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Terrain:
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 (small)
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Dieser Cache führt dich entlang der Lavant, vorbei an alt eingesessenen wichtigen Industriebetrieben des Lavanttales. Beginnend bei der Papier- und Zellstofffabrik (Frantschach/Mondi) über die Werkzeugfirma Müller & Söhne, Johann Offner Sensenwerk ,bis hin zur Firma Kohlbach.
Der Name des Cache kommt übrigens vom kleinen Gebirgszug, der sich in diesem Bereich, östlich der Lavant befindet.
Für diejenigen, die nichts von diesen Betrieben wissen und für Interessierte, habe ich auch ein bisschen Firmengeschichte dabei. Es ist aber nicht notwendig diese zu lesen, um die Aufgaben lösen zu können!
Firma Offner
um 1500 Erste Erwähnung des Hammers „an der Groglitz“ (später Schwemmtratten).
1550 Der Name Offner taucht in einer Urkunde in der Nähe von Micheldorf bei Friesach das erste Mal auf.
1831 Johann Michael Offner stirbt als einer bedeutendsten Männer des Lavanttals seiner Zeit. Er hinterlässt seinem erstgeborenen Sohn Johann Michael Offner III. den Bergbau in Waldenstein. Alois Offner erbt das Handlungshaus und die Eisenwerke an der Schleifen und in St. Jakob. Josef Offner führt die Tradition der Offners als Hammergewerke in der Schwemmtratten weiter.
1867 Johann Offner beginnt in der Schwemmtratten mit der Sensenerzeugung. Er verwendet für seine Ware die Marke „Feldgeräte“.
1893 Johann Offner erwirbt den Wallerhof. Das dortige Sägewerk wird der Grundstein für die heutige Johann Offner Holzindustrie GmbH.
1911 Ing. Johann Offner, der Neffe und Adoptivsohn von Johann Offner übernimmt den Betrieb. Er meistert die Krise nach dem Ersten Weltkrieg (Verlust des Russlandgeschäftes), die Weltwirtschaftskrise und führt das Unternehmen durch den Zweiten Weltkrieg.
1960 Erstmals werden im Ausland mehr Gabeln als im Inland abgesetzt.
1960 Am heutigen Standort Ritzing wird das moderne Blockbandsägewerk, das erste in Österreich, errichtet. Es hat eine Leistung von 18.000 Festmetern im Jahr.
1965 Werkzeuge aus dem Hause Offner sind auf allen Kontinenten vertreten. Vor allem das Vordringen auf den japanischen Markt galt in Mitteleuropa als Sensation.
1970 Aus der Einzelfirma Johann Offner werden die Johann Offner Werkzeugindustrie GmbH und die Johann Offner Holzindustrie GmbH.
1970 Die Schaufel- und Spatenproduktion der Firma Vogel und Noot wird übernommen.
1979 Die Planung für das neue Sägewerk, bereits unter Mitwirkung des späteren Firmeninhabers Johann Michael Offner, beginnt.
1987 - 1988 DI Johann Michael Offner tritt als geschäftsführender Gesellschafter die Leitung des Unternehmens an. DI Johann Michael Offner legt besonderes Augenmerk auf die Exportmärkte bei gleichzeitiger Konzentration der Produktion im Werk in der Schwemmtratten.
1991-1992 Dem Unternehmen gelingt es auch als Produzent am nordamerikanischen Markt Fuß zu fassen. Für die wichtigsten nordamerikanischen Unternehmen übernimmt das Werk in der Schwemmtratten die Gabelproduktion. Auch ein skandinavischer Gabelhersteller lässt in der Schwemmtratten fertigen.
1999 DI Offner übernimmt die Industrie Betriebe Swatek GmbH und erzeugt in Wolfsberg hochwertige bedruckte Folien für Säcke und Tragtaschen.
2002 Der größte europäische Konkurrent der Johann Offner Werkzeugindustrie GmbH, die Feund Victoria Gartengeräte GmbH in Schorndorf bei Stuttgart, wird übernommen. Deren Produktion konzentriert man in der Schwemmtratten.
2004 Kooperation im Bereich der Wärmeversorgung mit der Firma Mondi Packaging in Frantschach (früher Papierfabrik Frantschach)
2006 Neubau des Sägewerks als Starkholzsägewerk. Von nun an können Dimensionen bis 65cm geschnitten werden. Die Kapazität soll somit um ein Drittel ausgeweitet werden.
