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Mortimer B.: Um diesen kleinen Mystery zu lösen, wird das englische Kinderlied "This old man" benötigt, das auch als "Knick-knack Paddy-whack" bekannt ist. Mit diesem Lied sollen/können Kinder das Zählen erlernen. Inspektor Columbo pfiff oder spielte es in vielen Folgen der gleichnamigen Serie vor sich hin, wenn er den Täter entlarvt hatte.

Eine Textzeile lautet z.B. so:

"This old man, he played [b]one[/b],
He played knick-knack on my [b]thumb[/b];
With a knick-knack paddywhack,
Give the dog a bone,
This old man came rolling home."

Insofern steht in diesem Falle der "Daumen" stellvertretend für die "1". Mit Hilfe von Addition und Multiplikation sollte man an jedem der 6 Tage eine bis zu 3-stellige Zahl ermitteln, die in ihrer Gesamtheit die Zielkoordinate bildet.

Ich bedanke mich herzlich für die freundlichen Logeinträge und die (Stand heute) 15 Favoritenpunkte der BesucherInnen, die sich mit diesem Cache auf die gedachte Weise beschäftigen mochten. Ebenso herzlich bedanke ich mich bei all den CacherInnen, denen der Cache und/oder das Rätsel keinen Spaß gemacht hat und die ihn einfach - unbesucht - ignoriert haben.

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knick knack

A cache by Mortimer B. Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 5/11/2009
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:


knick knack

(Fuer die kleinsten CacherInnen)



Die PIXAR Animation Studios sind wohl die Vorreiter fuer den computeranimierten Film. Mit "Toy Story" schuf das Studio um Steve Jobs 1995 den ersten abendfuellenden, vollkommen im Computer animierten Film. Zuvor gab es schon einige sehr erfolgreiche Kurzfilme wie z.B. "Luxo jr." (1988), aus dem sich das Logo von Pixar, eine huepfende Tischlampe, ableitet. - Und "knick knack"...


Im Mittelpunkt des animierten Kurzfilms "knick knack" (1989) steht ein Schneemann, der in einer Schneekugel lebt. Hier beobachtet er die Welt um sich herum, die er wegen des Kugelglases nicht erreichen kann. Er plant den "Ausbruch" aus seinem Gefaengnis...


1. Tag:

Ich muss hier raus! Unbedingt! Ich kann es einfach nicht mehr ertragen durch das Glas zu schauen und zu sehen, wie das Leben draussen an mir vorueberzieht, waehrend ich hier in meiner Schneelandschaft ausharren muss.

Auf meiner Schiefertafel habe ich mir einen Fluchtplan zurechtgelegt, den ich akribisch umsetzen werde. Die Loesung lautet: ich feile mir den Weg in die Freiheit! Ich habe nun schon so viele Ausbrecherfilme auf dem Bildschirm verfolgen koennen - und immer war eine im Kuchen eingebackene Feile die Loesung! Gut, dass ich eine Feile noch im Regal herumliegen habe. Ich bin ganz aufgeregt: bald werde ich die Freiheit erlangen.

Ich bin ganz begeistert von mir: "Daumen hoch fuer diese brillante Idee!" denke ich zufrieden. Und eigentlich haette auch alles wie am Schnuerchen klappen sollen - waere mir diese bloede Feile nicht verbogen.

Ich bin frustriert! Warum muss ausgerechnet mir das passieren? "Tomorrow is another day", sagte schon Scarlett O’Hara. "Verschieben wir’s auf morgen.", denke auch ich.

2. Tag:

Eine schlechte Nacht liegt hinter mir. Erst waelze ich mich mindestens 100 mal von links nach rechts, bis ich in einen unruhigen Schlaf falle. Ich habe einen Alptraum: ich sehe mich in einem dunklen Tunnel. Am Ende ist ein Licht, auf das ich zurenne. Die Sonne scheint - einem verrueckten Diamanten gleich - auf einen stillen, tiefen Bergsee. Ich beginne die Umgebung spueren zu koennen: ich atme den Geruch eines einsamen Baumes, ich lausche dem Zwiegespraech zweier Fasane und schmecke den Honig, der sich langsam seinen Weg aus einem Bienenstock bahnt. Ploetzlich wird es still: schwarze Loecher rauben mir das Licht und ich muss erkennen, wie sich Ziegelstein um Ziegelstein vor mir zu einer hohen, unueberwindlichen Mauer auftuermen. Ich erwache erschrocken...

