höhle ist durch Ausspülungen in den Kalkmergeln des Weißjura entstanden. Diese Kalke und Kalkmergel sind aus den schlammigen Bodensedimenten des Jurameeres hervorgegangen, das noch vor 140 Mio. Jahren als flaches Binnenmeer weite Teile Mitteleuropas bedeckte. Unter günstigen Bedingungen konnten sich ind en Schichten dieses ehemaligen Meeresbodens die Skelettelemente der Meeresbewohner erhalten, die heutigen Fossilien.
Gegenüber der Falkensteiner Höhle befindet sich der Elsachbröller. Bei hohen Niederschlägen und bei Schneeschmelze schüttet er eine große Menge Wasser. Das dabei entstehende brüllende Geräusch ist wohl für den Namen verantwortlich.
Es wird angenommen, dass der Elsachbröller die Fortsetzung der Falkensteiner Höhle ist. Durch das einschneiden des Tales wurde die Höhle in zwei Teilsysteme gespalten. Eventuell folgt der Talverlauf zwischen den beiden Höhlen sogar dem ehemaligen Höhlenverlauf.
Der Elsachbröller ist nur für erfahrene Höhlenforscher befahrbar. Die Befahrung ist lebensgefährlich!
Zum Cache: Parkt an den angegebenen Parkkoordinaten und macht euch auf den Weg zum Cache. Vor Ort beantwortet bitte die Fragen und macht ein Foto von euch vor dem Höhleneingang.
The cave is not barred, but you may not enter the cave between October 1st and March 31st for the protection of the hibernation of bats.
The cave with its mighty entrance is an impressive picture. The width of the portal is 12 m and the height 9 m. During heavy rains or snow melt, the water inside the cave rises that much, that the rivulet exits also from the main portal. It then tumbles down the rocks in foaming cascades and sometimes even partially destroyes the path leading to the cave. With such severe flooding the low introductory part of the cave on 20 meters in length can be entirely under water. Otherwise the water will disappear within the cave, to spring again from the hillside around 200 meters below the cave as the “Elsachhangquelle”. The spring quantity of water varies between 5 - 1200 l/s.
The Falkensteiner cave has been built by rinsings in the marl lime of the White Jura. Lime and marl lime emerged from the muddy bottom sediments of the Jurassic marine, which covered much of Central Europe as a shallow inland sea about 140 million years ago. Under favorable conditions the skeletal elements of marine life could be conserved in the layers of the former seabed. These are today’s fossils.
On the other side of the valley the “Elsachbroeller” is located. At high rainfall and snow melt, it pours a large quantity of water. The resulting roaring noise is probably responsible for the name.
It is assumed that the “Elsachbroeller” is the continuation of the Falkensteiner cave. The cave was divided into two subsystems by the cut of the valley. The course of the valley between the two caves possibly follows the former cave course.
The “Elsachbroeller” is passably only for experienced cavers. The exploration is dangerous!
The cache: Park your car at the parking coordinates and take the trail to the cache.. Please answer the questions when you are at the cave and take a picture of you in front of the cave entrance portal.
Die Falkensteiner Höhle zieht in einer relativ einfachen räumlichen Strukur durch den Berg: Ein großräumiger und meist klamm- oder kastenförmiger, selten elliptischen Querschnitt aufweisender Gang ohne nennenswerte Seitenteile oder gar Nebenlabyrinthe. Die wenigen Seitengänge erreichen nicht einmal eine Länge von hundert Metern, sind im Vergleich zum Hauptgang sehr eng und führen kaum Wasser, so dass sie niemals über einen längeren Zeitraum eine große Rolle als Wasserzubringer gespielt haben. Die Hauptwasserzufuhr erfolgt aus dem "Tiefen Siphon". Außerdem besitzt die Höhle keine höherliegenden Etagen, jedenfalls sind bis heute trotz intensiver Suche keine solchen entdeckt worden. Der Hauptgang verläuft bis zur "Reutlinger Halle" ziemlich genau nach Norden, schlägt dann eine östliche Richtung ein und biegt beim "Fuchsbau" wieder in nördliche Richtung ab. Im Bereich der "Bänischhalle" unterquert die Höhle Grabenstetten, und unter dem Grabenstettener Sportplatz dürfte sich wohl der "Eiseleversturz" befinden. Die Überdeckung, das heißt die vertikale Strecke von der Höhlendecke bis zur Erdoberfläche, beträgt am Eingang circa 100 Meter. Da die Höhle ein recht geringes Gefälle hat (etwa 50 Meter zwischen "Eiseleversturz" und Eingang, das heißt eine mittlere Steigung von 1,8 Prozent) und die Erdoberfläche über der Höhle keine nennenswerten Erhebungen oder Einsenkungen aufweist, dürfte die Überdeckung am Versturz etwa 50 Meter betragen.