FIRMA MÜLLER:
Die Firma Leonhard Müller & Söhne fertigt seit über 300 Jahren hochwertige Handwerkzeuge. Seit 1675 ist die Firma im Familienbesitz. Man hat es bis in die heutige Zeit verstanden, Tradition und technischen Fortschritt miteinander zu verbinden. Jahrhunderte lange, handwerkliche Erfahrung in der Verarbeitung von Edelstählen führen zu den Müller-Qualitätswerkzeugen.
Hochwertige österreichische Edelstähle werden zu Äxten, Beilen, Sappis, Rindenschälern und anderen Werkzeugen für Forst und Zimmerei oder Landwirtschaft verarbeitet.
PAPIERFABRIK FRANTSCHACh / MONDI:
Die Tradition des Werkes ist schon sehr alt, schon im 16.Jhd wurde es erwähnt. Als Zellstofffabrik war es erstmals 1881 tätig und die erste Papiermaschine wurde 1894 in Betrieb genommen.Beschäftigten-Rekord in den 60igern
Frantschacher, Patria Papier, Mondi - mit dem Namen hat sich auch das Umfeld der Lavanttaler Papierfabrik verändert. In den sechziger Jahren gab es mit 1.200 Mitarbeitern einen Beschäftigten-Höchststand. Heute gibt es im Werk 530 Beschäftigte.
Neues Forschungscenter soll Standort sichern
Diese Arbeitsplätze und den Kärntner Standort im verschärften internationalen Wettbewerb abzusichern helfen soll das am Freitag eröffnete Innovations- und Forschungszentrum: 17 Mitarbeiter entwickeln hier für den gesamten Papierkonzern neue noch dünnere und reißfestere Verpackungsprodukte.
Mondi Frantschach ist ein Mitglied der Mondi Group. In Frantschach wird Papier und Zellstoff hergestellt und zur Weiterverarbeitung an Hersteller in aller Welt geliefert. Die Investitionen in den letzten Jahren ließen den Betrieb einer der weltweit modernsten Sackpapierproduzenten werden.
Technischer Überblick
Die Mondi Frantschach GmbH gliedert sich in zwei große Werksbereiche, einerseits die Zellstofffabrik sowie die Papierfabrik.
Zellstofffabrik:
Es werden zwei Laugenverbrennungskessel, sowie ein Rindenkessel betrieben. In einer eigens dafür vorgesehenen Kocheinrichtung wird der Zellstoff hergestellt. Dieser wird dann getrocknet, gepresst und verpackt. Teile davon gehen weiter in die Papierfabrik um dort zu Papier verarbeitet zu werden. Es werden etwa 55.000 Tonnen ungebleichter Zellstoff pro Jahr hergestellt.
Papierfabrik:
In der Papierfabrik sind derzeit 3 Papiermaschinen (PM6,PM7,PM8) im Einsatz welche jährlich 240.000 Tonnen Sackpapier und 22.000 Tonnen Kraftpapier erzeugen.
Firma KOHLBACH:
1946 Am Anfang steht eine selbst gemachte Zange
1946 machte sich Jakob Kohlbach selbständig. Alles war knapp - auch Werkzeuge mussten selbst hergestellt werden...
1951 Erste Gießarbeiten
Als Rohmaterial diente in den ersten Jahren Kriegsschrott. Das erste Erfolgsprodukt von Kohlbach waren Jauchfässer...
1953 kaufte Jakob Kohlbach das heute noch genutzte Gelände in der Grazer Straße in Wolfsberg. Die dort gegossenen Kanaldeckel machten Kohlbach buchstäblich auf allen Straßen Kärntens bekannt...
1986 Neue Firmenstruktur
Jakob Kohlbach tritt in den Ruhestand. Das Unternehmen firmiert zur Kohlbach GmbH & Co um. DI Preveden ist der neue Geschäftsführer...
1991 Ein großes Thema
Technischer Umweltschutz wird bei Kohlbach groß geschrieben. 1991 erhält Kohlbach den (erstmals vergebenen) Preis des Landes Kärnten...
1992 Ein neues Gewand
Die Firmen Corporate Identity wird neu formuliert. Kohlbach erhält einen neuen, einheitlichen Auftritt
in der Öffentlichkeit...
1994 Ehre, wem Ehre gebührt
Jakob Kohlbach erhält für sein Lebenswerk und seine Verdienste den Ehrenring der Stadt Wolfsberg verliehen...
1995 Expansion
Die “Josefine-Kohlbach-Halle” wird errichtet und ist von nun an das Zentrum der Produktion bei Kohlbach...
1997 Kohlbach im Wandel
Das Kohlbach-Logo wird nach 35 Jahren überarbeitet und erhält seine heutige Gestalt und Färbung in Flammenrot und Enzianblau...
