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Vor etwa 30 Jahren lebte
hier in Mechtersen ein Pilzsammler namens Kurt. Er verdiente mit
dem Pilze sammeln im Herbst sein Essen. Wenn er in dieser Zeit
keine Pilze sammelte, arbeitete er in Lüneburg als Kehrer in einem
vornehmen Haus, damit er in den anderen Jahreszeiten noch zu
essen kaufen konnte.
Eines Tages im Herbst als Kurt
mal wieder beim Pilze sammeln war, entdeckte er ein riesiges Feld
aus prächtigen Steinpilzen. Steinpilze waren Kurts Leibspeise, und
diese hier sahen besonders prächtig aus. Eifrig machte sich Kurt
ans Sammeln und achtete darauf dass er keinen der Pilze zertrat,
denn er wollte diesen Herbst noch öfter herkommen und Pilze
sammeln. Er dachte daran, dass -falls sie schmeckten -er die daraus
zubereitete Steinpilz-Suppe verkaufen und so sein karges Leben
etwas aufbessern könnte. Als sein Korb voll war ging er nach Hause.
Oder zumindest dorthin wo er sein Zuhause glaubte. Doch nach 4
Stunden musste Kurt sich dann eingestehen, dass er sich verlaufen
hatte. Sein Magen knurrte. Er fand ein paar trockene Äste und
machte ein Feuer. Kurt spießte mit einem Stock einen seiner
Steinpilze auf und briet in über dem Feuer. Nach dem er gegessen
hatte, legte er sich schlafen. Das Feuer ließ er an, um wilde Tiere
zu vertreiben und weil er hoffte, dass man ihn finden könnte. Doch
als zwei Tage vergangen waren, hatte noch immer keiner ihn gefunden
und seine Vorräte waren aufgebraucht. Er irrte durch den Wald als
er plötzlich etwas Unglaubliches sah: Vor ihm wuchs aus dem Boden
ein gigantischer Pilz. Er war mindestens 3 Meter groß und Kurt
hätte ihn alleine nicht tragen geschweige denn aus der Erde ziehen
können.. Einen Tag darauf wurde Kurt von einem Wanderer gefunden
und nach Hause gebracht. Niemand glaubte ihm, was er gesehen hatte.
Kurt versuchte jahrelang, den riesigen Pilz und das Feld aus den
prächtigen Steinpilzen wiederzufinden, bis er im Wald verschwand
und nie wieder gesehen wurde. Man vermutet, dass er einem
berüchtigten Metzger, der hier in der Gegend sein Unwesen trieb,
über den Weg gelaufen ist.
Dieser Cache umfasst 5
Stationen und den Final bei einer Länge von ungefähr 2 Kilometern.
Der Cache ist für Kinder geeignet und gemacht aber man sollte eine
Pinzette oder eine kleine Zange mitnehmen. Ich will mich außerdem
beim Oberbullen bedanken weil er mir geholfen hat diesen Cache zu
legen.
Die
Koordinaten wurden vom Oberbullen auch noch mal kontrolliert und
kamen ganz gut hin. Durch das dichte Blätterwerk ist der Empfang
alleridngs etwas eingeschränkt.
Um von
Station 4 zu Station 5 zu gelangen, am besten den direkten
Weg querfeldein gehen. Zum Final geht es bis auf die letzen 30
Meter wieder auf Wegen.
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