"Jetzt erst recht!", denke ich und schmiede schon einen neuen Plan. Da, wo die Feile versagte, muss ich staerkere Geschuetze auffahren. Ich beschliesse, das Glas mit einem Hammer und Meissel zu zerstoeren. Gut gelaunt mache ich mich an die Arbeit, haemmere mindestens 6 Stunden auf das transparente Material - das sich partout nicht brechen lassen will.

"Wie kann es nur kommen, dass das Glas nicht nachgibt?" Mit dieser fast schon philosophischen Frage lege ich mich zu Bett.

3. Tag:

Vorhang auf zum naechsten Versuch. Wer glaubt, dass ich aufgebe, der sieht sich getaeuscht. Ich werde beweisen, dass ich das Rueckgrat habe, hier herauszukommen.

Zugegeben, ich war bislang zu feinfuehlig. Schneemaenner sind so etwas zuweilen: sie haben immerhin ein Herz, das beim ersten Sonnenstrahl zu schmelzen beginnt. Also muss ich zu einem staerkeren Kaliber greifen, um die glaesernen Mauern um mich herum zum Einsturz zu bringen. Ein Presslufthammer muss her!

Ich schaue in meine Schubladen - wo ist denn nur mein Presslufthammer? Ein Dosenoeffner, noe den brauche ich nicht! Die Spaghettizange auch nicht. Was ist da noch? 6 Gummibaender?! Wo kommen die denn her? Egal, ich suche weiter. 9 Loeffel, 12 Gabeln und 12 Messer? Hmm, wozu habe ich denn davon so viel? Mich besucht doch niemand! Und warum fehlen mir 3 Loeffel? Ich schiebe diese Fragen genauso beiseite wie den Eierschneider, den ich ebenfalls nicht suche. Denn ich suche ja einen Presslufthammer. Und das ist etwas ganz anderes...

Im Regal werde ich dann endlich fuendig! Dort liegt ja das gute Stueck. Kein Wunder, in eine Schublade haette der Presslufthammer auch nicht hineingepasst. Es fehlt nur noch der Luftschlauch, den ich unter meinem Kuehlschrank finde. Ich frage mich kurz, wozu ich eigentlich in meinem Iglu einen Kuehlschrank brauche?! "Der Innenarchitekt muss ein Witzbold sein.", denke ich kurz, als ich auf meinen beiden Knien unter dem Ungetuem herumkrieche. "Alles da!", grinse ich in mich hinein.

Als ich an der Glaswand stehe, erkenne ich die Nutzlosigkeit meines Vorhabens: ich habe keinen Kompressor! Ich komme mir vor wie ein Trottel. Vollkommen desillusioniert begebe ich mich ins Bett. Aus der Uhr ueber meinem Nachttisch erscheint der Kuckuck 9 mal. Bei seinem letzten Erscheinen scheint er mir die Zunge herauszustrecken...

4. Tag:

Heute muss es mir gelingen. Eine solche Bloesse wie gestern gebe ich mir nicht mehr! Und der Weg ist auch klar: mein Schneidbrenner wird mir dabei helfen. Warum ich darauf nicht frueher gekommen bin? Ich weiss es nicht. Wichtig ist nur, dass mir jetzt die Erleuchtung gekommen ist. Meine Laune ist richtig gut. "Haenschen klein ging allein in die weite Welt hinein. Stock und Hut steht ihm gut, ist gar wohlgemut." traellere ich froehlich vor mich hin.

Bevor ich das Iglu verlasse, wird dem unverschaemten Kuckuck der Garaus gemacht. Manchmal kann ich doch sehr nachtragend sein.

Mit einem leichten Zischen entzuende ich den Schneidbrenner. Waehrend sich die Temperatur des Wassers um mich herum auf unertraegliche 35 Grad erhoeht, bleibt das Glas unbeeindruckt.

Als ich am Abend mein Iglu gegen alle Planungen wieder betrete, weiss ich nicht einmal, wie spaet es ist - meine schoene Kuckucksuhr ist leider kaputt...

5. Tag:

Meine Loesung hat 3 Buchstaben. Naja, eigentlich sind es zwei, dann aber korrekt angeordnet zu "TNT". So langsam ist mir alles egal. Wenn ich das Glas sprenge, was kuemmert es mich dann, wie meine Huette hinterher aussieht?

Ich nehme mir 2 Stangen Dynamit aus dem Schrank, entferne aus einem Schuh einen Bindfaden und drille ihn zu einer Schnur, mit der ich das Dynamit zur Explosion bringen werde.