The Falkensteiner Cave lances in relatively simple spatial structures through the mountain: It is mainly a large-scaled and often clammy- or box-shaped and sometimes even elliptically shaped cave without significant side corridors or mazes. The few side passages do not even reach a length of hundred meters. Compared with the main cave, they are very closely and not very aquiferous, so they had never played a large role as a water feeder for an extended period of time. The main water supply comes from the “Deep Siphon". Furthermore, the cave does not have any higher floors. Despite intensive search, no such have been discovered. The main cave courses fairly closely to the north up to the "Reutlinger Hall". It then changes to easterly direction and turns back into northern direction at the "Fuchsbau". In the area of the "Baenischhalle" the cave passes underneath Grabenstetten. It is expected, that the "Eiseleversturz" is located underneath the sports field of Grabenstetten. The coverage, which means the vertical distance from the cave ceiling to the surface, is approximately 100 meters at the entrance. Since the cave has a relatively low decline (approximately 50 meters between the “Eiseleversturz" and the entrance, which means an average gradient of 1.8 percent) and the surface above the cave does not have significant elevations or valleys, the coverage at the “Eiseleversturz” is likely about 50 meters.
Quellen/sources:
Wikipedia (de.wikipedia.org)
ARGE Grabenstetten (www.arge-grabenstetten.de)
Showcaves (www.showcaves.com)
Höhlenschlumpf (www.hoehlenschlumpf.de)
ACHTUNG: Vom eigenmächtigen Befahren der Höhle wird ausdrücklich abgeraten!
CAUTION: It is absolutely NOT recommended to enter the cave on your own!
Um den Cache loggen zu können müssen die folgenden Fragen beantwortet werden:
- Wie breit (in m) ist das Portal an der auf dem Foto eingezeichneten Stelle etwa (gerundet auf ganze Meter - nur die Ziffer)?
- Wie hoch (in m) ist das Portal an der auf dem Foto eingezeichneten Stelle etwa (gerundet auf ganze Meter - nur die Ziffer)?
- Wie heißt der Fluss, dessen Wasser aus der Höhle entspringt?
- Welchen Namen trägt die Struktur, die 2747m hinter dem Eingang der Höhle liegt?
Schreibe ein eMail mit deinem Geocaching-Nickname im Betreff an die Adresse [Antwort2][Antwort4][Antwort1] [Antwort3] @snaps-world.de (ohne Leerzeichen, Sonderzeichen und Umlaute) und logge den Cache erst nach Erhalt der Logfreigabe (das dauert i.d.R. nur wenige Minuten).
To log this cache you need to answer the following questions:
- What is the width of the entrance portal at the location shown on the picture (rounded to meters - only the number))?
- What is the height of the entrance portal at the location shown on the picture (rounded to meters - only the number))?
- What is the name of the rivulet springing in the cave??
- What ist he name of the cave structure, that is located at 2747m in the cave?
Write an email with your geocaching.com nickname in the subject field to the address [answer2][answer4][answer1][answer3] @snaps-world.de (no whitespaces, no special charaters) and log the cache after you have received the log permission (takes usually only a few minutes).