1998 Neues Gebäude
Das “Jakob-Kohlbach-Entwicklungszentrum” wird errichtet und ist von nun an der Standort für Planung und Entwicklung...
2000 Umweltmanagement ISO 14000
Das Qualitätsmanagement nach ISO 9001 wird durch das Umweltmanagement erweitert und durch die EMAS-Urkunde aus der Hand des Umweltministers bestätigt...
2003 Zukunft
Mit weiterhin so starker Energie nimmt die Kohlbach Gruppe am 1. Juni mit neuer Struktur ihre Arbeit auf.
PRODUKTE HEUTE
Industriewärme, Fernwärme, Objektwärme, Cogeneration/KWK, Container-Anlagen, Anlagenoptimierung
CACHE BESCHREIBUNG:
Es gibt mehrere Möglichkeiten für diese Cachetour. Am schönsten und am einfachsten funktioniert es (für Einheimische) mit dem Fahrrad! Fahre mit dem Bike entlang des Radweges nach Frantschach bis zur Station 1 und beginne dort mit dem Lösen der ersten Aufgabe. Der Weg entlang der errechneten Koordinaten ist auch sehr gut für einen Familienausflug geeignet. Die ganze Runde mit Ausgangspunkt z.B. Wolfsberg Zentrum dauert ca. eine Stunde.
Auch zu Fuß ist es möglich die einzelnen Stationen zu erreichen. Parke z.B. bei Station 1, löse die Aufgaben, verweile und genieße die herrliche Umgebung bei der Station 3, stärke dich in der Nähe des Finals und wandere zurück zum Ausgangspunkt. Dauer ohne Essen gehen ca. eineinhalb Stunden.
Station 1(Header Koordinaten): Parkmöglichkeit und erste Aufgabe
N=46°51.558’
E=14°51.650’
Blicke Richtung Norden zur Papierfabrik Frantschach. Du findest dort einen Berg (Hügel) der wächst und wieder schrumpft! Er besteht aus dem Ausgangsmaterial für die Papiererzeugung. Welches Material ist das? Die Anzahl der Buchstaben des gesuchten Wortes ergeben den Wert für A.
In der Nähe der angegebenen Header Koordinaten befindet sich auch ein altes Haus, mit einer für Frantschach markanten Hausnummer. Diese Zahl=B
Station 2:
N1=N-(A*22)
E1=E-(B*270)
Wenn du richtig gerechnet hast, befindest du dich jetzt hinter einem Produktionsgebäude der Firma Müller. Schaue über die Lavant zu diesem Gebäude, hier siehst du dann einen am Gebäude angebrachten Kasten, mit einem Buchstaben.(Information vom 15.10.2010 - Am Gebäude war einmal ein Feuerwehrkasten angebracht mit dem Buchstaben "F". Der Kasten wurde leider entfernt!!) Der Wert für C ist daher 6.
Station 3:
N2=N1-(C*56+5)
E2=E1-(C*56+7)
Hier kannst du dich auf der Parkbank, von der hoffentlich nicht zu anstrengenden Tour, ein wenig erholen und folgende Aufgabe lösen: Vor dir siehst du eine Wasserschleuse die zur Produktionsstätte der Firma Offner gehört. (Schleuse und Brücke bitte nicht betreten)!
Aus welchem Material besteht das Dach? Blech: D=5
Holz: D=177
Ziegel D=6
Station 4:
N3=N2-(D+16)
E3=E2-D
HINWEIS: Die jetzt berechneten Koordinaten führen dich durch das Firmengelände der Firma Offner, was aber kein Problem sein sollte, da es ein öffentlicher Rechtsweg ist! Bewege dich falls du während der Betriebszeiten dort unterwegs bist einfach zwischen den gelb markierten Linien und pass vielleicht ein wenig auf „um die Ecke schießende“ Gabelstapler udgl. auf!
Bei den errechneten Koordinaten siehst du eine wunderschöne, alte Villa, die sich im Besitz der Familie Offner befindet. Wie heißt sie? Aus wie vielen Buchstaben besteht das Wort? Die Anzahl der Buchstaben =F.
Das Wort „Villa“ bitte nicht mitzählen!!
FINAL:
N4=N3-(F*8)
E4=E3-(F*7+3)
Ursprünglicher Cacheinhalt:
Cachenote
Bleistift, Radiergummi
3 verschiedene Schlüsselanhänger
Spielsachen (Murmeln Perlen)
Additional Hints
(Decrypt)
Va qre Jhemry rvarf Onhzrf, notrqrpxg zvg Fgrvara!