Mit einem spitzen Messer bohre ich Loecher in ein Stueck Holz, in dem ich das Dynamit fixiere. Ich kauere mich hinter einer Mauer und zuende das Dynamit...

Als sich die Explosion legt fehlt dem Iglu die Dachkuppel - das Glas bleibt heil. Mist!

6. Tag:

Ich bin erschuettert, foermlich am Boden zerstoert. Sogar im wahrsten Sinne am Boden: ich kauere auf meinen beiden Knien, als mein Blick auf den Boden faellt. Ich erkenne, dass sich die Holzdielen leicht aufnehmen lassen. "Was ist das?", frage ich mich. Es sieht aus wie eine kleine Luke. Ich oeffne sie und sehe darunter eine Tuer. Offensichtlich handelt es sich um einen Notausgang. Soll dies mein Tor in die Freiheit werden? Mein Tor ins Glueck?

Zu lange schon lebe ich diesem staendigen Winter. Fuer viele scheint es normal zu sein, einen Schneemann nur im Winter zu treffen. Aber ich will auch einmal den Fruehling spueren, im Sommer baden und im Herbst die Blaetter fallen sehen. Naja, vielleicht sind Fruehling und Sommer etwas zu warm. Aber der Herbst - der Herbst duerfte mir nicht schaden.

Ich werde nun dieser Tristesse auf Dauer entfliehen koennen und packe meine Habseligkeiten zusammen, die mir in der Freiheit gute Dienste leisten koennten. Ich packe meinen Koffer, lege dort meinen Zweitzylinder, 2 Paar Schuhe und meine schoene Jacke hinein. In meinen Mantel stopfe ich noch 10 Bronzemuenzen, die mir hier ueberhaupt nicht dienlich waren. Denn hier gibt es leider nichts zu kaufen.

Noch einmal... zweimal - blicke ich zurueck. Hier verbrachte ich eine Reihe von guten Jahren. Doch nun ist es Zeit "Auf Wiedersehen!" zu sagen. Ich bin frei!


Anhand seiner akribischen Tagebuchaufzeichungen sollte es dem geneigten Leser moeglich sein, den Ort seines Ausbruchs zu ermitteln. Dort hat er einen kleinen Cache deponiert. Wer Mikros und Stadtcaches nicht so gerne mag, darf dem uebrigens sehr gerne fernbleiben.

Die Loesung fuer diesen kleinen Mystery duerfte eigentlich nicht weiter schwerfallen. Wer die Herausforderung komplexer Raetselaufgaben sucht, wird wohl eher enttaeuscht sein. Falls es aber wider Erwarten doch einmal hapern sollte (oder auch nur so zum Spass), der mag etwas Freude an dem Kurzfilm haben: auf Youtube kann man sich "knick knack" einmal (oder zweimal oder dreimal) anschauen. Dabei - und hoffentlich auch bei diesem Cache - wuensche ich viel Spass!


28.04.2009: Ein herzlicher Dank geht an mazzy, die mich auf Unschaerfen im Raetsel aufmerksam gemacht haben und zur Verbesserung der Loesungfindung beigetragen haben. Vielen Dank!

24.06.2009: Nach einem sehr ausfuehrlichen feedback von Jaeger&Sammler (Vielen Dank dafuer!) habe ich das Difficulty um einen halben Stern angehoben.

05.10.2009: Leider musste heute noch eine Praezisierung des Listings erfolgen (ja, der Owner ist fehlbar... ;-) ) Besten Dank an Ludon fuer den Hinweis!.

12.08.2010: Auf vielfachen Wunsch wurde die Gesamtschwierigkeit auf insgesamt 4 Sterne angehoben. Bei der Freischaltung lag die Schwierigkeit noch bei 2 Sternen. Um Irritationen zu vermeiden, folgender Hinweis: das eigentliche Raetsel (den Loesungsschluessel zu erhalten) liegt nach meiner Schaetzung nach wie vor bei 1,5 - 2 Sternen. Dabei bitte nicht zu kompliziert denken! Der Entschluesselungsprozess selbst mag zwischen 2 und 5 Sternen variieren.

Additional Hints (Decrypt)

[Puzzle]: Vs lbh guvax lbh unir n fbyhgvba, cyrnfr ernq Jvxvcrqvn pnershyyl! (Irefvba: 2009-04-29)
-
[Wenn etwas nicht wie am Schnuerchen laeuft, bevorzuge die "t..." und nicht die "l..."]
-
[Koordinate: Die Quersumme ist] tvmuprf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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