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Rote Grube / Red Mine EarthCache

Hidden : 5/15/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


Rote Grube

Sosa

Sosa ist ein kleines Städtchen im Westerzgebirge mit 2000 Einwohnern und einer ca. 500 Jahre langen Bergbaugeschichte. Bereits 1430 wurde die erste Zeche im Sosaer Revier geteuft und die letzte 1950 geschlossen. Die Blütezeit des Sosaer Bergbaus lag im 17. und 18. Jahrhundert. In den Gruben wurde hauptsächlich Zinn-, Silber-, Eisen- und Kobalterz abgebaut.

Bingen

In den Bergbaurevieren des Westerzgebirges finden sich einige kleinere Bingen, von denen die "Rote Grube" die wohl Bekannteste sein dürfte. Bingen oder Tagesbrüche sind unerwünschte Folgen von Einbruchereignissen unterirdischen Bergbaus, die meist mit Unglücken oder Katastrophen einhergingen. Manchmal wurden diese aber auch billigend und bewußt in Kauf genommen. Bingen findet man häufig über oberflächennahem Altbergbau. Heutzutage gelten Bingen als geologische Besonderheiten und Naturdenkmäler.

Rote Grube

Das Bergwerk "Rote Grube" ist ein sogenanntes Einöd-Bergwerk, da es fernab größerer Bergbaustädte liegt. Der Schacht war von 1590 bis 1859 in Betrieb. Der Bergbau erreichte hier eine Teufe (bergmännisch: Tiefe unter Erdoberfläche) von 100 Lachtern (1 Lachter - ca. 2m). Die mittlere Mächtigkeit der Erzgänge betrug 0,25 bis 4m. Heute zeugen in der "Roten Grube" nur noch zwei eher kleinere Bingen von bis zu 20m Tiefe von dem einst intensiven Bergbau. Die nördlichere von beiden entstand durch den Einbruch des Hauptschachtes und hat einen Durchmesser von ca. 30m. Teilweise ist der anstehende Eibenstocker Granit sichtbar. Die sogenannte Rote Binge befindet sich einige Meter südlich davon. Auf einer Länge von ca. 25m ist ein Gangabbau von 0,7m bis 1m Breite und 4-9m Tiefe ersichtlich.

Bergbau

Die "Rote Grube" diente dem Abbau von Eisenstein (Hämatit, Blutstein, Eisenglanz) und Zinnstein (Kassiterit, Zinnerz). Zinnstein ist mit einem theoretischen Zinnanteil von 78,8 Prozent das einzige, weltweit bedeutende Zinnerz, Eisenstein ist das wichtigste Eisenerz und enthält 70% Eisen im Reinzustand.

Eure Earthcacheaufgaben

Findet die Antworten auf folgende Fragen und mailt mir die Antworten:

  1. In der Nähe des Naturfreundehauses findet ihr eine Infotafel zur "Binge der Roten Grube". Welches Erz wurde zusätzlich zu den zwei oben genannten hier noch abgebaut?
  2. Direkt von den angegebenen Koordinaten habt ihr Einblick in eine schmale Felsspalte der Binge (siehe Spoilerfoto). Ermittelt die Richtung des Verlaufs dieser Spalte (0-360 Grad) (Beispiel: Ost=90°) -> Kompass erforderlich!
  3. Freiwillige Aufgabe: Wenn möglich, macht vor Ort ein spoilerfreies Foto von eurem Besuch. Wenn Geologen Gesteine, Felsen oder andere Formationen fotografieren, befindet sich stets ein Referenzobjekt zur Größenbestimmung mit auf dem Bild. Normalerweise ist dies ein Hammer, ein Taschenmesser oder ein Zollstock, der die Abschätzung der Größe ermöglicht. Es ist euch freigestellt, ob und welches Objekt ihr benutzt, solange es bei der Größenbestimmung hilft. Dieses Verfahren ist gängiger Standard. Qualitativ gute Fotos zu machen ist Bestandteil der Außentätigkeit von Geologen.

Wenn Ihr das gemacht habt, dann dürft Ihr den Cache ohne weitere Freigabe (mit dem Foto) loggen.


Nur die korrekten Antworten gelten als Logberechtigung.

Wir wünschen Euch viel Spaß bei dieser geologischen Entdeckungsreise.
Viele Grüße vom Team DerkleineHasi


Vorsicht, Absturzgefahr! Geht nicht zu nah an die Absperrung heran. Lebensgefahr beim Übersteigen. Achtet auf Eure Kinder!


Rote Grube


Red Mine

Sosa

Sosa is a small town in the western ore mountains with 2000 inhabitants and an approx. 500 years long history in mining. Already in 1430 the first mine was opened and the last one was closed in 1950. The prime time of the mining in Sosa was in the 17th and 18th century. In the mines tin-, silver-, iron- and cobaltore was worked out.

Mine shafts

In the mining areas of the western ore mountains exist a couple of smaller mine shafts. The "Rote Grube" seems to be the most well known of it. Mine shafts are unwanted consequences of collapses in underground mining and comes along mostly with accidents or catastrophies. Sometimes it was accepted endorsed or awared. Mine shafts can be found often over old mining areas near surface. Today mine shafts are geological features and natural monuments.

Rote Grube / Red Mine

The mine "Rote Grube" is a so called solitude mine, because it is situated far away larger mining cities. The shaft was in use from 1590 to 1859. The mining reached a depth of 100 Lachters (1 Lachter = 2 Meters). The average thickness of the ore lodes was 0,25 to 4 meters. Today only two smaller shafts with a depth of 20m begot of the former strong mining. The most northern one was risen by a collapse of the main shaft and has a diameter of 30m. Partially the solid Eibenstock granit is visible. The so called "Rote Binge" is situated a few meters in the south. On a length of 25m there's a lode reduction visible from 0,7 - 1 meter in width and 4 - 9 meters in depth.

Mining

The "Rote Grube" serves the exploitation of iron ore stone (haematite, red iron ore) and tin ore stone (cassiterite, tin spare). Tin ore stone is the only one worldwide important tin ore with a theoretical rate of 78,8 percent tin in it. Iron ore stone is the most important iron ore and contains 70% iron in pure state.

Your Earthcache tasks

Find the answers to the following questions and send me the answers.

  1. Nearby the Naturelovers house you find an information board "Binge zur Roten Grube". What ore was additional to the above mentionend mined out here?
  2. Directly at the coordinates you have an insight to a thin crack in the rocks of the mine shaft (see spoiler photo). Determine the direction of this crack (0-360 degrees). (Example: East=90°) -> Compass required!
  3. Optional Task: If you are able, post a picture free of spoilers of your visit at the site. When photographing rocks, stones or other features, geologists usually include an object for scale in the picture. It's usually a hammer, a pocket knife or a ruler which can be used to estimate the size of the object. It's up to you which object you use as long as it helps for estimating the scale of the object in the picture. This procedure is common standard. Taking good quality photographs is part of the field work for geologists.

Once you have done this, you are allowed to log this cache (with the photograph).


Only the correct answers are a valid log authorization.

Have a nice geological expedition.
Team DerkleineHasi


Attention, fall hazard! Do not walk too close to the barriers. Danger of life when climb over. Watch your children!

Additional Hints (No hints available.)