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Adoptivling - 62 - Am Floßgraben Traditional Cache

This cache has been archived.

Susi Sonnenschein: Hallo The_Fantastic_Five,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit sonnigen Grüßen

Susi Sonnenschein
(Volunteer Geocaching.com Reviewer)

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Hidden : 6/17/2009
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Dieser Cache ist ein Teil der Adoptivlingserie aus Senni´s Cache: 1,2,3,4 Eckstein - einer will versteckt sein

Floßgraben Bad Schlema

Vom Rechenhaus bei Bockau bis nach Schlema verläuft der 15,3 km lange Floßgraben.

Der Floßgraben und das Rechenhaus: heute ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Radfahrer, früher eine wichtige bergbautechnische Anlage.

 

 

 

 

Alles begann schon im 15. Jahrhundert. Im Gebiet um Schneeberg, einer typischen Bergstadt des Erzgebirges, wurden zu dieser Zeit bereits erste Vorkommen von Eisen-, Kupfer-, Zinn- und Silbererz gefunden und man begann mit dem Bau von Gruben. Um die Grubendecken abzustützen benötigte man eine enorme Menge Holz, die natürlich aus den umgebenden Wäldern entnommen wurde. Rasch waren große Waldflächen abgeholzt und es wurde zunehmend schwieriger, genügend Holz zum Bau der Gruben und Zechen heranzuschaffen. Die eine Möglichkeit war, das Baumaterial mit Pferdegespannen zu befördern, was sich allerdings als zu zeitaufwendig erwies. Die andere Alternative, die Baumstämme über den Wasserweg zu transportieren, wurde später in die Tat umgesetzt.

 

 

 

Ein Stück Floßgraben

Der Bau des Floßgrabens durch ein Genossenschaftsunternehmen unter einem gewissen T. Popel begann am 18. Juni 1556 und ging sehr zügig voran. Schon zehn Monate später, am 3. April 1557, erreichte das gewonnene Wasser die Gemeindemühle bei Schlema und im Jahr 1558 stieß der Graben auf die Mulde, wo das heutige Rechenhaus steht. Ein Wehr (Rechen) mit einer kleinen Brücke wurde errichtet und am 21. Oktober 1559 wurde der Bau abgeschlossen. Damit war der 15,3 km lange Floßgraben aus Holz zwischen Bockau und Schlema erbaut und der Floßbetrieb wurde noch im selben Jahr aufgenommen.

 

Vom Rechenjunge zum Rechenmeister

Ebenfalls im Jahr 1556, mit dem Beginn des Floßgrabenbaus, wurde an der Ableitungsstelle der Mulde eine Wärterunterkunft, das sogenannte "Huthäuschen" und spätere Rechenhaus, errichtet. Kurz vor der Fertigstellung des Floßgrabens im Jahr 1559 zog der Floß- und Rechenmeister in dieses Haus ein, welches ihm ab dieser Zeit als Wohnung diente. Er war verantwortlich für das Einflößen der Baumstämme, die Wasserzufuhr zum Floßgraben und das damit verbundene Wehr.

 

 

Aufgrund der Zerstörung des Wehrs im Jahr 1661 und 1694 durch Hochwasser, musste dieses wieder neu aufgebaut werden. Später folgten weitere Umbauten und Erneuerungen am Stauwehr. Bedingt durch den technischen Fortschritt verloren der Floßgraben als Holztransportweg und damit die Arbeit des Rechenmeisters zunehmend an Bedeutung. Nur die Wasserkraft des Grabens wurde später weitergenutzt. Heute ist er ein bedeutendes Denkmal einer bergbaulichen Anlage und ein beliebtes Ausflugsziel.

Das Rechenhaus oder damalige Huthäuschen - das ehemalige Wohnhaus des Rechenmeisters-

wurde 1956 der Gemeinde Albernau übertragen und 1997 unter Denkmalschutz wieder aufgebaut. Wie der Originalbau besitzt dieses ebenfalls wieder ein schieferbeschlagenes Walmdach und einen Dachreiter. Die Ausschankgenehmigung erhielt das Rechenhaus bereits in der Zeit des Rechenmeisters, was es somit zum ältesten Gasthaus von Sachsen macht, und seitdem sehr beliebt ist bei Ausflüglern, Wanderern und Radfahrern, ...

 

Additional Hints (Decrypt)

avpug hagra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)