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Lost Place - Ausbesserungswerk Schwetzingen Traditional Cache

This cache has been archived.

omblo: Schade, hier gehts erst einmal nicht weiter.
Der Lost Place steht noch, aber die Absperung ist noch vergrößert worden.
Wenn die Bauarbeiten vorbei sind, werde ich den Platz wieder unter die Lupe nehmen.

Viele Grüße, und danke an Bernie Blindman fürs legen!
omblo

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Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Da dies mein erster Cache ist würde ich mich über eure Rückmeldungen sehr freuen. Positiv oder negativ is wurscht, Hauptsache konstruktiv. Thanx !

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11.08.2001
Hier die Neueste Entwicklung: (visit link)

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Aktuelle Entwicklung im Ausbesserungswerk:
Anfang März begannen erste Rückbauarbeiten des Ausbesserungswerks. Es ist geplant den nördlichen Teil des Geländes logistisch zu nutzen oder Distributions und Servicezentren anzusiedeln. Der südliche Teil soll gewerblich genutzt werden.
Die Stadt Schwetzingen ist hier mit dem Grundstückseigentümer in Verhandlung.

Die Baumallee und das Pförtnerhäusschen sind denkmalrechtlich geschützt und vom Rückbau ausgenommen !
(Glück gehabt :-) ).

Quelle: Schwetzinger Woche Nr. 12 vom 24.März 2010
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Wie das bei alten und stillgelegten Fabrikgeländen nun leider mal so ist, ist auch hier der Zutritt verboten. Das Gelände ist mit einem langen Zaun umgeben. Einen recht guten Blick auf das Areal habt ihr auf der Grenzhöfer Strasse (K4144) von Schwetzingen nach Plankstadt.

Parkplatzkoordinaten spare ich mir hier, die Möglichkeiten ergeben sich vor Ort.
Bitte verlasst den Cache wieder so wie ihr ihn vorgefunden habt.

Ich habe hier noch ein paar geschichtliche Hintergrundinfos eingefügt. Ich fand es ganz interessant, kann aber auch voll und ganz verstehen wenn jemand denkt: Mann, text mich nicht zu, wo ist der Cache ;-) Dann am besten gar nicht weiter lesen, ihr habt alles was ihr braucht.

An dieser Stelle möchte ich noch der oder den Machern von (visit link) herzlich danke sagen !

Viel Spaß und Viele Grüße
Bernie Blindman

Historischer Hintergrund:

Das Eisenbahnausbesserungswerk Schwetzingen bestand von 1918 bis 1989. Es wurde auf der Gemarkungsgrenze Schwetzingen/Plankstadt errichtet und trug zuerst die Bezeichnung Eisenbahn-Betriebswerkstätte. Im Ausbesserungswerk Schwetzingen wurden Dampflokomotiven (bis 1930) und Güterwagen gewartet bzw. ausgebessert.

Entstehung
Um die Jahrhundertwende hatten die Eisenbahnen im Deutschen Reich eine Streckenlänge von gut 51.000 km. Der Ausbau der Hauptstrecken war somit weitgehend abgeschlossen. Für die vorhandene Fahrzeugbestände reichten die bis dahin existierenden Werkstätten nicht mehr aus, so das der Bau eines Eisenbahnausbesserungswerkes im Raum Mannheim/Heidelberg angeregt wurde. Die Wahl für ein solches Werk fiel auf Schwetzingen. In einer Sitzung des Bürgerausschußes von Schwetzingen am 14. Oktober 1912 wurde die Errichtung einer Eisenbahn-Betriebswerkstätte einstimmig beschlossen. Das Werk wurde in den Jahren 1913 bis 1917 erbaut und 1918 in Betrieb genommen. Durch den 1.Weltkrieg bestand hoher Bedarf an Ausbesserungsarbeiten an den Fahrzeugbeständen das zur Folge hatte, dass das Werk 1919/1920 etwa 1.100 Beschäftigte hatte. Von diesem Zeitpunkt an war das Eisenbahnausbesserungswerk Schwetzingen auf Jahrzehnte der größte Arbeitgeber im Raum Schwetzingen/Plankstadt.

Das Werk im 2. Weltkrieg
Zur Zeit des 2. Weltkrieges entstanden auf dem Werksgelände mehrere Bunkeranlagen. Im südlichen Teil wurde ein Hochbunker (Winkelturm) gebaut, an andere Stelle entstanden 4 Tiefbunker, die heute noch existieren. Der Hochbunker wurde nach dem 2. Weltkrieg gesprengt. Auf den Dächern der Wagenhallen wurden Beobachtungstürme gegen Fliegerangriffe angebaut. Die Türme waren mit 20 mm dicken Panzerplatten als Splitterschutz verkleidet. Auf dem Werksgelände befand sich auch seit Ende 1943 ein Schießstand. Am 19. März 1945 wurde das Ausbesserungswerk von der Royal Air Force durch Fliegerangriffe beschädigt, dabei kamen 22 Beschäftigte ums Leben.

Nachkriegszeit
In den 60er Jahren ging die Zahl der Beschäftigten zurück, da die Arbeitskräfte aufgrund besserer Verdienstmöglichkeiten in die private Industrie abwanderten. Der Bedarf an neuen Arbeitskräften wurde durch die Anwerbung von Gastarbeitern gedeckt. Ab 1965 wurden viele der Gastarbeiter wegen des geringen Arbeitsaufkommen in den Rangier- und Verladedienst versetzt. Ab 1974 begann eine stetige Reduzierung der Arbeitsleistung mit dem Ziel, das Werk zu schließen.

Schließung
Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommen bei Güterwagen ging ab den 70er Jahren das Arbeitsaufkommen im Ausbesserungswerk Schwetzingen immer mehr zurück. Es drohte die Schließung des Werkes. Die Personalvertretung sowie die Werksleitung unternahmen große Anstrengungen die drohende Schließung abzuwenden. Es wurden Politiker des Deutschen Bundestages sowie des Landtages, der Bundesminister für Verkehr und der Hauptpersonalrat der Deutschen Bundesbahn mit einbezogen. Es gab Protestaktionen in Schwetzingen, hauptsächlich von den Betroffenen selbst und deren Angehörigen.

Am 11. Oktober 1983 wurde die Schließung des Ausbesserungswerks Schwetzingen mit einem Erlass des Bundesministers für Verkehr genehmigt. 1985 wurde nochmals die Einbeziehung des Werks in die Leistungsplanung der Güterwageninstandsetzung erreicht. Im April 1987 wurden weitere Arbeitskräfte in das AW Karlsruhe versetzt. Die Zentralstelle Mainz verfügte im September 1987 den weiteren Abbau von Arbeitskräften bis zur völligen Stilllegung am 31. Dezember 1989. Über 70 Jahre Eisenbahngeschichte in Schwetzingen gingen zu Ende.

Zukunft
Das heute brachliegende Gelände soll in den nächsten Jahren umgenutzt werden und zum einen neue Fläche für Gewerbe und andrerseits Fläche für Wohnraum schaffen. Durch den Bau der Bundesstraße 535 ist das Areal nun gut an A6 und A5 angebunden.

Quellen:
-Wikipedia
-Rhein-Neckar Wiki

Additional Hints (Decrypt)

Avpug na qra Oähzra; ibe ynatre Mrvg jnera fvr zny teüa haq obgra Fpuhgm.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)